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Herzlich willkommen

Ich begrüße alle ganz herzlich auf den Seiten des Heimatverein Hochmoor e. V. Erleben und Erfahren Sie bei uns doch einfach einmal etwas über den Torfabbau, der die Gegend in und um Hochmoor geprägt hat.
Unser D(T)orfmuseum ist ein kleines, aber feines Museum in unserer ehemaligen Dorfschule und beherbergt eine sehenswerte Ausstellung. Es wird von den Mitgliedern des Heimatvereins gepflegt und ist in den Sommermonaten an jedem Samstag in der Zeit von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet.

Ein Besuch lohnt sich bestimmt! Schauen Sie einfach mal vorbei!

Viele Grüße!
Ihr Reinhold Gertz
1.Vorsitzender
Heimatverein Hochmoor e.V.

Weihnachtsfeier 2017

Ein Anekdotenvortrag von Dr. Peter Krevert aus Burgsteinfurt und der Nikolausbesuch waren die Höhepunkte beim großen Heimatabend, der immer am Nikolaustag im Heimathaus durchgeführt wird. Vorsitzender Reinhold Gertz freute sich über ein volles Haus und hieß die Gäste willkommen, unter ihnen mit Willi Strotmann, Franz Hubert Grimmelt, Franz Josef Melis, Monika Niehues und Thomas Worth in alter Verbundenheit die Vertreter des Heimatvereins Gescher und vom Heimatverein Velen den Vorsitzenden Karl-Heinz Honerbom mit Ehefrau Mechthild. Im Vorfeld hatte der gesamte Vorstand des Heimatvereins für ein adventliches Ambiente gesorgt und dadurch der Jahresabschlussveranstaltung des Vereins einen würdigen Rahmen verliehen. Neben Getränken und Plätzchen rundeten auch zwei Eimer Hörnchen von Anni Voßkühler das leibliche Wohl des Abends ab.

Dann bestieg Dr. Krevert die kleine Bühne und der gebürtige Legdener und Leiter der VHS Steinfurt legte los mit seinem Anekdotenvortrag unter dem Motto „Auf Besuch bei Heinz Rühmann, Romy Schneider, Willy Brandt & Co.“ Seit 1972 traf der Künstler bisher über zweitausend prominente Zeitgenossen aus Politik und Gesellschaft, immer darauf bedacht, ein Autogramm zu erhaschen. Seine Autogrammsammlung durch zahlreiche Bücher und Ausstellungen hierzulande die bekannteste ihrer Art, wie er erläutert. In seinem amüsanten und reichhaltig bebilderten Vortrag präsentiert er seine besten Erlebnisse mit legendären Showstars, Fußballhelden und Spitzenpolitikern. Enge Bande knüpfte er auch mit Rudi Assauer einer bekannten Fußballgröße, mit dem zusammen er wiederholt Landräte und Bürgermeister sprachlos machte, wie Dr. Krevert mit Begeisterung vortrug und ebenso begeistern konnte er seine Zuhörer an diesem Abend. Besonders spannend und amüsant seine Schilderungen, auf welche Weise und mit welcher Unterstützung er an die „hohen Tiere“ heran kam, um zu einem Autogramm zu kommen. Einem Bundespräsidenten klaute er mal Zigaretten, ein Altkanzler hielt ihn fälschlicherweise für einen Jungsozialisten und ein Minister befreite ihn sogar von einer Strafarbeit. All das gelang dem Vortragskünstler bestens, mit seinen Schilderungen die Heimatfreunde in den Bann zu ziehen und dafür gab es am Ende donnernden Applaus.

Dann war die Bühne frei für den Mann in Rot der als Nikolaus (Ralf Lütkebohmert) unterstützt von Knecht Ruprecht (Michael Kreulich) aus dem Goldenen Buch vortrug und zahlreiche verdiente Heimatfreunde für ihr Engagement in den unterschiedlichsten ehrenamtlichen Funktionen lobte. Ob beim handwerklichen Einsatz für die Errichtung von Wanderhütte Backhaus, Kräuterhochbett, Insektenhotel oder Renovierung Grillpavillon, immer waren Helfer zur Stelle um die jeweilige Aufgabe zu meistern, lobt der Himmelsbote die große Schar der Helfer. Hingewiesen wurde noch auf die Tagesfahrt des Heimatvereins am Pfingstsamstag nächsten Jahres nach Xanten inclusive Mittagessen für 40 Euro (Nichtmitglieder 50 Euro). Hier nimmt Rolf Schlüter ab sofort anmeldungen unter Telefon 4103 entgegen. Noch lange saß man in gemütlicher Runde zusammen um diesen gelungenen und etwas anderen Abend ausklingen zu lassen

Weihnachtsbaum in der Dorfmitte aufgestellt

Eine Bereicherung nicht nur für die Grüne Mitte sondern auch für das Ortsbild ist in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten der große und geschmückte Tannenbaum im Zentrum des Dorfes, der neben weiterer Weihnachtsbeleuchtung für ein imposantes Bild bei Anbruch der Dunkelheit sorgt. In diesem Jahr war der Bürgerschützenverein in der Pflicht für ein solches Prachtexemplar zu sorgen, der sich diese Aufgabe abwechselnd mit dem Heimatverein teilt. Dabei wurde man schnell fündig und am Freitag vor dem ersten Advent wurde eine etwa acht Meter hohe Tanne aufgerichtet. Das erfordert Einsatz und mit Josef Schlautmann, Klaus Klavon, Antonius Lütkebohmert, Heinz-Peter (Boris) Schulz und Andreas Wietheger war die Arbeit schnell geschafft und die Kindergartenkinder mit Eltern machten sich gleich an die Arbeit, ihre gebastelten Weihnachtskreationen als gelungenen Baumschmuck in höchte Höhen anzubringen, unterstützt von Heinrich Grösbrink mit einer langen Leiter.

