Herzlich willkommen

Ich begrüße alle ganz herzlich auf den Seiten des Heimatverein Hochmoor e. V. Erleben und Erfahren Sie bei uns doch einfach einmal etwas über den Torfabbau, der die Gegend in und um Hochmoor geprägt hat.
Unser D(T)orfmuseum ist ein kleines, aber feines Museum in unserer ehemaligen Dorfschule und beherbergt eine sehenswerte Ausstellung. Es wird von den Mitgliedern des Heimatvereins gepflegt und ist in den Sommermonaten an jedem Samstag in der Zeit von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet.

Ein Besuch lohnt sich bestimmt! Schauen Sie einfach mal vorbei!

Viele Grüße!
Ihr Reinhold Gertz
1. Vorsitzender
Heimatverein Hochmoor e.V.

Weihnachtsstimmung
Weihnachtsstimmung mit dem Jugendblasorchester Hochmoor am Heimathaus

"Open-Air"

Ein „besonderes Highlight“ möchten die Musiker des Jugendblasorchesters in diesem Jahr in Hochmoor öffentlich anbieten. Am 16. Dezember ab 16:00 Uhr wird das gesamte Ensemble auf dem Gelände des Heimatvereines bis 18:00 Uhr musikalisch vorweihnachtliche Stimmung aufkommen lassen und da bietet sich das Heimathaus mit seinen tollen Außenanlagen für das Orchester natürlich bestens an.

Dabei und danach könne man sich neben der musikalischen Darbietung auch ungezwungen in familiärer Runde unterhalten und damit es dem ein oder anderem nicht kalt wird, wurde der Heimatverein mit „ins Boot“ geholt und wird für das leibliche Wohl sorgen.

„Natürlich werden wir das Gelände weihnachtlich illuminieren und dekorieren und vielleicht ist auch der Weihnachtsmann da, aber das soll noch ein kleines Geheimnis bleiben“ schmunzelt die Vorsitzende Sarah Ross.

Sollte das Wetter aber derart so schlecht sein, dass Besucher und Musiker regelrecht im Regen stehen“ betont sie, „müssen wir kurzfristig umdisponieren“. Hierzu wird es dann auf der Internetseite des Heimatvereines und auf der Facebook-Seite des Jugendblasorchesters einen entsprechenden Hinweis geben.

Vorsorglich werden aber genügend große Zelte als Wetterschutz aufgestellt.

„Die Veranstaltung ist für jeden kostenlos zugänglich und wir würden uns freuen, wenn viele Besucher den Weg zum Heimathaus finden“ so Ross. Auch Reinhold Gertz als Vorsitzender des Heimatvereines freut sich schon. „Als der Vorstand des Jugendblasorchesters mit der tollen Idee auf uns zugekommen ist, waren wir sofort bereit und haben unsere Unterstützung angeboten“.

Also wer das Orchester in diesem Jahr noch einmal mit diesem Highlight live erleben möchte, sollte das am 16.12.18 unbedingt nicht verpassen.

Nikolausfeier im Pfarrheim...

Viel Platz im Pfarrheim St. Stephanus für die Abschlussveranstaltung des Jahres die der Heimatverein Hochmoor traditionell am Abend des St. Nikolaustages für alle Bürger anbietet. Erstmals wurde aus Platzgründen diese Möglichkeit gewählt und Dechant Karl Döcker als Hausherr gab grünes Licht bei der Anfrage von Heinrich und Mathilde Grösbrink vom Vorstand des Heimatvereins zur Nutzung der Räumlichkeiten für diesen Zweck. Dadurch wurde auch die Möglichkeit geschaffen, dieses gefragte Angebot in der dunklen Jahreszeit mehr in die Dorfmitte zu verlegen um auch gerade den älteren Bürgern kürzere Wege anbieten zu können.

Zunächst hieß Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz die Teilnehmer willkommen unter ihnen auch aus langjähriger Verbundenheit eine starke Abordnung vom Heimatverein Gescher mit Thomas Worth als stellvertretender Vorsitzender mit Ehefrau Birgit, erster stellvertretender Bürgermeister Günter Schültingkemper, auch Mitglied im Heimatverein Hochmoor mit Ehefrau Elke, Franz-Josef und Brigitte Menker und Gerd Gröning. Dann ging Reinhold Gertz auf das äußerst arbeitsreiche Jahr 2018 ein, das nicht nur ihm sondern auch allen Vorstandsmitgliedern einiges an Arbeitseinsatz abverlangt habe, wofür er sich herzlich bedankte. Viel sei geleistet worden und nach umfassender und erfolgreicher Innensanierung mit einem Kostenrahmen von über 50.000 Euro ist das Innenleben des Gebäudes nicht wieder zu erkennen, freute sich der Vereinschef und lobte alle Beteiligten von den Geldgebern und Sponsoren angefangen bis zur sauberen Arbeit der Handwerksbetriebe und der großen Eigenleistung.

Nun könne man so richtig mit Volldampf in die Zukunft starten und allen Gästen und Besuchern eine optimale Herberge und ein ansprechendes Ambiente bieten. Dann wurde es vorweihnachtlich am Nikolaustag und zur Einstimmung erfreute die Blockflötengruppe um Mathilde Grösbrink die Anwesenden bei Kerzenschein und selbstgebackenen Plätzchen durch die Heimathausbienchen mit Melodien auch zum Mitsingen der Jahreszeit und dem Anlass entsprechend. Natürlich kam die Unterhaltung und der Austausch untereinander bei diesem optimalen Raumangebot nicht zu kurz und wurde auch intensiv genutzt, angeregt durch kühle Getränke die von den Vorstandsfrauen fleißig serviert wurden.

Etliche Weihnachtsgeschichten, vorgetragen von Mathilde Grösbrink vom heiligen Nikolaus, vom Glück, der Zeit zwischen den Jahren und Wünsche für das neue Jahr fanden den Beifall der Zuhörer und mit Klaus Klavon gab es auch ein Namenstagskind. Mit reichlich Eintragungen in sein Goldenes Buch wartete St. Nikolaus (Ralf Lütkebohmert) auf und da kamen alle Vorstandsmitglieder im positiven Sinne nicht ungeschoren davon, denn alle durften sich Lob vom Heiligen Mann abholen für ihren großen Einsatz auf vielen Feldern für den Heimatverein im nun zu Ende gehende Jahr. Dazu gehörten auch die Montagsfahrer im Heimatverein mit Walter Sandkühler, Günter Sicking und Johannes Bender an der Spitze als gute Botschafter in den Kreisen Borken und Coesfeld bei ihren wöchentlichen Ausfahrten. Noch lange saß man in gesellige Runde und wechselte dabei immer wieder die Plätze. Zum Schluss wünschte der Vorsitzende allen noch gute Wochen bis zum Weihnachtsfest und viel Gesundheit für das neue Jahr.

Weihnachtsbaum in der grünen Mitte aufgestellt

Pünktlich zu Beginn der Adventszeit erstrahlt wieder in der Grünen Mitte ein fast zehn Meter hoher Tannenbaum voller Lichterketten und versetzt das Dorfzentrum weithin sichtbar in adventlichem Glanz, unterstützt vom weichen Licht der Parkbeleuchtung. Seit Jahren kümmern sich Heimatverein und Bürgerschützenverein um diesen Brauch und abwechselnd wird ein großer Weihnachtsbaum besorgt. In diesem Jahr oblag diese Aufgabe dem Heimatverein und hier wurde Vorstandsmitglied Rochus Sindermann fündig und spendierte für diesen Zweck den riesigen Tannenbaum. Mit vereinten Kräften unter der Regie von Heinrich Grösbrink vom Vorstand des Heimatvereins und Josef Schlautmann als Vizepräsident des Bürgerschützenvereins wurde das Prachtexemplar aufgerichtet und mit dem Lichterschmuck versehen.

Damit war die grobe Arbeit getan, aber der Baum noch viel zu kahl wenn da nicht die Kindergartenkinder wären die diesem Zustand bei Einbruch der Dunkelheit schnell änderten. Sie hatten im Vorfeld im Kindergarten oder auch zu Hause fleißig Strohsterne, Engelchen und weiteren möglichst regenbeständigen Schmuck gebastelt mit Unterstützung der Eltern und Erzieherinnen den sie nun mit großen Leitern bis in die Baumspitzen anbrachten. Am Weihnachtsbaum muss natürlich auch gesungen werden und da stimmten die Heimathausbienchen, auch Sängerinnen im Kirchenchor die passenden Lieder an und Kinder wie auch Erwachsene stimmten kräftig mit ein. Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz war begeistert über den Einsatz der kleinen und großen Helfer und lobte die das Engagement aller Helfer die den Dorfkern für Hochmooraner und Gäste zu einem Aushängeschild für die Vorweihnachtszeit werden ließen.

Als Belohnung hatte Berthold Böing mit seinen Helfern für die Kinder heißen Kakao kostenlos parat und auch für die Erwachsenen war mit Glühwein, Kaltgetränken und Würstchen für das leibliche Wohl gesorgt. Bis Weihnachten erstrahlt nun die Grüne Mitte im festlichen Glanz und alle Besucher können sich an der festlichen Illumination der Parkanlage erfreuen.

Exakt am Namensfest des heiligen Nikolaus lädt der Heimatverein Hochmoor alle Mitglieder und Interessenten zur Nikolausfeier mit Programm ein. In diesem Jahr wird es dazu eine wesentliche Änderung geben was den Veranstaltungsort betrifft denn statt wie bisher im Heimathaus findet der Abend am kommenden Donnerstag, 6. Dezember um 19 Uhr im Pfarrheim St. Stephanus statt. Um der räumlichen Enge bei diesem großen Andrang zu begegnen, hat sich die katholische Kirchengemeinde dankenswerter Weise bereit erklärt, diese Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Darüber freut sich der Heimatverein sehr denn damit haben vor allem auch die älteren Bürger die Gelegenheit, zur abendlichen Stunde mitten im Ortszentrum viel besser den Weg dahin einschlagen zu können. Ein großartiges Programm mit gleich drei Highlights erwartet die Heimatfreunde, soviel will Vorsitzender Reinhold Gertz vorab schon mal verraten und hofft vor allem auch aufgrund des vergrößerten Raumangebotes und der Verlagerung in die Dorfmitte um eine außergewöhnliche Beteiligung der Bürger die sich dieses Angebot nicht entgehen lassen sollten. Auch Abordnungen der Heimatvereine aus Gescher und Velen sind aus alter Verbundenheit mit dabei. Für die Bewirtung ist gesorgt und Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Weihnachtsbaum wird aufgestellt

Am kommenden Freitag, 30. November wird wieder in der Grünen Mitte traditionell ein großer Weihnachtsbaum mit Lichterketten aufgestellt, der der Dorfmitte mit der Lichterillumination in der grünen Mitte ein vorweihnachtliches Flair verleihen soll. Diese Aufgabe übernehmen der Heimatverein und der Bürgerschützenverein gemeinsam und in diesem Jahr kümmert sich der Heimatverein um einen stattlichen Weihnachtsbaum. Hier ist Vorstandsmitglied Rochus Sindermann bereits fündig geworden und am Freitag wird die große Tanne um 17 Uhr in einer Gemeinschaftsaktion aufgestellt. Gegen 18 Uhr sind dann alle Bürger eingeladen und die Kindergartenkinder schmücken mit Unterstützung der Erzieherinnen und Eltern den Baum mit ihrem im Kindergarten gebastelten Schmuck. Dann werden gemeinsam Weihnachtslieder angestimmt und als kleine Belohnung gibt es dann heißen Kakao für die Kinder gratis. Alle Bürger sind eingeladen und für das leibliche Wohl ist durch einen dorfbekannten Profi gesorgt.