Viele Hände machen ein schnelles Ende, das galt auch hier und bald konnte Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz, auch in Anwesenheit von Schützenpräsident Martin Schultewolter die zahlreichen Kinder, Eltern und weitere Bürger in seiner Ansprache herzlich willkommen heißen und lobte dabei die fleißigen Kinder mit ihren Eltern und auch die Erzieherinnen für die Bastelanleitung an die Kinder in den Wochen vorher. Natürlich fehlten Nikolaus und Weihnachtsllieder nicht und die wurden von Mechthild Schlüter, Mathilde Grösbrink und Angelika Gertz, alles Chorsängerinnen kräftig angestimmt und alle sangen mit. Trockene Kehlen waren dabei kein Problem, das wurde von Berthold Böing mit seinem Team und dem nötigen Glühwein wie auch Kaltgetränken schnell gelöst und auch für eine handfeste Unterlage war gesorgt. Auch die Kinder wurden dabei nicht vergessen, sie durften sich kostenlos an warmen Kakao laben und als Belohnung für das Mitsingen gab es für sie auch diverse Süßigkeiten. Diese Aktion die es erst seit einigen Jahren gibt kommt an, lobten Gertz und Schultewolter das Interesse und die gute Beteiligung und vor allem auch die Unterstützung durch die fleißigen Helfer

Laubaktion am Heimathaus

Die idyllischen Parkanlagen winterfest gemacht und im Heimathaus alles auf Vordermann gebracht haben jetzt zum Beginn der kalten Jahreszeit die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins mit einer Laubaktion und alles was dazu gehört. Die schattenspendenden Bäume die das große Areal umgeben, lassen natürlich im Herbst ihre Blätterpracht fallen und da heißt es für die Heimatfreunde, Laubharke und Besen in die Hand zu nehmen und in den bereitgestellten Container zu entsorgen. Fast vollzählig hatten sich die Vorstandsmitglieder dazu eingefunden, denn viele Hände bereiten ein schnelles Ende.

Überall auf dem Gelände verteilt schauten sich die fleißigen Helfer um und neben der Entsorgung von Laub wurden auch die Anlagen inspiziert, Busch-und Strauchwerk durchforsten, die Beete aufgefrischt, das wunderschöne Kräuterhochbeet in Ordnung gebracht und das Insektenhotel unter die Lupe genommen. Heimatfreunde sind auch Naturfreunde und da ist es selbstverständlich, das auch mit den aufgestellten Vogelnistkästen an die gefiederten Zweibeiner gedacht worden ist und ihr Zuhause ebenfalls wohnlich gehalten und gereinigt werden muss. Derweil kümmerten sich die Frauen um den Innendienst damit die Besucherscharen in den Sommermonaten stets ein gepflegtes Ambiente vorfinden und auch die Brautpaare mit Gefolge bei den immer mehr nachgefragten standesamtlichen Trauungen einen unvergesslichen Start in einen neuen Lebensabschnitt erfahren.

Jede Arbeit ist ihres Lohnes wert und am Ende des Großeinsatzes ließ die Entschädigung mit einem leckeren Mittagsmenü nicht lange auf sich warten. Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz lobte seine Vorstandskollegen und bedankte sich für ihr großes Engagement das ganze Jahr über. Hingewiesen wird bereits auf die Jahresabschlussveranstaltung im Heimathaus am 6. Dezember (Nikolaus) mit einem Eventprogramm als einzigartige Anekdoten-Plauderei, wo sich bekannte Größen aus Politik und Gesellschaft wiederfinden wie Heinz Rühmann, Romy Schneider oder Willy Brandt. Es lohnt sich also dabei zu sein, macht Reinhold Gertz bereits auf dieses Event mit einem Rahmenprogramm neugierig.

Heimatvereinsmitglied Klaus Sikorski

neuer Bezirksbeamter in Rorup.

Klaus Sikorski (Mitte),
Klaus Sikorski (Mitte), ist der neue Bezirksbeamte für Dülmen-Nord und Rorup. Bürgermeisterin Lisa Stremlau und Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (r.) stellten ihn zusammen mit Polizeidirektor Peter Schwab (2.v.r.) und Wachleiter Christian Sommer (2.v.l.) vor. Foto: Claudia Marcy, Bericht Dülmener Zeitung vom 09. November 2017

Rorups neuer Bezirksbeamter, Klaus Sikorski, ist seit dem 1. September im Amt. „Für die Roruper bin ich der neue Herr Müller“, schmunzelt der 52-jährige Wahl-Münsterländer. Heinz Müller war im September als Bezirksbeamter Dülmen-Nord und Rorup von Schülern, Kindergartenkindern und Eltern gebührend in den Ruhestand verabschiedet worden (DZ berichtete). Dass es einen nahtlosen Übergang gab, freut Polizeidirektor Peter Schwab. Die Stelle eines Bezirksbeamten ist attraktiv, stellte Christian Sommer, Leiter der Polizeiwache in Dülmen, heraus. Der Zahl der Bewerbungen für diese Aufgabe habe im höheren zweistelligen Bereich gelegen.

Dass Klaus Sikorski für die Aufgabe des Bezirksbeamten aufgrund seiner beruflichen Erfahrung „bestens gerüstet“ sei, strich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr heraus. Gemeinsam mit Vertretern der Polizei sowie Bürgermeisterin Lisa Stremlau stellte er gestern den neuen Bezirksbeamten vor. Dieser habe viel Kontakt zu den Bürgern vor Ort und sei die Schnittstelle zur Stadtverwaltung, skizzierte er den Arbeitsauftrag. Bürgermeisterin Stremlau hob die gute Zusammenarbeit von Polizei und Stadt im Rahmen der Ordnungspartnerschaft hervor. „Die Unterstützung, die Sie von der Stadt brauchen, werden Sie bekommen“, sagte Stremlau an Sikorski gewandt.