Laubaktion am Heimathaus

Bevor der Winter kommt, kümmern sich Vorstand und freiwillige Helfer des Heimatvereins um die Beseitigung der großen Laubmengen, die von den Bäumen rings um die idyllischen Parkanlagen zu Boden fallen. Das ganze Gelände wird an diesem Tag inspiziert, Vogelnistkästen kontrolliert, Hecken und Strauchwerk auf Vordermann gebracht, die Dachrinnen vom Laub befreit, Kräuterhochbeet überprüft und das Insektenhotel unter die Lupe genommen. Kurzum ein arbeitsmäßiger Rundumschlag damit die Anlage die Winterszeit gut überstehen kann.
Derweil nehmen sich die Heimthausbienchen das Innenleben des Hauses vor mit Eimer und Putzlappen und sorgen für perfekte Reinlichkeit im schmucken Gebäude. Fenster werden geputzt, die Rolläden abgewaschen und in Küche und Schränken nach dem Rechten gesehen. Führungen im Museum für Gruppen sind aber möglich un Interessenten können sich unter Telefon 02863/1856 (Voßkühler) melden. Vorsitzender Reinhold Gertz bedankte sich nach getaner Arbeit bei den 14 Helfern ganz herzlich und lud als kleine Belohnung zum Mittagsmenü in den Dorfgrill ein.

Toller Sankt Martins Umzug in Hochmoor

Die Förderung von Kultur- und Brauchtumspflege hat sich der Heimatverein Hochmoor seit jeher auf die Fahnen geschrieben und dazu gehört neben Erntedankfest und Nikolaus mit dem St. Martinsumzug seit vielen Jahrzehnten eine besondere Traditionsveranstaltung - vor allem für die Kinder. Am Vorabend des Namensfestes des Heiligen versammelten sie sich auf dem Kirchplatz mit leuchtenden Laternen in bunter Farbenpracht, die im Vorfeld im Kindergarten oder auch zu Hause auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft oder auch von den Kindern neu gebastelt wurden.

Die Vorbereitung und Durchführung einer solchen Mammutveranstaltung ist immer auch ein Zusammenspiel einiger Vereine und da ist es schon fast selbstverständlich das Jugendblasorchester mit Dirigent Martin Kappert und der Spielmannszug mit Tambourmajorin Heike Emmerich an der Spitze den musikalische Part übernommen hatten und über ein entsprechendes Repertoire an Martinsliedern verfügten die kräftig von Klein und Groß mitgesungen wurden.

Einen besonderen Kick erfuhr der große Zug mit einigen hundert Kindern und Erwachsenen, durch die Freiwillige Feuerwehr Hochmoor, die bei der Zugbegleitung mit brennenden Fackeln im dunklen Abendhimmel für eine faszinierende Illumination sorgte. Auch Polizei und Deutsches Rotes Kreuz waren im Zug dankenswerter Weise mit dabei und da fehlte es nicht an Sicherheitsvorkehrungen. Nach der Begrüßung durch den Heimatvereinsvorsitzenden Reinhold Gertz und dem Dank an alle Beteiligten setzte sich der Tross in Bewegung. Allen voran St. Martin (Vanessa Vogt) hoch zu Ross und schon erklungen erste Martinslieder. Nachdem einige Straßen passiert worden waren, folgte auf dem Sportplatz die obligatorische Mantelteilung und dabei wurde die Geschichte von Martin in Erinnerung gerufen, der als junger Offizier bei einem abendlichen Ausritt im Winter einen frierenden Bettler (Rabea Roohnikan) am Wegesrand antraf und diesem spontan einen Teil seines Mantels reichte.

Am Ende des Umzuges hielt der Vorstand des Heimatvereins für alle Kinder eine süße Belohnung bereit und der SuS Hochmoor hielt für Groß und Klein anschließend alles für das leibliche Wohl bereit. Obendrein tanzte für die Kleinen im Vereinsheim förmlich der Bär, den rhytmische Klänge und Discomusik brachten im illuminierten Vereinsheim die Nachwuchstars so richtig in Schwung. Den Kindern dürfte das einen Riesenspaß bereitet haben und auch die Erwachsenen kamen beim gemütlichen Abschluss voll auf ihre Kosten.

Dank gebührt nach Ende St.Marinsumzuges dem Heimatverein und dem SuS Hochmoor sowie allen weiteren Helfern und Sponsoren für die Unterstützung der Traditonsveranstaltung.

Saisonabschluss Montagsfahrer

Geldspende der Sparkasse
Geldspende der Sparkasse Heiko Nienhaus von der Sparkasse in Hochmoor überreichte eine Spende der Sparkasse Westmünsterland an Walter Sandkühler von den Montagsfahrern des Heimatvereins Hochmoor.

Als sportliche Senioren, Naturliebhaber und Botschafter der Gemeinde sind die Montagsfahrer im Heimatverein Hochmoor nunmehr seit 2006 an jedem Montag vom Frühling bis zum Herbst mit dem Drahtesel unterwegs, pflegen die Geselligkeit und erkunden bei ihren Ausfahrten Landschaft und Natur. Jetzt wurde nach Abschluss ihrer letzten Tour in Haus Wübbeling Bilanz gezogen und dazu fanden sich rund fünfzig Pedalritter bei einer ansprechenden Kaffeetafel mit Programm ein. Walter Sandkühler vom Leitungsteam der Montagsfahrer hieß die große Schar willkommen und konnte von insgesamt 32 Touren und 1300 Kilometern pro Radfahrer berichten, die 2018 zurückgelegt wurden.

Dabei gab es auch Sondertouren mit Grillabend am Heimathaus, wo der Heimatverein die Gastgeberrolle übernommen hatte und auch im Rahmen der Sportwoche des SuS Hochmoor kehrte man ein und genoss eine ansprechende Kaffeetafel. Mit den Kindern vom Ferienprogramm Hochmoor schwang man sich auf die Leezen und mit Nachwuchsradlern unhd gestandenen Pedalrittern endete die Ausfahrt im großen Zelt des Ferienprogramms bei Kaffee und Kuchen. Großes Lob zollte Sandkühler den Begleitpersonen die sich um die Sicherheit der Radler kümmern und ihr Verdienst ist es auch, das die Saison ohnen nennenswerte Blessuren beendet werden konnte, freute sich aus Sandkühler über aufmerksame Senioren und motivierte Tourenbegleitung. Thea Kloster, Josefa Libera und Franziska Lütlenhaus kümmern sich um die Kaffetafel und ein Dankeschön für die Spitze der Montagsfahrer und dieses Dankeschön gab es auch in Versform in einem von Hermann Tastowe getextetem Lied, das von Wilhelm Lütkenhaus und Josef Tastowe zu Papier gebracht und verteilt wurde.

Eine willkommene Überraschung gab es mit dem Besuch von Heiko Nienhaus als örtlicher Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Westmünerland. Er versüßte den Radlern den Nachmittag mit einer kleinen Spende und dafür zollte ihm die Kaffeerunde großen Applaus. Mit einem Dämmerschoppen ließ man den Nachmittag ausklingen, nicht ohne ein Dankeschön auch an das Haus Wübbeling für die perfekte Bewirtung. Im nächsten Jahr steigen die Montagsfahrer am 1. April (kein Aprilscherz) wieder auf die Räder und enden am 28. Oktober.

St. Martin kommt...

Das Fest für die Kinder naht am kommenden Samstag, 10. November mit dem großen St. Martinsumzug für alle Kindere des Dorfes mit Start um 17.30 Uhr vom Kirchplatz aus. Der Heimatverein als Veranstalter hat einmal mehr alle Vorbereitungen getroffen und dafür die Vorstandsmitglieder eingespannt. Es wird so werden wie immer, sagt Vorsitzender Reinhold Gertz vom Heimatverein, wenn sich die Kinder mit St. Martin hoch zu Ross auf dem Kirchplatz mit bunten und brennenden Laternen treffen und vom Jugendblasorchester unter Leitung von Martin Kappert und dem Spielmannszug mit Tambourmajorin Heike Emmerich an der Spitze musikalisch mit Martinsliedern begleitet werden.

Eine festliche Illumination erfährt der lange Zug in der Dunkelheit durch die Freiwillige Feuerwehr Hochmoor, die den Umzug mit brennenden Pechfackeln begleitet und damit ebenfalls für eine erhebliche Aufwertung der Traditionsveranstaltung sorgt. Fleißig haben auch die Kindergartenkinder ihre vorhandenen Laternen unter die Lupe genommen, aufgewertet, oder gar ganz neu gestaltet. Polizei und Deutsches Rotes Kreuz sorgen ebenfalls für Sicherheit unterwegs und ein Höhepunkt ist immer auch die Mantelteilung mit dem Bettler. Hierbei wird die Geschichte von Martin erzählt, wie er einem Bettler am Wegesrand bei seinem Ausritt in der kalten Jahreszeit mit einem Teil seines Mantels vor dem Erfrieren half.

Am Ende des Zuges winkt eine süße Belohnung vom Heimatverein als kleines Dankeschön für ihre Teilnahme. Für Groß und Klein wartet am Vereinsheim des SuS Hochmoor ein kleiner Markt auf alle Teilnehmer.

Saisonabschluss bei den Montagsfahrern im Heimatverein Hochmoor. Am kommenden Montag, 29. Oktober treten die Montagsfahrer zum letzten Mal in diesem Jahr in die Pedalen. Seit dem Jahre 2006 erfreut sich diese Gruppe die damals mit acht Hobbyradlern zur ersten Tour aufbrach, ungebrochen großer Beliebtheit wie die Teilnehmerzahlen deutlich machen und sind schon längst eine feste Größe im Vereinsgeschehen der Gemeinde. Von Anfang an stehen bis heute Walter Sandkühler und Günter Sicking an der Spitze der großen Radlergruppe bis zu vierzig Personen und haben es mit Umsicht und perfekter Organisation unterstützt von Begleitpersonen verstanden, die Pedalritter ohne nennenswerte Blessuren und Vorkommnisse sicher über Wege und Straßen zu führen. Am kommenden Montag wird wie immer um 14 Uhr in der Grünen Mitte gestartet und nach einer verkürzten Ausfahrt winkt dann um etwa 15 Uhr in Haus Wübbeling eine ansprechende Kaffeetafel mit Programm. Hier beteiligen sich an der Gestaltung neben Walter Sandkühler, Güner Sicking und Johannes Bender an der Spitze auch Hermann Tastowe, Franziska Lütkenhaus, Thea Kloster und weitere Akteure an der Programmgestaltung und Abwicklung des Nachmittages mit Filmrückblick und geselligem Beisammensein. Wer die Tour nicht mitfahren kann, sollte sich gegen 15 Uhr direkt in Haus Wübbeling einfinden.