Der gebürtige Gladbecker und jetzige Hochmooraner, der nach einer Ausbildung zum Betriebsschlosser und der Arbeit im Bergbau und in der Chemischen Industrie als 28-Jähriger den Weg zur Polizei fand, war unter anderem zehn Jahre in der Hundertschaft Gelsenkirchen im Einsatz. Eine Arbeit, die er gerne gemacht habe, erinnerte sich. Seit 2007 arbeitet er im Kreis Coesfeld. Bürgernähe und das vielseitige Aufgabengebiet des Bezirksbeamten, zu dem etwa die Radfahrausbildung für Schüler, aber auch die Nachbetreuung von Einbruchsopfern gehört, gefallen ihm. Früher oder später werden sich die Roruper an seinen Münsterland-untypischen Namen Sikorski gewöhnen, tröstete Polizeisprecher Rolf Werenbeck-Ueding den Kollegen. „Bei meinem Namen hat es ja auch geklappt.“

Martinsumzug 2017

Mit dem St. Martinsumzug den der Heimatverein Hochmoor schon seit Jahrzehnten organisiert, hat dieses Großereignis für die Kinder bis heute nicht an Bedeutung verloren, wie die Teilnehmerzahlen und auch die Begeisterung deutlich werden lassen. Just am 11. November, dem Namensfest des Heiligen, versammelten sich wieder einige hundert Kinder mit bunten Laternen und Lichtern auf dem Kirchplatz, oftmals begleitet von Eltern und warteten voller Spannung bis sich der lange Zug in Bewegung setzte.

Im Vorfeld war zu Hause oder auch im Kindergarten fleißig gebastelt worden, wenn das Prachtstück aus dem Vorjahr nicht mehr zur Verfügung stand oder einfach mal was Neues her musste. Immer voller wurde der Kirchplatz, inzwischen waren auch der Spielmannszug und das Jugendblasorchester Hochmoor zur musikalischen Begleitung und Mitgestaltung eingetroffen wie auch die Freiwillige Feuerwehr die in jedem Jahr auch für die Sicherheit beim Umzug sorgt und mit ihren brennenden Fackeln als Begleitung des Zuges für eine ansprechende Illumination als Hingucker sorgt. Auch das Deutsche Rote Kreuz ist mit im Boot als Begleitfahrzeug, sodass an alles gedacht war was der Sicherheit dienen kann. Aus dem Dunkel des Abends tauchte dann St. Martin hoch zu Ross im roten Bischofsgewand auf und schob sich so langsam mit seinem Pferd an die Spitze des Zuges.

Dann oblag es Bürgermeister Thomas Kerkhoff, den Zug in Bewegung zu setzen und das tat er mit einer Geschichte aus dem Leben des heiligen Martin der vor rund 16oo Jahren lebte und bei einem Ausritt zur Winterszeit auf einen frierenden Bettler am Wegesrand traf und seinen Mantel teilte. Der Bürgermeister lobte dabei auch den Heimatverein als Ausrichter und der Dank galt allen die sich immer wieder ehrenamtlich zum Wohle des Vereinswesens einsetzten und auch finanzielle Unterstützung leisten. Durch einige Straßen schlängelte sich dann der Lindwurm der Freude, musikalisch mit Martinsliedern durch beide Kapellen begleitet und von den Kindern und auch Eltern kräftige mitgesungen.

Auf dem Sportplatz folgte nach dem Umzug denn auch symbolisch die Mantelteilung an den Bettler und in die Rolle des St. Martin war Tochter Vanessa geschlüpft, deren Vater Ulrich Vogt das Pferd kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Unter Flutlicht vermittelte diese Szene ein imposantes Bild und als Belohnung warteten die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins am Ende mit Schololade und Apfelsine für die kleinen Teilnehmer auf.

Den Ausklang des St. Martinsumzuges hatte der Festausschuss unter Leitung des Vorsitzenden Marc Jaziorski vom SuS Hochmoor den kleinen und großen Teilnehmern versüßt mit Köstlichkeiten am Imbisstand, Glühwein und Kaltgetränke. Derweil gab es Budenzauber mit Lichtillumination im Vereinsheim für die Kleinsten bei der Kinderdisco und diese Angebot zoh unter den Blicken der Eltern die hier ganz begeistert das Treiben verfolgten. Auch Bürgermeister Kerkhoff nahm sich noch eine Weile Zeit um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und freute sich über das große Engagement der Hochmooraner auf vielen Gebieten.

Erntedankfest am Heimathaus

Wenn die Blätter goldgelbe Farben annehmen und die Felder weitestgehend leer sind kann Erntedank gefeiert werden und das taten jetzt auch Heimatverein und Kolping Hochmoor traditionsgemäß einen ganzen Tag lang am Heimathaus. Schon rechtzeitig war dazu der große Backofen auf Temperatur gebracht worden, um dem Ansturm am Nachmittag nach Möhren-, Malz- und Rosinenbrot gerecht zu werden.

So ein Dorffest braucht Vorbereitung, weiß auch Mathilde Grösbrink vom Backteam und hier waren viele fleißige Hände im Vorfeld im Einsatz um draußen wie drinnen in den idyllischen Parkanlagen wie auch in den Räumen des Heimathauses eine einladende Atmosphäre für alle Besucher zu schaffen und die kamen neben der örtlichen Bevölkerung auch aus Velen, Gescher und anderen Orten. Heinz-Peter (Boris) Schulz als Organisationstalent und stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins oblag es, für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen, damit sich auch alle wohlfühlen konnten. Den Mittagstisch hatte die Kolpingsfamilie gedeckt mit leckeren Reibeplätzchen bis in den Nachmittag hinein und die mundeten auch Helmut und Gisela Seifer aus Gescher die sich unter so viel bekannten Gesichtern richtig wohl fühlten und das Gespräch mit den Hochmooranern suchten. Auch die Kaffeetafel wurde von den Kolpingern bestückt mit frischen Waffeln, heißen Kirschen und Sahne, die reißenden Absatz fanden. Doch nicht nur kulinarische Genüsse wurden präsentiert, einige Vereine hielten selbstgemachte Marmelade und Säfte zum Kauf bereit wie auch Holzarbeiten der unterschiedlichsten Art. Nicht fehlen dabei darf auch eine große Auswahl an Flechtarbeiten aller Art die von fleißigen Korbflechtern mit geschickter Hand aus den biegsamen Weiden hergestellt wurden und für die unterschielichsten Anlässe Verwendung finden können. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, das Bildmaterial aus alten Zeiten an den Wänden im Heimathaus unter die Lupe zu nehmen und auch einige ehemalige Hochmooraner kannten sich auf Fotos aus der Schulzeit wieder.

Eine gern gesehene Besucherin war auch Pastoralreferentin Barbara Bruns aus Velen, die für die Hochmooraner Kirchengemeinde zuständig ist und den ganzen Tag über den Kontakt zu „ihren“ Gemeindemitgliedern suchte. Mehr und mehr füllten sich die aufgestellten Brotregale und aus dem heißen Backofen konnten diese mit einer vielfältigen Auswahl direkt zum Verzehr mit heißem Kaffee oder zum Kauf angeboten werden. Ebenfalls hielt der Heimatverein Kaltgetränke bereit und bei zufriedenstellenden Temperaturen verweilten die Besucher ausgedehnt und suchten Gespräche mit Bekannten und Gästen. Nachdem am Sonntag zuvor auch das kirchliche Erntedankfest in St. Stephanus mit der Segnung der Erntegaben gefeiert wurde, rundete diese große Veranstaltung am Heimathaus die Erntedankfeierlichkeiten im Dorf ab.

Das war auch Gelegenheit für Reinhold Gertz als Vorsitzender des Heimatvereins und Heinrich Grösbrink an der Spitze der Kolpingsfamilie, allen Helfern ein großes Lob auszusprechen und Dank zu sagen für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle des Vereinswesens. Alle Brote waren am Ende des Tages ausgegeben und einige (Brot-)wünsche konnten nicht mehr erfüllt werden.

Erntedankfest

Wenn es um das leibliche Wohl beim gemeinsamen Erntedankfest für alle Bürger am kommenden Sonntag, 8. Oktober geht, dann haben die Besucher die Auswahl zwischen urtypischen Spezialitäten bis hin zur gewöhnlichen Kaffeetafel. Heimatverein und Kolping bringen sich zusammen bei der Vorbereitung und Durchführung ein und erwarten an diesem Tag ab 11 Uhr am Heimathaus viele Gäste auch aus der Umgebung.

Ob Reibeplätzchen, Rosinen-, Möhren- oder Malzbrot, alles gibt der Backofen her der von Heinz-Peter (Boris) Schulz bestückt wird der dafür ein besonderes Händchen hat und dem auch die Gesamtorganisation übertragen wurde. Eine Kaffeetafel mit frischen Waffeln und leckeren Schnittchen wird ebenfalls nicht fehlen wie auch kühle Getränke. Doch damit längst noch nicht genug, denn auch Marktbeschicker aus dem Dorf konnten gewonnen werden und sind immer ein belebendes Element des Erntedankfestes und gefragt bei den Besuchern.

Nicht fehlen dürfen die bekannten Korbflecher mit Josef Tastowe an der Spitze und auch Holzarbeiten örtlicher Künstler werden präsentiert und zum Kauf angeboten wie auch selbstgemachte Marmelade und mehr durch einen ortsbekannten Experten. Ebenfalls wird sich das JuCa und andere mit Aktionen einbringen, gerade auch eine gute Möglichkeit für Kinder, werben Reinhold Gertz vom Heimatverein und Heinrich Grösbrink an der Spitze der Kolpingsfamilie. Es lohnt sich also, den Sonntagsspaziergang schon rechtzeitig bei hoffentlich angenehmen Temperaturen mit einem Abstecher zum Heimathaus zu verbinden, raten die Vereinsspitzen. Das Backteam ist voll motiviert und möchte gefordert werden, sagt Mathilde Grösbrink und wartet auf Vorbestellungen für Brote unter Telefon 02863/2893, damit auch alle Brotwünsche erfüllt werden können.

Ein richtiges Dorffest zum Erntedank soll es werden, nachdem in der Kirche bereits die Erntegaben gesegnet wurden, betonen die Verantwortlichen. Auf der vorbereitenden Vorstandssitzung wurde zum Abschluss Klaus Klavon mit einem Präsent für 30-jährige Vorstandsarbeit geehrt. Dabei lobte Reinhold Gertz den besonderen Einsatz von Klavon vor allem bei den verschiedenen Bautätigkeiten am Heimathaus wie die Errichtung einer Wanderhütte, den Bau des Backhauses, die Sanierung des Pavillons am Heimathaus und mehr, die alle in besonderer Weise seine Handschrift tragen. Da war dem Geehrten der Applaus der Vorstandskollegen sicher.

Terminänderung Abschluss Montagsfahrer

Die letzte Ausfahrt der Montagsfahrer findet am 06. November 2017 statt. Nach der Fahrt laden wir zum Abschluss in die Gaststätte "Haus Wübbeling" ein.

Bürgerstiftung besucht Heimatverein

Einen Überblick verschaffen für die geplanten und dringend notwendigen Renovierungen im Heimathaus mit der Sanierung der Toilettenanlagen und Einbau einer neuen Küche wollte sich jetzt eine Vorstandsabordnung der Bürgerstiftung der Glockenstadt Gescher mit Thomas Rudde als Vorsitzender sowie Wolfgang Fuchs und Ingrid Schnieder vom Vorstand der Stiftung. Reinhold Gertz als Vorsitzender des Heimatvereins hieß zusammen mit weiteren Mitgliedern vom Vorstand die Gäste willkommen und erläuterte das Vorhaben mit der Bitte um eine wohlwollende Prüfung und finanzielle Unterstützung des vorliegenden Antrages.

Zahlreiche Aktionen finden in jedem Jahr im Heimathaus statt für alle Altersschichten, vom Backen für Schulkinder mit Erläuterungen des Insektenhotels, informative Museumsführungen mit Darstellung geschichtlicher Entwicklungen des Ortsteils Hochmoor, standesamtlichen Trauungen, Seniorenveranstaltungen, Erntedankfesten mit Brotbacken, Nikolausfeiern und einiges mehr. Gerade auch die ältere Generation fühlt sich hier wohl und daher ist es sinnvoll, auch im Hinblick auf den demografischen Wandel, die vorhandenen und in die Jahre gekommenen Toilettenanlagen aufgrund des großen Zulaufs behindertengerecht umzubauen. Darüber hinaus wird durch diese Vergrößerung die jetzige kleine Küche, die arbeits- und sicherheitstechnisch nicht mehr dem heutigen Standard entspricht, verlegt werden müssen.