Erntedankfest

Traditionen werden auch in Hochmoor hochgehalten und Beleg dafür war jetzt das große Erntedankfest für die gesamte Bevölkerung rund um das Heimathaus, das in Gemeinschaftsarbeit vom Heimatverein und der Kolpingsfamilie organisiert und vorbereitet worden war. Nachdem in den Kirchen dieser Brauch mit der Segnung der Erntegaben bereits stattgefunden hat, waren nun die Bürger zu diesem Event in der freien Natur eingeladen und sie kamen in Scharen im goldenen Oktober bei herrlichem Sonnenschein. Da waren alle Hände gefragt im diesen Ansturm zu bewältigen, denn ab 11 Uhr am vergangenen Sonntag fanden als Einstieg in den Erntedanktag erst einmal leckere Reibeplätzchen mit Schwarzbrot und Apfelmus nach traditioneller Münsterländer Art reißenden Absatz. Dicht umlagert war die Ausgabestelle für das bekannte Mittagsmenü und in den Parkanlagen ließ man sich an den zahlreichen Tischen zur Stärkung nieder, auch verbunden mit kühlen Getränken zum Frühschoppen.

Am Nachmittag dann lockten bei einer Kaffeetafel mit frischen Waffeln, Kirschen mit Sahne und heißem Kaffee nochmals die Besucher zu kulinarischen Genüssen und auch dieses Angebot ist bei solchen Anlässen immer wieder ein Renner, wie das bewährte und eingespielte Küchenteam einmal mehr beobachten konnte. Zwischendurch versorgten die Vereinskellner die Besucherscharen mit kühlem Gerstensaft und weiteren Getränkeangeboten. Doch nicht nur an die leiblichen Genüsse war gedacht worden. Nicht fehlen dürfen bei dieser Traditionsveranstaltung auch die Korbflechter und da hatte Josef Tastowe als Hochmooraner Original und Meister der Flechtkunst seine Mitstreiter Rudolf Klocke aus Velen und Josef Knuf aus Weseke gewinnen können, die den ganzen Tag über den interessierten Zuschauern dieses Handwerk näher brachten und die wissbegierigen Heimatfreunde in das Geheimnis dieser Freizeitbeschäftigung einweihten.

An einem weiteren Stand waren Holzarbeiten im Angebot, ebenfalls von ortsansässigen Künstlern hergestellt und machten damit die Vielfalt an Möglichkeiten deutlich, welche künstlerische Kreationen aus dem Material Holz alles mit geschickten Händen gezaubert werden können. Marmeladen und schmackhafte Säfte aus Naturprodukten in breiter Auswahl gab es bei einem weiteren Stand eines Hochmooraners, der hierfür ein besonderes Händchen hat und immer wieder gefragt ist und eine Familie aus dem Dorf kam mit ihren Kindern um eine breite Auswahl an Kürbissen in allen Variationen zu präsentieren, die die Kinder im großen elterlichen Garten gezüchtet hatten und immer wieder von den Standbesuchern bestaunt wurden.

Einige Helfer waren an diesem Sonntag schon früh aus den Federn gestiegen um den Backofen für die Brotverkostung auf Temperatur zu bringen, denn auch selbstgebackenes Brot darf auf einem dörflichen Erntedankfest nicht fehlen. In einem Gatter warteten dann noch etliche Schafe auf Streicheleinheiten und die bekamen sie vor allem von den Kindern, die mit ihren Händen die flauschige Wolle beim streicheln spüren und die Tiere beobachten wollten. Auch im Museum im Obergeschoss des Heimathauses gab es viel zu bestaunen aus der guten alten Zeit die in Hochmoor mit dem Torfabbau vor über hundert Jahren begann.

Gelobt wurde auch die gelungene Sanierung im Heimathaus von allen die den Zustand vor dieser Maßnahme kannten und zollten dem Verein große Anerkennung für ein Riesenprojekt das mit Unterstützung von Sponsoren bestens gelungen ist und eine erhebliche Aufwertung des Gebäudes darstellt. Am Ende eines gelungenen Tages der mit einem Dämmerschoppen ausklang, zogen die beiden Vereinsvorsitzenden Reinhold Gertz und Heinrich Grösbrink ein äußerst positives Fazit. „Die reichlich geschälten Kartoffeln sind alle Weg und auch sieben Liter Apfelmus für die Reibekuchen,“ bilanzierte Mathilde Grösbrink vom Küchenteam am Ende des Tages mit dem die Organisatoren vollauf zufrieden waren. Allen Helfern galt der Dank für ihren Einsatz der ganz wesentlich zum Gelingen beigetragen hatte.

Erntedankfest

Am Sonntag, 14. Oktober sind alle Hochmooraner und auch Gäste aus der Umgebung zum großen Erntedankfest mit Programm rund um das Heimathaus in Hochmoor ab 11 Uhr eingeladen. Der Heimatverein und die Kolpingsfamilie wollen die Besucher mit einem kulturellen, kulinarischen und geselligen Programmangebot bei diesem Herbstfest verwöhnen.

Im Angebot sind Brot backen mit Verkostung, leckere Schnittchen, frische Waffeln mit heißen Kirschen und Reibeplätzchen für das leibliche Wohl. Auch einige Marktstände mit Holzarbeiten und altem Handwerk werden dabei sein und ebenfalls ist für kalte und warme Getränke gesorgt. Ein richtiger Familientag für Groß und Klein soll es werden, dabei kann der heimische Herd kalt bleiben, laden Reinhold Gertz vom Heimatverein und Heinrich Grösbrink als Kolpingvorsitzender alle Heimatfreunde ein. Die Helfer treffen sich bereits um 9 Uhr am Heimathaus und sorgen für ein ansprechendes und einladendes Ambiente das den hoffentlich zahlreichen Besuchern gefallen dürfte.

Feuerwehrleistungsnachweis in Hochmoor

Trocken und strahlenden Sonnenschein hatten sich die Kameraden des Löschzuges Hochmoor der freiwilligen Feuerwehr Gescher am Sonntag gewünscht und verdientermaßen auch bekommen. Als Ausrichter des Großereignisses „42 Leistungsnachweis“ der Feuerwehren im Kreis Borken liefen die Vorbereitungen in Hochmoor ja schon seit Tagen auf Hochtouren. Mike Schulz als Löschzugführer und Ludger Grösbrink hatten als Organisationsteam mit dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Gescher - Dirk Lütkenhaus – ganze Arbeit geleistet.

Bürgermeister Thomas Kerkhoff hatte schon am frühen Morgen den Weg nach Hochmoor gefunden und ließ sich von Lütkenhaus auf dem Gelände genau die einzelnen Stationen erklären. Um 8.30 Uhr ging es dann in der für den Verkehr abgesperrten „Grünen Mitte“ und auf dem Gelände der katholischen Kirche in Hochmoor, über den Tag mit verschiedenen Aufgabenstellungen für die aus acht Personen bestehenden Gruppen los. Staffel- und Hindernislauf, Löschangriff, Knoten und Stiche sowie eine schriftliche Prüfung im Kindergarten St. Stephanus waren zu bewältigen. „Alle Freiwilligen Feuerwehren und Werkfeuerwehren des Kreises Borken“ berichtete Schulz, „nehmen an dem Leistungsnachweis teil“. Ca. 80 Leistungsgruppen mit insgesamt bis zu ca. 720 Feuerwehrkameraden und -kameradinnen wurden daher über den Tag verteilt in Hochmoor gezählt.

Ein buntes Bild ergaben die sehr vielen Familien und Freunde aus den jeweiligen Feuerwehren, sowie viele Besucher aus der Umgebung, die sich in Hochmoor eingefunden hatten. Hüpfburg, Kinderschminken und Abenteuerspielplatz waren ein toller Spaß für die vielen „kleinen“ vielleicht zukünftigen Feuerwehrmädchen und -jungen und vielleicht werden diese in Zukunft selber einmal an diesem Wettbewerb teilnehmen. Begleitet wurde das Event durch einen DJ, dessen Musik über zahlreiche Lautsprecher auf dem Gelände verteilt aufgestellt erklang sowie dem Jugendblasorchester Hochmoor, das für weitere musikalische Highlights sorgte.

Der Heimatverein Hochmoor, der die Feuerwehr an einem Getränkewagen mit einigen Vorstandsmitgliedern unterstützte, begrüßte zahlreiche Teilnehmer der 7. Glockenstadt-Radtour, den hier wurde der Stempel für den Nachweis der Teilnahme ausgegeben. Deftige Erbsen- und Gulaschsuppe, Grillstand, Cafeteria und Schankwagen waren auf dem Gelände verteilt aufgebaut, so dass sich alle reichhaltig mit Essen versorgen konnten. Zahlreiche geladene Gäste konnte Kreisbrandmeister Thesing dann im Pfarrheim bei seiner Begrüßungsrede unter anderem mit MdB Johannes Röhring, Landrat Dr. Kai Zwicker, MdL Wilhelm Korth, Bürgermeister Thomas Kerkhoff und vielen anderen aus Politik und Feuerwehr begrüßen, die es sich nicht nehmen ließen dann auch entsprechende Grußworte an die Anwesenden zu richten. Ganz herzlich bedankte er sich bei den vielen freiwilligen Helfern aus den beteiligten Familien der Feuerwehr Gescher und auch bei der Kirchengemeinde in Hochmoor, die das Gelände bereitwillig zur Verfügung gestellt hatte.

In seiner Rede untermauerte er nochmal die Bedeutung der Feuerwehren, die bei den zahlreichen Ereignissen, wie die Amokfahrt in Münster, die extremen Wetterlagen und die Dimensionen bei der Brandbekämpfung wie z. B. in Borken es gezeigt haben. Dabei setze er auf die 17 Feuerwehren mit über 2.550 aktiven Mitgliedern im Kreis Borken und berichtete stolz von der ersten Kinderfeuerwehr im Kreis Borken. Im Anschluss konnten sich die Gäste dann auf dem bestens organisierten Gelände ein Bild von der Leistungsstärke der Feuerwehren machen. Bis in den späten Abend war das Großevent gut besucht und so kann man von einem besonders gelungenen „Leistungsnachweis“ in Hochmoor sprechen.

Ruthmann Steiger zum Anfassen...

Eine Werksbesichtigung bei der Fa. Ruthmann
Eine Werksbesichtigung bei der Fa. Ruthmann in Hochmoor konnten einige Mitglieder des Heimatvereins mit Bürgermeister Thomas Kerkhoff am 30. August durchführen.

Gemeinsame Sache machten einmal mehr der Heimatverein und die Kolpingsfamilie Hochmoor mit einer Pättkesfahrt durch die sommerliche Landschaft. Dazu hatten die beiden Tourexperten Walter Sandkühler und Rochus Sindermann eine Route auf verschlungenen Pfaden fernab der Hauptstraßen ausgefahren, die den rund vierzig Teilnehmern gefallen haben dürfte.

Von der Grünen Mitte aus ging es auf verkehrssicheren Drahteseln zunächst in Richtung Heiden, wo an einem Wegekreuz die erste Rast eingelegt wurde. Der von Reinhold Gertz und Rolf Schlüter mitgeführte Marketenderwagen hatte neben dem kühlen Nass zur Erfrischung auch Sitzgelegenheiten für die Pausen an Bord und nach dem Aufsitzen war als nächste Station im Forellenhof Wolter in Gemen die Kaffeetafel gedeckt und hier war erst einmal eine ausgedehnte Pause zur Stärkung mit Kaffee und Kuchen angesagt. An einer Vogelstange in Ramsdorf wurde erneut Rast gemacht, bevor man das Heimathaus in Hochmoor zur Abschlussveranstaltung ansteuerte. In den idyllischen Parkanlagen unter schattigen Bäumen ließ man sich zum Ausklang nieder und hier waren auch diejenigen dazugestoßen, die eine solche Tour nicht mehr mitradeln können oder aus zeitlichen Gründen am Nachmittag nicht dabei sein konnten.