Bei der Besichtigung erkannten die Vertreter der Bürgerstiftung schnell, das WC-Analge und Küche dringen erneuert werden müssen. Über den Antrag zur finanziellen Unterstützung wird in Kürze entschieden werden und Reinhold Gertz bedankte sich zum Abschluss der Besichtigung und Information ganz herzlich bei den Vertretern der Bürgerstiftung für ihren Besuch und das Interesse an der Arbeit des Heimatvereins das bei dieser Besprechung geäußert wurde.

Bürgerstiftung Gescher kommt

Beachtliche Vorhaben möchte der Heimatverein realisieren mit der Installierung einer Behinderten gerechten Toilettenanlage und der Anschaffung einer neuen Einbauküche in Absprache mit der Stadt Gescher zur notwendigen Verbesserung und Aufwertung des Heimathauses. Diese Maßnahmen sind längst überfällig und der jetzige Zustand ist eine Zumutung für Besucher und Gäste. Alles kein Problem wenn es sich nicht um das liebe Geld drehen würde und hier ist man auf der Suche nach Sponsoren und Förderern.

Aus diesem Grund hat jetzt die Bürgerstiftung Gescher am kommenden Mittwoch, 20. September um 18 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger die sich für die Stiftung interessieren in das Heimathaus eingeladen. Eine Abordnung der Stiftung und der Vorstand des Heimatvereins werden anwesend sein und ausführlich informieren.

Vorstandssitzung am 18.09.2017

Eingeladen sind die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins zur nächsten Sitzung am Montag, 18. September um 19 Uhr im Heimathaus. Hier geht es hauptsächlich um den Sachstand für die neue Küche und den WC-Trakt den Vorsitzender Reinhold Gertz an diesem Abend ausführlich vortragen  wird. Ferner wird noch über die neue Satzung diskutiert werden müssen und auch der St. Martinsumzug muss in allen Details besprochen und die Aufgabenverteilung vorgenommen werden. Daher hofft der Vorsitzende auf eine möglichst vollzählige Beteiligung.

Wilhelm Lütkenhaus vollendet sein 80. Lebensjahr

Willi Lütkenhaus
Willi Lütkenhaus

Ein Urgestein, Paohlbürger und Hochmooraner Original ist Wilhelm Lütkenhaus, der am 23.08.2017 bei bester Gesundheit sein 80. Lebensjahr vollendet. Als Sohn des Bäckers Johann Lütkenhaus und seiner Ehefrau Anna geborene Bücker wurde er am 23. August 1937 im damaligen Tungerloh-Pröbsting geboren und besuchte von 1943 bis 1952 die Volksschule (jetzt Heimathaus).

Anschließend wurde er als Groß- und Außenhandelskaufmann bei der Pharma GmbH ausgebildet und nach erfolgreichem Abschluss hier als kaufmännischer Angestellter in der Buchhaltung übernommen und blieb dort bis er im April 1958 zur Bundeswehr einberufen wurde. Danach arbeitete Wilhelm Lütkenhaus beim Postamt Coesfeld zunächst in der Zustellung für den Bereich Hochmoor und dann hier als Posthalter nebenberuflich.

In erster Linie war er in der väterlichen Gaststätte mit dem Namen "Zum weißen Venn" tätig, die ihn täglich bis Mitternacht in Anspruch nahm. Das füllte ihn letztendlich nicht aus und so wechselte er 1970 als Angestellter zur Karl Stumpf KG, später TRAPO AG und blieb dort bis zum Ruhestand am 31. Dezember 2001. In dieser Zeit gehörte er über vier Wahlperioden dem Betriebsrat, war hier auch stellvertretender Betriebsratsvorsitzender. 1971 heiratete er Franziska Dräger und bezogen dann ihr Eigenheim in Hochmoor.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit und seiner Familie fand das Geburtstagskind noch viel Zeit für das Vereinswesen in der Gemeinde, das sich überall gerade im Aufbau befand. Überall ist die Handschrift von Wilhelm Lütkenhaus zu spüren, wie im Vorstand der Nachbarschaft Vennetütenhook, wo er 1981 mit seiner Frau zum Prinzenpaar avancierte. Als Mitbegründer des Taubensportvereins „Moorbote Hochmoor“ war er dessen Schriftführer und Kassierer. Seit 1962 gehört er als Mitbegründer dem Kegelclub „Schiefe Pfote“ als dem ältesten Kegelclub im Ort an und die inzwischen in Haus Wübbeling die Kugel rollen lassen.

Dem Vorstand des Heimatvereins gehört er seit 1999 an und hier nimmt er regelmäßig an den Radtouren der Montagsfahrer im Heimatverein teil. In jungen Jahren zählte er auch zum Kirchenchor in Velen und hat beim TuS Velen bereits in der C-Mannschaft Fußball gespielt. Beim SuS Hochmoor findet man ihn als Gründungsmitglied im Jahre 1958 und hat hier auch bei Tennismeisterschaften aktiv am Sportbetrieb teilgenommen. Ebenso zählt er bei der Feuerwehr zu den Mitbegründern einer Löschgruppe Hochmoor und nach umfangreicher Fortbildung war er zuletzt stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Gescher und ist heute hier Mitglied der Ehrenabteilung.

Ebenfalls bei den Gründern dabei war der Jubilar beim Bürgerschützenverein Hochmoor im Jahre 1967 und hier seit 1976 Vorstandsmitglied, Schriftführer, Vizepräsident, Präsident und seit 2002 Ehrenmitglied im Vorstand. An der Verlegung des Ehrenmals des Bürgerschützenvereins zum jetzigen Standort wie auch an der Planung und Errichtung wirkte er mit und ist bis heute bei den Helfern zur Pflege dieses Ehrenmals im Einsatz und hat diese Gruppe im Jahre 2002 aus der Taufe gehoben. Maßgeblich beteiligt war er auch an der Erstellung der Festschrift zum 50-jährigen Schützenjubiläum die in weiten Teilen seine Handschrift trägt.

Wilhelm Lütkenhaus ist ein Mann des Volkes wie ihn nicht nur die Hochmooraner kennen. Er war ein Leben lang bis heute in seiner Gemeinde verwurzelt, kennt Strukturen und Zusammenhänge des noch jungen Ortes von frühester Kindheit an und ist auch Anlaufstelle für Informationen über Torfaubau und Besiedlung des einstigen Golddorfes. Heute darf sich der Jubilar in seinem paradiesischen Garten einen Ruhetag gönnen und in all den Jahren hat ihm seine Frau Franziska weitgehend den Rücken frei gehalten für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten. Heute steht die Haustür offen und mit seiner Familie, Nachbarn, Freunde und Gästen wird offiziel einige Tage später gefeiert. Alle wünschen dem verdienten und engagierten Geburtstagskind Gottes Segen und gute Gesundheit für noch viele Jahre.

Pättkesfahrt 2017

Einmal mehr gemeinsame Sache machten jetzt Heimatverein und Kolping bei der jährlichen Pättkestour für alle Mitglieder und Freunde. Vom Startplatz Grüne Mitte wurde aufgesattelt und mit verkehrssicheren Leezen ging es in eine bis dahin noch unbekannte Richtung fernab der Hauptstraßen über verschlungene Pfade die im Vorfeld von Walter Sandkühler, Rochus Sindermann und Jürgen Parnow ausgefahren wurden.

Über Stevede und Flamschen steuerte die Gruppe schließlich den Höltingshof in Lette an und hier ließen sich die Natur- und Heimatfreunde zu einer ausgedehnten Pause mit Kaffeetafel nieder. Nach dieser Stärkung wurde die Heimreise angetreten mit Pausen unterwegs zum Auftanken und immer dabei ein Marketenderwagen mit dem kühlen Naß und nass wurde es unterwegs, als plötzlich dunkle Wolken aufzogen und der Himmel kräftig die Schleusen öffnete. Doch davon ließ sich die muntere Gruppe nicht einschüchtern, denn am Heimathaus warteten weitere kühle Getränke und Grillspezialitäten als willkommene Stärkung.

Reinhold Gertz als Chef des Heimatvereins und Heinrich Grösbrink an der Spitze der Kolpingsfamilie hatten mit Unterstützung die Organisation übernommen, den Marketenderwagen gesteuert und sich mit Grillmeister Boris Schulz um das Wohl der Gäste gekümmert. Themen wie das 40-jährige Kolpingjubiläum in diesem Jahr und die anstehende Innenrenovierung im Heimathaus blieben dabei nicht ausgespart bis zu vorgerückter Stunde der gemütliche Abend beendet wurde nicht ohne ein Dankeschön an alle Helfer.

Montagsfahrer ändern Tourablauf

Eine kleine Änderung im Tourenablauf gibt es für die Montagsfahrer im Heimatverein am kommenden Montag, 14. August. Zunächst starten sie wie gewohnt um 14 Uhr in der Grünen Mitte und nach einer etwa einstündigen Ausfahrt steuern sie das Zeltlager des Ferienprogramm Hochmoor e.V. direkt neben dem Vereinsheim des SuS Hochmoor an, um die Kinder zu einer verkürzten Resttour durch die sommerliche Landschaft einzuladen. Die Kinder sind darauf vorbereitet und haben verkehrssichere Räder und Schutzhelme mitgebracht.

Den gemeinsamen Abschluss genießen die großen und kleinen Pedalritter dann im Zeltlager bei Kaffee und Kuchen. Die langjährigen und bewährten Organisatoren der Montagsfahrer Walter Sandkühler und Günter Sicking sind immer wieder bemüht, auch junge Leute in verschiedene Aktivitäten bei ihren Fahrten einzubinden wie auch jüngst bei der Hochmooraner Sportwoche. Längst haben sich die Montagsfahrer im Dorf einen Namen gemacht, sind eine feste Größe im Vereinsgeschehen der Gemeinde und durch ihre Ausfahrten und Kontakte gleichsam Botschafter für das einstige Golddorf.

Gesponsertes Holzpferd von Franz Welzel

Hoch zu Ross können jetzt die Kinder den Blick über die idyllischen Parkanlagen schweifen lassen, wenn sie das Heimathaus in Hochmoor aufsuchen. Möglich gemacht hat das Franz Welzel mit einem gesponserten und äußerst schicken Holzpferd. Der Schlossermeister, Rentner und Hobbybastler ist schon seit Jahren ehrenamtlich äußerst kreativ und als er jetzt für jedes seiner Enkelkinder ein solches Prachtexemplar in Angriff nahm kam ihm die Idee, dem Heimatverein ebenfalls für die Aufwertung und Bereicherung der Außenanlagen ein solches Schmuckstück zu schenken das den Kindern die das Heimathaus besuchen zu Gute kommen soll. Da war die Freude groß beim Heimatverein und Vorsitzender Reinhold Gertz bedankte sich herzlich beim Sponsor.

Nicht unbekannt ist der fast 80-Jährige der als Mitglied des Heimatvereins immer wieder zur Stelle ist wenn es um Holzarbeiten und dergleichen geht, denn so manche Bank am Heimthaus trägt ebenfalls seine Handschrift. Auch bei den Doskerkerls in Velen und Ramsdorf ist er mit seinem Wissen und seinen Einsatz seit Jahren ein unverzichtbarer Helfer. Jedes Reitpferd muss auch eingeritten werden und diese Aufgabe nahm die kleine Jette jetzt war, während ihr Opa Heinz-Peter (Boris) Schulz zuvor mit einigen Helfern dieses Holzpferd in unmittelbarer Nähe der Wanderhütte aufgestellt hatten. Beim Einreiten des Ponys, Stockmaß etwa 90 Zentimeter, durfte Jette die Zügel in die Hand nehmen, den Schweif bestaunen und für diese kurze Zeit lag das Glück der Erde wahrlich auf dem Rücken des Pferdes. So soll es jetzt auch allen Kindern ergehen die mit ihren Eltern das Heimthaus besuchen, wobei sie darauf achten sollten, ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen, denn die Benutzung ist auf eigene Gefahr. Nicht nur klein Jette fühlte sich an diesem Morgen glücklich, auch der Sponsor macht damit Kinder glücklich und der Heimatverein ist gleich überglücklich, solche Helfer und Sponsoren zu haben zum Wohle der Kinder.