In großer Runde ließ man es hier gut gehen, verwöhnt von den Grillspezialitäten die von den Kolpingern fleißig serviert wurden und die Heimatfreunde reichten den kühlen Gerstensaft dazu. An Gesprächsstoff mangelte es in gesellige Runde zum Ausklang der Tour nicht und noch lange saß man zusammen und dabei bedankten sich die beiden Vorsitzenden Reinhold Gertz (Heimatverein) und Heinrich Grösbrink (Kolping) für die rege Teilnahme und die aktive Unterstützung durch den Vorstand beider Vereine, die ganz wesentlich zum guten Gelingen beigetragen hatten.

Pättkesfahrt 2018 mit Kolping

Heimatverein Velen zu Gast in Hochmoor

Gegenseitige Besuche mit Austausch untereinander fördern den Zusammenhalt und festigen die guten Beziehungen auch im Vereinswesen. Das praktizieren seit einigen Jahren auch die benachbarten und befreundeten Heimatvereine Hochmoor und Velen und Ausdruck dieser Verbundenheit und engen Zusammenarbeit sind auch die jährlichen gegenseitigen Besuche mit einem entsprechenden Programm.

Jetzt war der Heimatverein Hochmoor Ausrichter dieses Treffens und empfing die Gäste aus Velen am Heimathaus. Diese waren im Rahmen ihrer Pättkesfahrt unterwegs und trafen zum Abschluss ihrer Tour auf die Heimatfreunde aus Hochmoor. Rund 55 Gäste aus Velen konnte Vorsitzender Reinhold Gertz neben den Mitgliedern aus Hochmoor willkommen heißen und der örtliche Heimatvereinsvorstand hatte alle Vorbereitungen getroffen und für das leibliche Wohl der Teilnehmer bestens gesorgt. Zunächst führte Vorsitzender Gertz bei einem Rundgang durch die idyllischen Parkanlagen mit Wanderhütte, Backhaus, Insektenhotel und Kräuterhochbeet und danach konnten sich alle von den Umbau- und Sanierungsmaßmahmen im Heimathaus überzeugen. Hier wurden in den letzten Monaten erhebliche Investitionsmaßnahmen vorgenommen mit der kompletten Neugestaltung der sanitären Anlagen, auch Behindertengerecht und der Möglichkeit der Toilettenbenutzung für jedermann. Erstaunt waren die Besucher auch über die neue Küche mit entsprechender Ausstattung moderner Küchengeräte und der Möglichkeit auch für Schulklassen und ähnliche Einrichtungen Kochvorführungen anzubieten. Gefragt ist auch zunehmend das D-(T)orfmuseum im Obergeschoss des Hauses, hieß es bei der Führung die alle sehr beeindruckt hatte.

Dann genoss man den geselligen Teil mit Grillspezialitäten und kühlen Getränken und an diesem späten Nachmittag ging der Gesprächsstoff bei angeregter Unterhaltung nicht aus. Zum Abschluss lobten die beiden Vorsitzender Reinhold Gertz und Dr. Franz-Josef Messing aus Velen das gute Miteinander und die gegenseitigen Besuche. Dem Vorstand des örtlichen Heimatvereins galt der Dank für die perfekten Vorbereitungen und allen Teilnehmern für ihr Kommen. Im nächsten Jahr reisen dann die Hochmooraner Heimatfreunde zum Gegenbesuch nach Velen.

Vorstand tagt im "kult" in Vreden

Vorstand tagt im "kult"
Vorstand tagt im "kult" Im Juli 2017 hat das vom Kreis Borken und von der Stadt Vreden im Rahmen der „Regionale 2016" konzipierte und gebaute neue kulturhistorische Zentrum kult – Kultur und lebendige Tradition Westmünsterland am Kirchplatz 14 in Vreden seinen Betrieb aufgenommen! Mit dem kult ist ein Knotenpunkt entstanden, der das kulturelle Gesamtprofil der Region stärkt und die Identität mit der Region fördert.

Heimathaus am Samstag offiziell eröffnet

Am vergangenen Samstag hatte der Heimatverein nach zahlreichen Umbaumaßnahmen das Heimathaus in Hochmoor mit einer kleinen Feierstunde ab 11:00 Uhr wieder offiziell für Besucher eröffnet. Reinhold Gertz als Vorsitzender des Heimatvereins Hochmoor, konnte hierzu zahlreiche geladene Gäste aus Stadtverwaltung, Bezirksregierung, Verbänden, benachbarten Heimatvereinen aus Gescher und Velen, beteiligten Unternehmen, Sponsoren und Vorstandsmitgliedern bei einem kleinen Sektempfang auf dem Gelände begrüßen. Bei strahlendem Sonnenschein hatte das Team der „Heimathausbienchen“ schon morgens am Heimathaus für das entsprechende Ambiente gesorgt und Backhauschef Heinz-Peter Schulz mit Markus Lanfer rechtzeitig den Ofen für eine ansprechende Brotzeit angeheizt.

Reinhold Gertz bedankte sich in seiner Ansprache bei allen Beteiligten für die gelungene Umsetzung des Projektes. Ein barrierefreier Zugang in das Haus mit einer neuen behindertengerechten Toilettenanlage sowie eine neue moderne Küche für den Backhausbetrieb seien hierbei in nur sechsmonatiger Umbauphase umgesetzt worden. Ganz innovativ beschrieb er, sei der neue über Mobilfunk funktionierende öffentliche Zugang zu der Toilettenanlage. Mittels Türsprechanlage können nun die Vorstandsmitglieder die Eingangstür für Besucher des Hauses in der Zeit von 11:00 Uhr morgens bis abends um 18:00 Uhr per Smartphone öffnen.

Ein Ruhejahr in 2019 kündigte er für den Vorstand an, denn in kurzer Abfolge habe man zuletzt am Heimathaus außer dem Umbau des Hauses auch den Pavillon renoviert, den Anstrich des Heimathauses durchgeführt, die eBike-Ladestation angebracht und so manche Technik im und am Haus auf den neuesten Stand gebracht. Bürgermeister Thomas Kerkhoff zeigte sich in seiner Rede beeindruckt von der Umsetzung des Projektes, dass er im Jahr 2017 selbst mit auf den Weg gebracht hatte. Er sei stolz für Gescher und insbesondere für Hochmoor, hier nun ein vollständig umgesetztes bürgerfreundliches Projekt aus dem Förderprogramm „berkelschlinge“ der Leader-Region VITAL.NRW präsentieren zu können.

Den kirchlichen Segen erhielt das Heimathaus anschließend durch die Pfarrer Hubert von der Heide von der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul und Pfarrer Rüdiger Jung von der evangelischen Gemeinde Gescher, die in ihrer gemeinsamen Segnung des Hauses auch über den wieder aktuellen Begriff „Heimat“ und deren Bedeutung für den einzelnen sprachen. Am Nachmittag nutzen dann zahlreiche Besucher die Gelegenheit, sich einmal das Heimathaus mit den vielen neuen Einrichtungen genauer anzusehen. Ein vielfaches großes Lob konnte der Vorstand hier für die Umsetzung bei seinen zahlreichen Führungen im Haus vernehmen.

Bei Kaffee und frischen Waffeln ließen es sich im Schatten der Bäume, auch später mit kühlen Getränken, für alle gut aushalten und so freute sich der Vorstand abschließend über die gelungene Eröffnung und den ereignisreichen Tag am Heimathaus Hochmoor.

Eröffnung Heimathaus am Samstag!

Neugierig auf die neue Toilettenanlage?
Neugierig auf die neue Toilettenanlage? Dann kommen Sie doch am Samstag einmal vorbei!

Am Samstag, den 21. Juli eröffnen wir um 15:00 Uhr, nach einem großen Umbau für alle unser jetzt noch schmuckeres Heimathaus“ erzählt Reinhold Gertz als Vorsitzender des Heimatvereins Hochmoor sichtlich stolz und zeigt auf die an der Wand angebrachte Videotürsprechanlage. „Ein öffentlicher, barrierefreier Zugang in das Heimathaus und eine effektivere Nutzung der Räumlichkeiten war unser Ziel“ berichtet er weiter und das war für den Vorstand und viele Beteiligte schon ein Kraftakt“. Bürgerfreundlicher sollte das Heimathaus in Hochmoor werden, hatte man im Vorstand noch im letzten Jahr beschlossen und so noch besser genutzt werden können. Und so kam im vergangenen Jahr der Zufall zu Hilfe, als Gertz von Bürgermeister Thomas Kerkhoff vom Förderprogramm VITAL.NRW „berkelschlinge“ erfuhr und sich mit dem Vorstand dann in das Vorhaben richtig reinkniete.

Zu der Region „berkel schlinge“ gehören die Kommunen Gescher, Stadtlohn, Südlohn und Vreden. Als eine von 10 Regionen aus NRW erhält die Region „berkel schlinge” Fördermittel aus dem Programm VITAL.NRW. Dafür stehen bis Ende 2022 insgesamt rund 1,4 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln zur Verfügung.

VITAL.NRW ist ein Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalens und dient der Stärkung des ländlichen Raumes. VITAL steht hier als Synonym für: V – erantwortlich, I – nnovativ, T – atkräftig, A – ttraktiv, L – ändlich und unterstützt die Gemeinden in den Bereichen Innovation, Ökonomie, Soziales sowie Umwelt und Ökologie. Insgesamt werden 65% der Investitionskosten der Projekte durch die Förderung getragen.

„Unsere Idee war“, berichtet er weiter, „die in die Jahre gekommene Toilettenanlage zu sanieren und auch für die Küche, die bislang unter der Treppe technisch überalter und ergonomisch schlecht untergebracht war, an anderer Stelle einen Platz zu finden“.

So wurde im Vorstand beschlossen, den früheren Klassenraum der ehemaligen Dorfschule, der bei Veranstaltungen des Heimatvereins gerne genutzt wurde, mit der neuen Küche auszustatten. „Natürlich haben wir uns viele Gedanken gemacht, ob wir den Charme des Raumes dadurch verlieren, aber anders war einfach kein vernünftiger Platz vorhanden“ erklärt Gertz weiter „und unsere neue abschließbare Küche kann sich jetzt auch wirklich sehen lassen“.

Die große Teigknetmaschine, in der Mitte niedrig angeordnet, sticht beim Betreten dem Besucher sofort ins Auge und auch alles andere ist ergonomisch so untergebracht, dass zukünftig Gruppen, Kindergarten- und Schulkinder unter Anleitung hier ihren Teig für den Backofen im Backhaus zubereiten können. Auch der Tagungsraum ist mit neuen klappbaren Tischen und stapelbaren Stühlen ausgestattet und bietet immer noch genügend Platz für große Gruppen – auch für stilvolle standesamtliche Trauungen.

Technisch innovativ wurde der Zugang zu der von der ortsansässigen Firma Martin Schultewolter errichteten neuen barrierefreien und behindertengerechten Toilettenanlage gelöst, denn nun kann ohne Stufen mittels Türsprechanlage über das Smartphone per Sprach- und Videochat, die Eingangstür für Besucher freigeschaltet werden. „Natürlich haben wir uns auch über möglichen Vandalismus Gedanken gemacht“ erzählt Gertz, “aber der Eingangsbereich wird innen wie außen durch Kameras ständig überwacht und die Räume sind alarmgesichert. Ob das so funktioniert und ausreichend ist, wird sich zeigen“.

Mit den internen und vorgenannten Fördermitteln konnten nicht alle Kosten abgedeckt werden und so war der Heimatverein unglaublich dankbar, dass zwei namhafte Institutionen wie die Bürgerstiftung Gescher und die Sparkassenstiftung der Sparkasse Westmünsterland hier nach Vorstellung des Projektes, weitere Fördergelder zusicherten“.

Bedanken möchte sich Gertz auch bei den beiden Beschäftigten der Stadt Gescher - Ludger Witthake und Thomas Kahl – den Vorstandsmitgliedern, Mitgliedern und Freunden des Heimatvereins, wie z. B. Schreinermeister Josef Schücking, der die historische Eingangstür auf Maß brachte und allen weiteren, die bei diesem großen Projekt unermüdlich mitgeholfen haben.

Wer also einmal das neue Heimathaus mit seinem darin beheimateten Torfmuseum vor Ort besichtigen möchte, sollte sich die erste Gelegenheit am Samstag ab 15:00 Uhr bei Kaffee und Waffeln nicht entgehen lassen.

Der Umbau (Toilettenanlage vorher)

Gaststätte Lütkenhaus bald Geschichte

Das Foto zeigt von links: Architekt Matthias Schröer, Holger Böing (Volksbank), Sebastian Zielinski (Geschäftsführer Bauträger), Ina Rotherm (Volksbank), Theo Schymonick und Bauleiter Andre Kloster (beide Heermann-Abbruch GmbH) und Wilhelm Lütkenhaus.

Nur noch einige Tage wird es dauern dann ist die Traditionsgaststätte Lütkenhaus in Hochmoor Geschichte. Stück für Stück reißt Theo Schymonick von der Firma Heermann Abbruch GmbH mit dem riesigen Bagger der bis zur Firstspitze reicht die 110 Jahre alten Mauern ein um Platz zu schaffen für eine Wohnbebauung. Vieles rankt sich um das älteste Gebäude in der Dorfmitte und Generationen gingen in der Gaststätte ein und aus, feierten ihre Feste in familiärer Atmosphäre und haben sich hier in all den Jahren recht wohl gefühlt, weiß auch Wilhelm Lütkenhaus als Sohn des Hauses. Der 81-Jährige hat mit viel Mühe die Ära Lütkenhaus auf vielen Seiten festgehalten und wurde hier auf der Website für die Nachwelt ins Internet gestellt.

Die Vermarktung des Objektes hat die Immobilienabteilung der Volksbank Gescher mit Zweigstelle in Hochmoor übernommen und Bauträger ist die SZ-Bau GmbH Sebastian Zielinski aus Gemen mit Architekt Matthias Schröer. Auf dem knapp 2400 qm großen Areal sollen acht Reihenhäuser und zwei Doppelhäuser entstehen. In einigen Wochen soll nach Angaben des Beuträgers mit der Bebauung begonne werden. Nach den ausgehängten Plänen in der Volksbank wird sich der gesamte Baukörper harmonisch und geschmackvoll in das Ortsbild einfügen. Viele Hochmooraner und selbst der Kindergarten nutzten in den letzten Wochen die Gelegenheit ein wenig die Abbrucharbeiten zu verfolgen und Abschied zunehmen von einer historischen Stätte, die es so in Hochmoor wohl nicht wiedergeben wird.

Tafelrunde am Heimathaus Hochmoor

An die 20 Mitglieder des Convivien Münster nahmen an einem besonderen Event im Rahmen der Slow Food Bewegung am Samstag den 02.06.2018 am Heimathaus in Hochmoor teil. Hochmooraner Schafzüchter und Natur-Erlebnis Pädagoge Markus Lanfer und Backhaus-Chef „Boris“ Heinz-Peter Schulz vom Heimatverein Hochmoor, der mit Mathilde Terbrack aus Stadtlohn als Köche fungierten, hatten ihrer Kreativität freien Raum gelassen und den Tag besonders toll gestaltet.

Slow Food ist eine weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten und fördern eine verantwortliche Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt.

Als Convivien bezeichnet man im Übrigen die regionalen Gruppen von Slow Food Deutschland und der Name leitet sich vom lateinischen Wort convivium - die Tafelrunde - ab.

Zunächst wurde den Teilnehmern die Kunst des scheren von Morrschnucken durch Lanfer handwerklich vorgeführt. Meine „Moorschnucken sind eine

sehr kleine hornlose Landschafrasse mit feinem Knochenbau“, wusste Lanfer den Teilnehmern zu berichten. Sie werden seit Jahren erfolgreich zur Beweidung von Moorgebieten und anderen Feuchtgebieten eingesetzt. Die Moorschnucke ist hervorragend an das Leben in Moorlandschaften angepasst und schaffen es z. B. sogar eigenständig, sich aus Moorlöchern zu befreien, bemerkte er weiter.

„Das Fleisch der Moorschnucke gilt als Delikatesse, denn das Fleisch ist fettärmer und dunkler als das anderer Schafrassen und durch die breitgefächerte Haltung und Fütterung erhält das Fleisch einen besonders würzigen Wildgeschmack“ führte Backmeister Schulz weiter aus und schob eine große Portion Schafskeulen in den vorgeheizten Backofen, die anschließend unter großem Lob mit Rosmarin-Kartoffeln und Gemüse-Ratatouille garniert verzehrt wurden.

Bei herrlichem Wetter führte Lanfer, der auch als Natur-Erlebnis Pädagoge weithin bekannt ist, die Gruppe mit einem informativen ausgedehnten Spaziergang durch die Fürstenkuhle in Hochmoor.

"Hochmoor ist eine Reise wert " war die begeisterte einhellige Meinung der Münsteraner am Ende des Tages und so wird eine an einer Fortführung des Events bereits gedacht.

Super Ausflug nach Xanten

Begeistert waren die Teilnehmer der diesjährigen Fahrt des Heimatvereins Hochmoor über einen ganz besonders gelungenen tollen Tag. der am vergangenen Samstag in die alte Römerstadt nach Xanten führte.

Vereinsvorsitzender Reinhold Gertz konnte am Samstagmorgen 34 bestens gelaunte Teilnehmer begrüßen, die gespannt auf den Tagesablauf in den Bus einstiegen.

In Xanten angekommen ging es zunächst in den archäologischen Park, der mit seiner großartigen Parkanlage zu beindrucken wusste. Bei bestem Wetter wurde dann bei einer Führung die weitläufige Anlage, mit seinen stilvoll nachgebauten Gebäuden der alten Römerstadt in Xanten erkundet. Amphitheater, Museum, Römermarkt und Badehäuser beindruckten alle, denn das schon damals vorherrschende Wissen über physikalische Gesetzte und die mit einfachen Handwerkstechniken erstellten Anlagen wie z. B. eine schon um Christi Geburt vorhandene Fußbodenheizung im Badehaus machten Eindruck.

Dank der akribischen Vorbereitung von Kassierer Rolf Schlüter, der in dem günstigen Fahrpreis auch ein vorzügliches Mittagessen in einem Restaurant am beliebten und belebten Marktplatz in der Innenstadt organisiert hatte, wurde der Ausflug mit einer gemeinsamen Stadtführung abgerundet.

Unter herrlichem Sonnenschein flanierten alle zum Abschluss in der Innenstadt oder besuchten den sehenswerten Dom, bevor es mit tollen Eindrücken im Bus zurück nach Hochmoor ging.

„Das war ein gelungener Tag“ freute sich Reinhold Gertz zum Abschluss und stellte gleich eine erneute Fahrt mit anderem Ziel in zwei Jahren in Aussicht.

Abriss der Gaststätte Lütkenhaus

Nach rund 110 Jahren geht jetzt mit dem Abriss der Gaststätte "Zum weißen Venn" ein Ära zu Ende wo von Anfang an die Familie Lütkenhaus als Urbürger des Dorfes bis heute immer im Mittelpunkt gestanden hat. Vieles rankt sich um diese Traditionsstätte die in all den Jahren auch weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt wurde und sich immer als eine Herberge zum Wohlfühlen für alle Gäste erwiesen hat, auch dank der jeweiligen Familienmitglieder Lütkenhaus, die sich immer den Bürgern verbunden fühlten. Eine wechselvolle Geschichte auch durch frühe Todesfälle von Familienmitgliedern hat das Haus erlebt und bis auf die letzten Jahre blieb das Haus immer im Familienbesitz. Wilhelm Lütkenhaus als ältestes Familienmitglied, Heimatfreund und Bewahrer von Familientraditionen hat jetzt auch für die Nachwelt eine 7 DIN A 4 Seiten starke Chronik zusammengestellt aus über hundert Jahren Familiengeschichte.

Hier Auszüge aus seinem umfangreichen Werk:

Erbaut wurde die Gaststätte 1907/1908 von den Großeltern des heute 80-Jährigen Chronisten und zeitgleich begann auch der Torfabbau. Neben der Gastwirtschaft mit Saal, Bühne und Garten betrieb man in einem Anbau auch eine kleine Landwirtschaft mit zwei Kühen, Schweinen und Hühnern. Während des zweiten Weltkrieges wurden im Saal französische Kriegsgefangene einquartiert und dazu mussten noch etliche bauliche Voraussetzungen geschaffen werden. Franz Lütkenhaus betrieb nebenher auch noch eine Herrenschneiderei und verstand es auch, die Gaststätte weit über die Grenzen hinaus bekannt zu machen und auch für die Dorfbevölkerung einen Mittelpunkt zu schaffen. Tanzabende fanden samstags statt mit Kapellen aus Hochmoor, Velen und Gescher die richtig einheizten. Theateraufführungen fanden statt und Filme von Kinobesitzer Schöning aus Velen wurden gezeigt.

Für Unterkünfte von Flüchtlingen diente der Saal in den Jahren 1955/56 und danach erfolgte ein kompletter Umbau und einige Jahre später eine weitre Vergrößerung mit Platz für 250 Personen. Dann richtete das Coesfelder Postamt 1958 eine eigene Poststelle in der Gaststätte ein und Franz Lütkenhaus wurde Posthalter bis 1970. Eine Bundeskegelbahn wurde 1962 eingerichtet und die Sportschützen Hochmoor gründeten sich hier im Jahre 1972 bevor sie dann zum Vereinsheim des SuS Hochmoor überwechselten. Fast alle Vereine erkoren die Gaststätte Lütkenhaus zu ihrem Vereinslokal. Im großen Geschäftshaus wurden von jeher Wohnungen und einzelne möblierte Zimmer angeboten auch mit Verpflegung. Eingerichtet wurde hier im Jahre 1963 auch der erste Polizeiposten mit Siegfried Plieth. Auch ein Lebensmittelgeschäft wurde einige Jahre betrieben und nach Aufagbe der Landwirtschaft nutzte man den freien Raum für eine Gefrierschrank-Gemeinschaftsanlage für die Bevölkerung.

Im Jahre 1968 stiegen dann Käthe Lütkenhaus als Tochter des Hauses mit Ehemann Josef Rensing aus Hülsten in die Gaststätte ein und zunächst arbeitet hier auch Bruder Heinz als Koch mit seiner Frau Irene. Die Rolle einer Wirtin war Käthe Rensing wie auf den Leib geschneidert und durch ihre freundliche Art und ihr herzliches Wesen war sie Dreh- und Angelpunkt und der gute Geist im Hause. Viel zu früh verstarb das Ehepaar Rensing im Alter von 54 bzw. 57 Jahren und mit Albert und Gisela Schaffrath und dann mit Werner und Gisela Schäfer gab es zwei Pächterehepaare bevor dann seit dem 1. Dezember 2015 das Gebäude komplett leer steht.