Heimatverein Hochmoor rüstet auf...

Der Heimatverein Hochmoor rüstet auf mit wesentlichen Modernisierungsmaßnahmen im Küchen- und Sanitärbereich des Hauses. Der bisherige Zustand hier ist so nicht länger haltbar, war sich Vorsitzender Reinhold Gertz mit seinen Vorstandskollegen schon seit langem einig. Inzwischen ist der Plan soweit gereift, das das Vorhaben umgesetzt werden kann. Die Pläne dazu wurden eifrig studiert und grünes Licht für diese hausinterne Umbaumaßnahme gegeben.

Die bisherige Küchenzeile im Flur des Gebäudes unmittelbar vor der Toilettenanlage verschwindet hier komplett und wird im vorderen Bereich des Hauptraumes flächensparend installiert. Hier ist ein Wasseranschluss vorhanden, ein Fenster fällt noch in den Küchenbereich und ebenfalls einer der drei Heizkörper. Der dadurch entstehende Raumverlust für Tagungen hält sich durchaus in Grenzen und ist zu verkraften, sagt Gertz und dafür ist dann eine schicke Küche ohne Wege nutzbar.

Die gesamte Toilettenanlage wird vergrößert, modernisiert und behindertengerecht installiert, was durch den Wegfall der bisherigen Küche an dieser Stelle zu mehr Platz für den Sanitärbereich führt. Natürlich muss der Heimatverein hier auch finanziell ran, aber man hofft auch auf Sponsoren und freiwillige Helfer bei der Realisierung dieser Maßnahme, ist Vorsitzender Gertz optimistisch bei der Umsetzung.

Am 19. Mai nächsten Jahres fährt der Heimatverein zum archäologischen Park in Xanten im Rahmen einer Ganztagsfahrt. Hier nimmt Rolf Schlüter bereits Anmeldungen entgegen und nennt Einzelheiten dieser Fahrt.

Am 19. August findet die Pättkesfahrt zusammen mit der Kolpingsfamilie statt und am 8. Oktober das Erntedankfest am Heimathaus. Zum Abschluss der Sitzung wurden die anstehenden Termine diskutiert und weitere wichtige Angelegenheiten besprochen. Es wird also nie langweilig im Heimatverein und die Bewältigung der anstehenden Vorhaben fordern einmal mehr Vorstand und freiwillige Helfer, damit auch für die Zukunft Besuchern und Gästen ein ansprechendes Ambiente geboten werden kann.

Heimatverein mit Grundschülern in der Fürstenkuhle

Naturidylle pur gab es jetzt an zwei Tagen für alle Schüler der örtlichen Grundschule mit einer über zweistündigen Exkursion unter fachkundiger Führung durch das Naturschutzgebiet Fürstenkuhle am Rande des Ortes. Aufgeteilt in jeweils zwei Klassen erlebten die rund neunzig Schüler mit ihren Lehrern einen etwas anderen Sachkundeunterricht unter freiem Himmel um all das in Augenschein zu nehmen was dieses Areal in einer Gesamtgröße von 88 Hektar zu bieten hat.

Ganz unvorbelastet gingen die klienen Forscher nicht ans Werk, denn bereits im Schulunterricht wurden die Kinder mit diesem Thema vertraut gemacht und auch der Heimatverein ist ein verlässlicher Bildungspartner der Schule und übernahm an beiden Tagen mit Naturtrainer Markus Lanfer an der Spitze und den weiteren Vorstandsmitgliedern Heinz-Peter (Boris) und Birgit Schulz, Angelika Gertz, Mechthild Schlüter und Sigrid Beck die Führung.

Naturkundliche Unterrichtsinhalte mit Erläuterungen rund um Flora und Fauna standen im Mittelpunkt der Pättkeswanderung auf den schmalen vorgegebenen Pfaden an die sich jeder bei seiner Wanderung halten sollte, denn Tier- und Pflanzenwelt brauchen Ruhe um sich entsprechend ausbreiten zu können, hieß es bei der Wanderung. Ein Teil diese Wanderweges wurde vor einiger Zeit als Bohlenweg ausgelegt um auch bei ungünstiger Witterung trockenen Fußes wandern zu können und im Bereich Fürstenkuhle gibt es jetzt eine Plattform aus Holzbohlen mit Ruhebank für Wanderer. Immer wieder entdeckten die wissbegierigen Schüler auch auf eigene Faust Kräuter und Pflanzen und baten das Führungsteam um die notwendigen Erläuterungen. Das Torfmoose sehr langsam wachsen, war nicht gleich jedem geläufig und hier werde nur in Millimetern pro Jahr gerechnet, erfuhren die Schüler. Hier gedeihen nicht nur die unterschiedlichsten Kräuter und Pflanzen, auch Frösche, Reptilien und Vogelarten fühlen sich hier wohl und brauchen Ruhe.

Früher einmal konnte hier in dem kleinen See sogar geschwommen werden und eine Lehrerin erinnerte sich noch genau, wie sie hier schwimmen gelernt hatte. Auch die Gescheraner Schüler die in Hochmoor zur Schule gehen, waren begeistert von diesem Gebiet das zu jeder Jahreszeit Spaziergänger und Wanderer anlockt. Viel Natur können Schüler und Erwachsene auch in den Parkanlagen am Heimathaus bestaunen, denn hier hat der Heimatverein ebenfalls ganz auf Natur gesetzt und ein rustikales Kräuterhochbeet angelegt mit Namensangabe einer jeden Pflanze und auch das Insektenhotel ist eine Augenweide und wurde mustergültig und fachmännisch vom Heimatverein angelegt. Das die Vogelwelt auch am Heimathaus mit Nistkästen ein zu Hause hat ist für die Heimatfreunde selbstverständlich. Hochmoor ist vor über hundert Jahren aus der Natur heraus geboren und die gilt es zu schützen und zu pflegen. Dafür liefern Grundschule und Heimatverein immer wieder Beispile und Angebote. Der Führungsmannschaft des Heimatvereins zollte Ute Kaulfuss vom Lehrerkollegium Dank für die gute Unterstützung.