Inzwischen hat die Volksbank Gescher mit Zweigstelle in Hochmoor die Objektvermarktung für die 8 Reihen- und 2 Doppelhäuser übernommen die hier entstehen sollen und Bauträger ist die SZ-Bau GmbH aus Borken-Gemen. Am kommenden Montag, 14. Mai beginnt die Heermann Abbruch GmbH aus Hochmoor mit der Entkernung des Objektes, bevor 14 Tage später die Bagger für den endgültigen Abriss anrollen werden. Unter www.heimatverein-hochmoor.info kann angeklickt werden. Hier ist die komplette Familienchronik von Wilhelm Lütkenhaus online gestellt, dem für diese Arbeit großes Lob gebührt.

Frühjahrsputz am Heimathaus

Wenn der Frühling Einzug hält werden überall Gärten und Parkanlagen auf Vordermann gebracht und das gilt auch für den Heimatverein. Dazu haben sich am Samstag, den 14. April um 9 Uhr Vorstandsmitglieder und freiwillige Helfer am Heimathaus getroffen um das gesamte Areal sowie die Räumlichkeiten unter die Lupe zu nehmen.
Mit allerlei Gerätschaften ausgestattet haben sich die Männer die Außenanlagen vorgenommen und haben Büsche und Strauchwerk in Ordnung gebracht, Dachrinnen gereinigt und vieles mehr.Ein neu geschaffener idyllischer Platz unter dem großen Rhododendren hinter dem Heimathaus läd jetzt zusätzlich zum Verweilen ein.

Derweil waren die Vorstandsfrauen mit der Reinigung und verschönerung des Museums und des Versammlungsraumes befasst und sorgten hier für das notwendige Ambiente. Schließlich möchte der Heimatverein auch in der jetzt beginnenden Saison allen Besuchern und Nutzern eine mustergültige und idyllische Parkanlage präsentieren und ein Ambiente zum Wohlfühlen im und am Heimathaus schaffen, das immer mehr Besucher anlocken soll. Vereine, Gruppen, Hochzeitspaare nutzen vermehrt dieses Angebot und nach der Sanierung erhofft sich der Heimatverein hier noch eine entsprechende Steigerung, wie Vorsitzender Reinhold Gertz betont, der sich mit mit seinen Vorstandskollegen und viel Einsatz um die Durchführung der Sanierungsmaßnahme kümmert. Für das leibliche Wohl nach getaner Arbeit wurde am bestens gesorgt.

Tolles Osterfeuer am Heimathaus

Lodernde Flammen unmittelbar neben dem Heimathaus auf einem freien Feld waren am Ostersonntagabend in den frühen Abendstunden weithin sichtbar und deuteten auf das Osterfeuer hin, dass der Heimatverein Hochmoor als Traditionsveranstaltung bereits seit Jahrzehnten organisiert. Zahlreiche Bürger und Heimatfreunde auch von auswärts verbinden ihren Osterausflug mit einem Abstecher zum Osterfeuer und verbringen hier mit Kind und Kegel einen geselligen Abend und beobachten das Flammenspiel bei bester Unterhaltung.

Bis es soweit war hatte der Vorstand des Heimatvereins kräftig Hand angelegt um die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Sorgfältig wurde das zwischengelagerte Brennmaterial auch von ausgedienten Weihnachtsbäumen unmittelbar vor dem Fest umgeschichtet um eventuellen Wildtieren noch eine Fluchtmöglichkeit zu geben, bevor Heinrich Grösbrink und Lukas Schultewolter mit ihren Fahrzeugen den Abtransport übernahmen. Viele Familien waren mit ihren Kindern gekommen und in den Parkanlagen rund um das Heimathaus fanden sie beste Spielmöglichkeiten und tummelten sich prächtig.

Wem der Hunger plagte, konnte sich mit Stockbrotbacken am offenen Feuer die Zeit vertreiben und die Möglichkeit mit Unterstützung einiger Vorstandsfrauen nutzten die Kinder fleißig um anschließend ihr selbst am Feuer gebackenes Produkt zu verkosten. Mathilde Grösbrink als versierte Küchenfee hatte dazu den Teig hergestellt und kennt hierfür die richtige Rezeptur. Doch beim Stockbrot allein musste es nicht bleiben, auch bunte Ostereier dem Anlass entsprechend warteten auf kleine und große Abnehmer und am Grill konnte sich jeder mit knusprig braunen Würstchen versorgen wie auch mit Kaltgetränken.

Viele hatten ihren Osterbesuch gleich zum Heimathaus mitgebracht und konnten so hautnah erleben, wie Heinrich Grösbrink bei Einbruch der Dunkelheit das Feuer entzündete. Das regte um so mehr zu Geselligkeit und Austausch untereinander an und so dachten die kleinen wie großen Osterfeuerbesucher sobald noch nicht an den Heimweg, denn schließlich gibt es ja noch einen weiteren Feiertag. Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz lobte denn auch das große Engagement seiner Vorstandskollegen nicht nur beim Osterfeuer sowie die Beteiligung der Bürger zur Unterstützung und Förderung der Traditions- und Brauchtumspflege in Hochmoor.

Wechsel an der Spitze des Velener Heimatvereins

Beim Heimatverein Velen ist eine Ära zu Ende gegangen. Karl-Heinz Honerbom hat den Vorsitz bei der Generalversammlung in die Hände von Franz Josef Messings gelegt.

Ehrenvorsitzende unter sich: Alfons Wellermann (l.) dankt Karl-Heinz Honerbom für seine langjährige Arbeit im Heimatverein. Honerbom trat bei der Generalversammlung nicht mehr zur Wahl an und wechselt in den Ehrenvorstand. Bericht und Foto von Hubert Gehling (Borkener Zeitung)

Ovationen gab es nach der Lobrede Manfred Kulms auf Honerbom und Helgard Möller, die 38 Jahre im Verein tätig war. „Karl-Heinz Honerbom hat den Heimatverein gelebt von morgens bis abends. Er hat sich engagiert, wo es nur ging, war Motivator und immer mittendrin bis an die Leistungsgrenze“, so Kulm. 1985 war Honerbom in den Heimatverein Velen eingetreten, seit 2004 war er Vorsitzender. Für sein Engagement wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Honerbom bedankte sich bei den Vorstandskollegen, bei Ehefrau Mechtild und dem Ehrenvorsitzenden Alfons Wellermann.

Korbflechter immer aktiv

Foto: Andreas Sicking
Foto: Andreas Sicking Das Foto zeigt die Korbflechter, von links: Josef Bödder, Ramsdorf, Annette Griep, Velen, Josef Knuf, Weseke, Hausherr und Gastgeber Josef Tastowe. Nicht im Bild: Rudolf Klocke, Velen.

Wenn die ersten Nachtfröste ins Land gezogen sind ist Erntezeit für Josef Tastowe aus Hochmoor. Dann rückt der frühere Schulhausmeister der örtlichen Grundschule mit einem scharfen Messer den Weiden zu Leibe, die er am Lärmschutzwall seines Grundstückes angepflanzt hat und in einer Höhe von rund zwei Metern goldbraun in der Sonne leuchten. Genau die richtige Farbe, um daraus Weidenkörbe und mehr herzustellen, sagt der Hobbyflechter, der mit Leib und Seele seit über dreißig Jahren einer nicht mehr alltäglichen Freizeitbeschäftigung frönt.

Aber auch dieses Freizeithandwerk will gelernt sein und vor mehr als drei Jahrzehnten traf er auf den inzwischen verstorbenen Gescheraner Hans Rieken, der als Akkordeonspieler und Korbmacher bekannt war und in Tastowe einen „gelehrigen Schüler“ fand. Nach und nach gesellten sich weitere Natur- und Heimatfreunde hinzu, um unter Anleitung das „Korbflechter-Abitur“ zu erlangen. Jeden Dienstagnachmittag versammeln sich seine Mitstreiter im Wirtschaftsraum des Hauses Tastowe und gehen dabei ganz ungezwungen ans Werk, nachdem der Hausherr und Gastgeber Tastowe zuvor die benötigten Weiden am Lärmschutzwall seines Grundstücks geschnitten hat. Und dann geht es keinesfalls im Akkordtempo an die Arbeit, denn zwischendurch muss Zeit zum Praoten bleiben, betont Rudolf Klocke aus Velen als geselliger Unterhalter mit viel Humor und begeisterter Korbflechter wie auch seine Mitstreiter Josef Bödder aus Ramsdorf, Josef Knuf aus Weseke, Paul Terstegge aus Velen der gelegentlich vorbeischaut und mit Annette Griep aus Velen ist sogar eine Frau dabei.

Es gibt bestimmte Arbeitschritte um so ein Flechtwerk zu erstellen, erläutert Hausherr Tastowe. Zunächst müsse für einen Korb das Gerippe angefertigt werden aus Haselnuss oder anderen biegsamen Holzarten. Unerlässlich dabei ein scharfes Messer, kleine Nägel zum Befestigen der übereinander liegenden Bügel sowie Rosendraht. Wenn mit dem eigentlichen Flechten die jeweiligen Korbkreationen deutlich werden, seien den Ideen keine Grenzen gesetzt, versichert die Flechter-Runde. Früher waren diese Korbwaren klassische Gebrauchsgegenstände. Die Kiepenkerle trugen diese Produkte in Großformat auf dem Rücken und zogen damit – sozusagen als Tante Emma-Laden zu Fuß – gefüllt mit den notwendigsten Lebensmitteln von Haus zu Haus, um ihre Waren anzubieten. Heute dienen die Körbe der Aufbewahrung von Kaminholz oder der Verschönerung von Wohnungen sowie als Geschenkartikel.

Geselligkeit steht in der Guppe neben dem Flechten obenan und jeder bringe neben seinen kreativen Fähigkeiten auch Humor mit ein, so dass es viel zu lachen gebe, ist Hausherr Tastowe mehr als zufrieden mit seinen geselligen Mitstreitern. Da hilft er gerne mal nach mit einem kühlen Tropfen. Das ganze Jahr über schärmen die Korbflechter bei entsprechenden Anlässen aus und so waren sie im vergangenen Jahr bei den Landfrauen in Oeding auf dem Hofe Busch, beim Hoffest Hillejan in Ramsdorf, Mühlenfest in Weseke und natürlich beim gemeinsamen Erntedankfest von Heimatverein und Kolping Hochmoor.

Auch Schulen profitieren bei Vorführungen von der Flechtkunst und wer interessiert ist und mehr über das Korbflechten erfahren möchte, kann sich gern an Josef Tastowe wenden.

Aktuelles

Am kommenden Sonntag, 18. März, nimmt auch eine Vorstandsabordnung des Heimatvereins Hochmoor an der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Velen teil. Gegenseitige Besuche zwischen den beiden befreundeten Heimatvereinen werden schon seit Jahren gepflegt und abwechselnd sind die Heimatfreunde im Sommer zum Fühschoppen mit Programm in Velen und Hochmoor zu Gast. Diese gegenseitigen Besuche dienen dem Austausch untereinander und fördern das gute Miteinander, loben die beiden Vorsitzenden Karl-Heinz Honerbom aus Velen und Reinhold Gertz vom Heimatverein Hochmoor. Die Versammlung beginnt um 17 Uhr im Gasthof Coesfelder Tor (Büld) in Velen.

Am Donnerstag, 22. März sind die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins um 19 Uhr zur Sitzung im Heimathaus eingeladen. Im Wesentlichen geht es hier um den Stand der Baumaßnahmen im Heimathaus, die in diesem Jahr durchgeführt werden sollen. Informiert wird auch über weitere Angelegenheiten des Vereins wie anfallende Termine und Programmgestaltungen. Der Heimatverein erinnert in diesem Zusammenhang auch an den Tagesausflug am Samstag vor Pfingsten in die Römerstadt Xanten, wo noch Plätze frei sind. Diese historische Kleinstadt am Niederrhein ist bekannt durch die Ausgrabungsstätten und den sehenswerten Xantener Dom. Wer hier noch mitfahren möchte, sollte sich möglichst umgehend an Kassierer Rolf Schlüter wenden der nähere Auskünfte zur Fahrt erteilt, rät Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz.

Abfallsammelaktion 2018

Auf die Jugend ist Verlass, das bewiesen erstmals in besonderer Weise auch rund zwanzig Kinder der Grundschule Hochmoor, die sich bei der jüngsten Müllsammelaktion nach einem Aufruf an die Schule hier einbrachten. Und sie kamen nicht allein, denn etliche Kinder hatten gleich Eltern und sogar Omas oder Opas mitgebracht und so machten sich rund 35 kleine und große Sammler aus Heimatverein, Kolping, Grundschule und weitere Helfer ab 9 Uhr vom Feuerwehrgerätehaus aus an die Arbeit.

Dieser Umwelttag, zeitgleich auch in Gescher hat sich bewährt und wird vom Stadtmarketing organisiert zusammen mit den örtlichen Vereinen und Gruppen und existiert in Hochmoor bereits seit über dreißig Jahren. Mit Eimern, Handschuhen und blauen Müllsäcken ausgestattet nahmen die Sammler flächendeckend das ganze Dorf ins Visier und Heinz-Peter (Boris) Schulz vom Heimatverein transportierte mit seinem Anhänger die vollen Müllsäcke in die bereitgellten Container am Feuerwehrgerätehaus.

Spektakuläre Funde gab es weniger und auch die gesamte Müllmenge war eher Rückläufig, wenngleich in der Grünen Mitte ein Fund doch eher zur Sorge Anlass geben könnte. Hier fand man Klemmverschlusstüten (Verpackung für Cannabis) und damit scheint man auch in Hochmoor sich mit Drogen zu beschäftigen. Statt die Zeitung Wochenpost in die Briefkästen zu verteilen, landeten etliche festverschnürte Originalpacks in der Nähe des Friedhofes im Gebüsch. Überall im Dorf war man bei besten Wetter an diesem Vormittag fleißig unterwegs, um dem einstigen Gold-Dorf alle Ehre zu machen und auch den Schülern hat es Spaß gemacht, wie Jaron Eichmann (9Jahre) und sein Bruder Levin Eichmann (6 Jahre) aus Tungerloh-Pröbsting betonen und auch Gertrud Terhart war mit Enkelkind Florentine (9 Jahre) fleißig dabei.

Da musste natürlich nach getaner Arbeit eine Belohnung folgen und die gab es im Feuerwehrgerätehaus mit leckerer Erbsensuppe, Würstchen mit Brötchen und auch Nachtisch von örtlichen Lieferanten als kleines Dankeschön für großen Einsatz. Auch Bürgermeister Thomas Kerkhoff wusste in einer kurzen Ansprache gerade auch die Aktivitäten der Jugend zu würdigen und dankte allen Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement. Dank zollte auch Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz allen, die durch ihren Einsatz zur Verschönerung des Ortsbildes und besonders auch der Freiwilligen Feuerwehr Hochmoor, die nicht nur an diesem Tag ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, sondern immer um das Gemeinwohl der Bürger bemüht ist und sich an so manchen Aktionen beteiligt.

Programm für 2018 steht!

An Aktivitäten und Terminen für das neue Jahr mangelt es beim Heimatverein Hochmoor nicht wie ein Blick auf die Übersicht deutlich macht. Auf der jüngsten Jahreshauptversammlung in Haus Wübbeling wurde der Termin- und Einsatzplan für dieses Jahr endgültig verabschiedet.

Los geht es mit dem Umwelttag am 10. März, wo flächendeckend das Dorf von Müll und Unrat auf öffentlichen Plätzen und Anlagen befreit werden soll. Tradition hat das Osterfeuer, das der Heimatverein am 1. April gemeinsam mit dem Heimatverein Velen am Heimathaus entzünden wird. Den Frühjahrsputz am und im Heimathaus gehen Vorstand und Helfer am 24. April an.

Ein Highlight ist die Fahrt nach Xanten für alle Heimatfreunde am 19. Mai und der Bürgerschützenverein nutzt auch die Parkanlagen am Heimathaus mit, um das Vorüben am 7. Juli durchzuführen wie auch das Vogelschießen am 15. Juli.

Zu Gast ist der Heimatverein Velen im Rahmen eines Frühschoppens am 4. August und am 11. August macht der Heimatverein gemeinsame Sache mit der Kolpingsfamilie mit einer Pättkesfahrt. Am 2. September findet die Feuerwehr-Leistungsprüfung und die Glockenstadttour statt wo auch der Heimatverein eingebunden ist. Am 14. Oktober wird Erntedankfest gefeiert mit Brot backen und am 10. November zieht der St. Martinszug durch das Dorf. Die Laubaktion am Heimathaus wird am 17, November durchgeführt und am 30. November wird zusammen mit dem Bürgerschützenverein der Weihnachtsbaum in der Grünen Mitte aufgestellt. Mit der Nikolausfeier am 6. Dezember im Forum der Grundschule endet einmal mehr ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Programm für alle Bürger und auch Gäste, die ebenfalls willkommen sind.

Zwischendurch gibt es für den Heimatverein dann noch Glückwünsche zu überbringen bei hohen und runden Geburtstagen der Mitglieder und bei Goldhochzeiten. Ebenfalls nehmen Vorstandsabordnungen an Frühjahrs- und Herbsttagungen auf Kreiseben teil und folgen auch Einladungen zu weiteren bedeutenden Anlässen, die den Heimatverein betreffen. „Es wird nie langweilig im Heimatverein,“ betont auch Vorsitzender Reinhold Gertz als engagierter Vereinschef und wenn die Bürger diese Angebote reichlich nutzen, macht die Arbeit für die motivierten Vorstandsmitglieder und Helfer auch Spaß, hofft Gertz auf eine gute Beteiligung der Bevölkerung an diesen Angeboten. Die einzelnen Termine und näheren Angaben dazu werden jeweils rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.

Aus der Generalversammlung

Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder
Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder von links: Angelika Gertz, Heinz Grösbrink, Birgit Schulz, Vorsitzender Reinhold Gertz, Wilhelm Lütkenhaus, Arno Schulte, Sigrid und Harald Beck.

Aus bescheidenen Anfängen heraus hat sich der Heimatverein Hochmoor in den vergangenen 55 Jahren zu einem Aushängeschild für das Dorf und auch darüber hinaus entwickelt und ist in Anbetracht der noch bevorstehenden Sanierungsmaßnahmen im Innenbereich noch längst nicht am Ziel seiner Wünsche angelangt. Das wurde auf der jüngsten Jahreshauptversammlung in Haus Wübbeling neben den üblichen Regularien ebenfalls deutlich und dazu konnte Vorsitzender Reinhold Gertz neben den Teilnehmern auch mit Karl-Heinz Honerbom den Vorsitzenden des Heimatvereins Velen willkommen heißen mit Ehefrau Mechtild und Medienwart Albert Finke.

Nach der Totenehrung verlas Rüdiger Sondermann als Schriftführer das lange und ausführliche Protokoll und für diese Meisterleistung bei den Formulierungen und schriftlichen Darstellungen wurde er mit einem tollen Applaus bedacht. Ausführlich informierte der Vorsitzende dann über die zahlreichen Aktivitäten aus 2017, angefangen vom Sanierungskonzept des Pavillons mit finanzieller Unterstützung der innogy SE auf Veranlassung von Vera Sondermann und der besonderen Muskelhypothek von Klaus Klavon und Detlev Tenkamp vom Heimatverein und den Maurern Thomas Renners und Andreas Hermeler aus Gescher die neben weiteren Helfern dieses Projekt umgesetzt hatten.

Als Bereicherung ist auch die neue Fahrradladestation am Heimathaus zusehen wo auch hier Vera Sondermann ihre Beziehungen zur einer solchen Einrichtung spielen ließ. Über 1.500 Besucher verzeichnete das Museum und fünf standesamtliche Trauungen fanden statt. Zu den regelmäßigen Aktionen gehören der Frühjahrsputz am Heimathaus, Teilnahme an der Dorfreinigungsaktion, Osterfeuer, gemeinsame Pättkesfahrt mit Kolping, gegenseitige Besuche mit den Heimatvereinen Velen und Gescher, Beteiligung an der Glockenstadt-Tour, Erntedankfest, Martinsumzug. Weihnachtsbaum aufstellen und Nikolausfeier. Auch an überregionalen Verbandsveranstaltungen nahm der Heimatverein teil und als gute Botschafter sind seit nunmehr elf Jahren die Montagsfahrer im Heimatverein unterwegs. Zusammengefunden hat sich inzwischen auch ein Archivteam, das für die Nachwelt Berichte und Dokumente aus vergangener Zeit aufarbeitet und festhält. Nicht vergessen werden Mitglieder bei hohen und runden Geburtstagen mit einem Präsent. Eigene Gruppen innerhalb des Vorstandes sorgen dafür, dass die Parkanlagen gepflegt, das Torfstecher-Areal in Ordnung gehalten wird und die Heimathausbienchen mit dem Backteam sind die gute Seele im Heimathaus.

Kassierer Rolf Schlüter trug das Zahlenwerk vor und der Bankkaufmann konnte ein sattes Polster vermelden, das im Hinblick auf die zu erwartenden Kosten der Sanierung langfristig angespart wurde. Hubert Hoffboll der mit Walter Sandkühler den Prüfdienst übernommen hatte, fand nur Lob für die tadellose Buchführung. Reinhold Thiede prüft jetzt für Sandkühler. Der Wiederwahl stellten sich die Vorstandsmitglieder Wilhelm Lütkernhaus, Arnold Schulte, Harald Beck, Heinrich Grösbrink, Birgit Schulz, Sigrid Beck und Angelika Gertz, die allesamt in ihren Ämtern bestätigt wurden.

Endgültig verabschiedet wurde die Neufassung der Satzung. Insgesamt 14 Termine des 258 Mitglieder zählenden Heimatvereins wurden für das Jahr 2018 bekannt gegeben die sich vielfach jährlich wiederholen und jeweils zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden. Damit mangelt es an Lebendigkeit im Verein absolut nicht und alle Bürger sind aufgerufen, diese Angebote zu nutzen. Den Mitglieder, Förderern und Helfern, insbesondere dem Vorstand galt zum Abschluss der Dan k des Vorsitzenden Reinhold Gertz für ihre Hilfe und Unterstützung.

Heimatvereinsmitglied bekommt Rettungsmedaille!

Ministerin Scharrenbach
Ministerin Scharrenbach überreichte die Rettungsmedaille des Landes NRW an Friedhelm Schäfer (l.) Polizeioberkommissar Klaus Sikorski aus Hochmoor (2.v.r.) und Polizeihauptkommissar Reinhard Dittrich. Foto (pd)

"Mut und Zivilcourage bewiesen"

Ministerin Scharrenbach mit Klaus Sikorski.
Ministerin Scharrenbach mit Klaus Sikorski.

Die Heldentat liegt bereits mehr als drei Jahre zurück. Am 25. Oktober 2014 war es, als der Polizeibeamte Klaus Sikorski aus Hochmoor zusammen mit einem Kollegen einen Mann aus dem brennenden Wohnwagen rettete. Dafür erhielt der 52-jährige am Freitag die Rettungsmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen. Insgesamt waren es 17 Personen, die diese Auszeichnung aus den Händen von Ministerin Ina Scharrenbach erhielten.

In der Feierstunde in Möchengladbach dankte die Ministerin den Rettern für ihren selbstlosen Einsatz: "Sie haben mit herausragendem Mut und großer Zivilcourage gehandelt. Sie sind in Situationen geraten, in denen sie sich selbst und ihr Leben in höchste Gefahr gebracht haben, um anderen Menschen das Leben zu retten. Sie haben Maßstäbe gesetzt in einer Zeit, in der die Klagen über eine Verrohung unserer Gesellschaft zunehen. Ich möchte Ihnen von Herzen danken für ihren mutigen Einsatz für andere Menschen. Es wäre schlecht um unsere Gesellschaft bestellt, wenn es Menschen wie Sie nicht gäbe."

Bürgermeister Thomas Kerkhoff
Bürgermeister Thomas Kerkhoff war bei der feierlichen Übergabe der Rettungsmedaille in Mönchengladbach anwesend.

Klaus Sikorski stammt gebürtig aus Gladbeck, wohnt seit 2000 in Hochmoor und ist, wie hier bereits berichtet als, als Bezirksbeamter das "Gesicht" der Polizei in Dülmen-Nord und Rorup. Zum Zeitpunkt der Rettungstat war ein der Polizeiwache Dülmen tätig. Den Hergang rief Ministerin Scharrenbach in Erinnerung. Demnach brach am 25. Oktober 2014 nachts auf einem Campingplatz am Dülmener See ein Feuer aus, als der Bewohner eines seine neue Gasheizung anstellte. Auf einer benachbarten Parzelle bemerkte Friedhelm Schäfer (Haltern am See) das Feuer und eilte zur Hilfe. Aus dem Vorzelt de brennenden Wohnwagens waren Schreie zu hören. Schäfer öffnete die Holztür, wo ihm dichter Rauch entgegenschlug. Er hielt sich seine Jacke vor die Augen und tastete sich voran. Im hinteren Bereich des Vorzeltes fand er den eingeschlossenen Camper und wollte ihn hinausführen. Noch im Gefahrenbeich brach der Mann ohnmächtig zusammen.
Die beiden Polizeibeamten Klaus Sikorski und Reinhard Dittrich trafen genau in dem Moment ein, als Schäfer vergeblich versuchte, den bewusstlosen Bewohner aus dem Gefahrenbereich zu ziehen. Den beiden Beamten gelang es, den ohnmächtigen Mann aus der Brandzone zu bergen - der Camper war gerettet.

"Mit ihrem mutigen Einsatz haben Friedhelm Schäfer, Klaus Sikorski und Reinhard Dittrich ihr eigenes Leben riskiert und einem anderen Menschen das Leben gerettet" sagte Scharrenbach. Durch den dichten Rauch hätte es der Camper alleine nicht mehr ins Freie geschafft und wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit Opfer der Flammen geworden. Die Retter zogen sich bei der Aktion eine leichte Rauchgasvergiftung zu. "Aber ich würde wieder wieder so handeln, keine Frage" sagte Sikorski der AZ.

Das gute Gefühl, Menschen aus lebensgefählichen Situationen zu retten, hat Sikorski schon früher erlebt. Bei der Hochwasserkatastrophe 2002 war der Polizist in Dresden und Leipzig eingesetzt. "Da ging es damals darum, Menschen aus überfluteten Häusern zu holen", blickt der 52-jährige zurück. Dafür wurde er mit dem "Fluthelferorden" des Landes Sachsen ausgezeichnet.

Quelle: AZ Gescher

Neue innogy eBike-Ladestation am Heimathaus

Freuen sich über die innogy eBike-Ladestation am Heimathaus in Hochmoor von links: Bernhard Voßkühler, Christian Hübers, Reinhold Gertz, Vorsitzender Heimatverein, Heinz-Peter Schulz, 2. Vorsitzender Heimatverein, Vera Sondermann und Monika Schürmann

Den Heimat- und Naturfreunden, Radlern und Wanderern bietet der Heimatverein Hochmoor schon seit Jahren in seinen idyllischen Parkanlagen eine Raststätte zum Verweilen in einem herrlichen Umfeld mit Wanderhütte, Backhaus, Kräuterhochbeet und Insektenhotel. Die neueste Errungenschaft ist jetzt eine Ladestation für E-Bikes für jedermann die durch die innogy aufgestellt wurde. Auf Anregung von Vera Sondermann als engagierte Mitarbeiterin im Heimatverein konnte dieses Vorhaben jetzt realisiert werden und ab sofort können Elektroradler die Akkus ihrer E-Bikes am Heimathaus in Hochmoor an der Landsbergstraße 60 schnell wieder aufladen.

Gemeinsam nahmen jetzt Monika Schürmann, innogy-Kommunalbetreuerin, Reinhold Gertz als Vorsitzender des Heimatvereins und Christian Hübers als Kämmerer der Stadt Gescher die neue Ladestation offiziell in Betrieb. Reinhold Gertz bedankte sich dabei bei der innogy für die Unterstützung dieses Projektes und besonders auch bei Monika Schürmann als Vertreterin der innogy wie auch bei Vera Sondermann, auf deren Anregung bereits mehrfach Aktionen für den Heimatverein durch innogy gefördert wurden. Sein Dank galt auch Hermann Dumpe der als Hausmeister stets nach dem Rechten schaut und die Ladestation aufgestellt hat. „Wir beobachten seit längere Zeit eine steigende Zahl von Besuchern, die mit dem E-Bike zum Heimathaus kommen. Mit der Ladestation wollen wir unseren Service auch für Elektroradler verbessern und freuen uns sehr, das uns innogy dabei unterstützt. Das wertet das Heimathaus ein weiteres Stückchen auf.“ Betonte Gertz in seiner kurzen Ansprache. Der Standort am Heimathaus hat einen ganz besonderen Charme, so Gertz weiter. Unter dem Motto: „Luft tanken und Fahrrad aufladen,“ können nun die Radler eine kurzweilige Pause zu den Öffnungszeiten im Torfmuseum verbringen, die Naturidylle in den Parkanlagen genießen und mit vollem Akku ihre Fahrt fortsetzen. Auch die Montagsfahrer im Heimatverein, die seit über zehn Jahren zu ihren Touren in die nähere Umgebung aufbrechen, können ebenfalls von der neuen Ladestation profitieren.

„Hier steht die Ladestation genau richtig denn das Heimathaus ist ein beliebtes Ausflugsziel, das durch diese Einrichtung noch weiter an Attraktivität gewinnt,“ so Monika Schürmann, „und wir möchten die Menschen in unserer Region für die klimafreundliche Art der Fortbewegung mit dem E-Bike begeistern und dazu gehört vor allem die Bereitstellung eines flächendeckenden Ladenetzes, damit keinem Radler der „Saft“ für seinen fahrbaren Untersatz ausgeht“. Elektrofahrräder sind ein wichtiger Teil der Mobilität von heute und morgen. Rein äußerlich sind sie von einem normalen Fahrrad kaum zu unterscheiden. Erst der Akku, der hinzugeschaltet werden kann, verrät das Plus an Technik. Längere Touren und Steigungen werden so dank „eingebautem Rückenwind“ zum Kinderspiel, und im Stadtverkehr bringen E-Bikes sogar eine echte Zeitersparnis, denn Staus und die lange Parkplatz entfallen. Durch die Bereitstellung eines flächendeckenden Ladenetzes unterstützt innogy alle, die etwas für die Umwelt tun möchten und vom Auto auf das E-Bike umsteigen, machte die Kommunalbetreuerin in einer Gesprächsrunde währen der Übergabe auf die Vorteile einer Ladestaion deutlich.

Fahrt des Heimatvereins Hochmoor nach Xanten

Eine tolle Fahrt nach Xanten mit Besuch des Römermuseums im archäologischen Parks plant der Heimatverein Hochmoor. Am 19. Mai soll es um 09:00 Uhr an der „grünen Mitte“ in Hochmoor mit dem Bus losgehen. Nach der Ankunft in Xanten ist dann eine gemeinsame Führung im Archäologischen Park geplant.

Wie der Landschaftsverband Rheinland (LVR) als Betreiber des Parks auf seiner Website mitteilt ist ein Highlight die große preisgekrönte Eingangshalle des römischen Stadtbads, über dessen alten Grundmauern es sich erhebt. Die Ausstellung führt als zeitlicher Rundgang von der Zeit Cäsars bis zu den Franken durch die ereignisreiche römische Geschichte Xantens. Zahllose Originalfunde aus der römischen Stadt und den Legionslagern zeichnen ein lebendiges Bild des römischen Alltags in Germanien. Unter den gezeigten Exponaten beeindrucken besonders die Überreste eines römischen Schiffes, das in zwölf Metern Höhe freischwebend im Raum hängt.

Nach einem kurzen Spaziergang in die Innenstadt von Xanten, wird in einem von Organisator Rolf Schlüter bestens ausgesuchtem Lokal zu Mittag gegessen. Nach dem Essen ist Zeit für eine Besichtigung des Xantener Domes. Bei rechtzeitiger Anmeldung kann bei Wunsch auch eine Führung im Dom oder der Innenstadt organisiert werden.

Die Kosten der Fahrt belaufen sich nach Auskunft von Rolf Schlüter auf 40 € pro Person für Mitglieder und 50 € für Nichtmitglieder. Hierbei ist die Fahrt, der Eintritt und das Mittagessen bereits inbegriffen.

Anmeldungen nimmt Rolf Schlüter noch persönlich oder unter Tel.: 02863 / 4103 an.

Mitgliederversammlung am 19.01.2018

Das vergangene Jahr Revue passieren wollen die Mitglieder des Heimatverein Hochmoor auf der Jahreshauptversammlung am Freitag den 19. Januar 2018 um 20:00 Uhr im Haus Wübbeling. Den ausführlichen Jahresbericht gibt Vorsitzender Reinhold Gertz. Auch für das neue Jahr haben sich der Vorstand und die vielen Helfer viel vorgenommen, heißt es in der Ankündigung. Auf die Protokollverlesung durch Schriftführer Rüdiger Sondermann folgt der Kassenbericht durch Rolf Schlüter.

Nach den turnusmäßig anstehenden Wahlen muss auch über eine Korrektur der Satzung abgestimmt werden und für 2018 steht schon einiges an Terminen und Veranstaltungen im Heimathaus an. Des Weiteren erfahren die Mitglieder Näheres über die beabsichtigten Innenrenovierungen im Heimathaus.

Backtermine

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Heinz-Peter (Boris) Schulz!
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