Zu Besuch beim Heimatverein Velen

Kontakte untereinander auch mit benachbarten Heimatvereinen pflegen ist dem Heimatverein Hochmoor ein Anliegen und wurden inzwischen auch die Fühler in Richtung Velen ausgestreckt. Nachdem im vergangenen Jahr wegen des Hochwassers diese Begegnung ausfallen musste, klappte es jetzt mit einem Besuch in Velen. Mit dem Drahtesel waren die Hochmooraner Heimatfreunde von der Grünen Mitte aus in Richtung Velen gestartet und ließen sich am dortigen Heimathaus nieder.

Vorsitzender Karl-Heinz Honerbom hieß seine Kollegen willkommen und der Musikverein Velen unter seinem Stardirigenten Markus Wellermann stieß gleich ins Horn und damit war der Auftakt zum Frühschoppenkonzert schon bestens gelungen. Ein wenig mussten noch große Schirme vorübergehend wegen leichten Regens aufgestellt werden, doch bald gewann die Sonne die Oberhand und munter wurde bei Blasmusik und Gerstensaft diskutiert und gefachsimpelt. Derweil nutzten einige Heimatfreunde das Haus mit Museum zum Rundgang und zu einer Tasse Kaffee. Kiepenkerl Bernd Bücker versorgte die Teilnehmer mit einem Körnchen und auch für eine handfeste Unterlage mit leckeren Würstchen hatte der Festausschuss aus Velen gesorgt.

Themen rund um den Bereich der Heimatvereine standen an diesem Vormittag im Vordergrund und bei rhythmischen Klängen war für beste Unterhaltung gesorgt. Auch zu den Generalversammlungen der beiden Verreine ergehen jeweils Einladungen von Vorstandsabordnungen. Schnell waren zwei Stunden verflogen und am Ende bedankte sich Vorsitzender Reinhold Gertz vom Gastverein mit einem Wurstkorb bei seinem Velener Amtskollegen für die freundliche Aufnahme. Eine Gegeneinladung nach Hochmoor folgt in 2018.

Exkursion der Grundschule Hochmoor

Ein etwas anderer Unterricht als gewohnt steht jetzt bei den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Hochmoor für zwei Tage auf dem Lehrplan. Am kommenden Donnerstag und Freitag, 29. und 30. Juni tauschen sie ihr Klassenzimmer und schwärmen aus in die Natur. Hier nehmen sie an einer zweistündigen Exkursion durch das Naturschutzgebiet Fürstenkuhle teil und lassen sich von Naturtrainer Markus Lanfer sowie von Heinz-Peter (Boris) Schulz, Birgit Schulz, Angelika Gertz und Sigrid Beck, allesamt vom Heimatverein Hochmoor bei dieser Wanderung das große Naturparadies ausführlich erläutern.

Die Natur mit allen Sinnen erfahren und erleben, ist das Motto dieser Veranstaltung und auch das Lehrerkollegium ist interessiert dabei und unterstütz bei diesem Vorhaben. Damit sollen schon frühzeitig im Grundschulalter  den Kindern die Natur in all  ihren Facetten näher gebracht und das Umweltverständnis geweckt werden. In Kooperation mit dem Heimatverein führt die Grundschule solche Angebote immer wieder durch und auch der Heimatverein selbst hat in den letzten Jahren die idyllischen Parkanlagen rund um das Haus mit einem Kräuterhochbeet, einem mustergültigen Insektenhotel und der Wartung von Vogelnistkästen gerade in Richtung Natur einiges Unternommen und einen beachtlichen Beitrag zur Kultur- und Landschaftspflege nebst Vogelschutz geleistet. Auch hier können sich Schulkinder und weitere Naturliebhaber kundig machen und die Anlage für diese Zwecke nutzen. Gestartet wird jeweils um 9.30 Uhr ab Schulhof.

Heimatverein fährt nach Velen

Kontakte mit benachbarten und befreundeten Heimatvereinen zu knüpfen und zu pflegen ist ein Feld, das der Heimatverein Hochmoor inzwischen auch nach Velen ausgeweitet hat. Nach den seit Jahren bestehenden gutem Einvernehmen mit dem Heimatverein Gescher haben die Hochmooraner Heimatfreunde im vergangen Jahr erstmals ihre Fühler auch in Richtung Velen ausgestreckt und die ersten gegenseitigen Besuche sind bereits erfolgreich durchgeführt worden, wie Vorsitzender Reinhold Gertz und sein Velener Amtskollege unisono bestätigen. Nun schwingen sich die Mitglieder des Heimatvereins Hochmoor am Sonntag, 2. Juli auf die Drahtesel und treffen sich um 10.30 Uhr in der Grünen Mitte zur gemeinsamen Abfahrt, um der Einladung aus Velen zu folgen am dortigen Heimathaus bei einem Frühschoppenkonzert und mehr der Musik bei kühlen Getränken zu lauschen. „Aus weltlicher und kirchlicher Sicht leben die Hochmooraner in zwei wunderbaren Städten mit einer Bevolkerungsmentalität, die einfach zusammenpasst,“ lobt Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz die Bürgerschaft aus beiden Kommunen. Da möchte auch der Heimatverein ein Bindeglied sein, diese Freundschaften und gemeinsamen Aktivitäten zu fördern und zu pflegen. Am 2. Juli heißt es also für alle Mitglieder im Heimatverein „Auf nach Velen,“ wo Karl-Heinz Honerbom als Vorsitzender seine Gäste um 11 Uhr erwartet. An Gesprächsstoff unter Freunden die sich bereits bestens kennen, wird es sicherlich nicht mangeln. Anmeldungen dazu sind nicht erforderlich und sowohl Reinhold Gertz als auch sein Velener Kollege Karl-Heinz Honerbom freuen sich über regen Zuspruch.

CDU-Senioren besuchen das Heimathaus

Die Naturschönheiten bei einer Radtour in Richtung Hochmoor erkunden war das Ziel der CDU- und Seniorenmitglieder aus Gescher mit ihren Familien am Feiertag Fronleichnam. Dieser Einladung zur sommerlichen Pättkesfahrt waren rund 50 Teilnehmer gefolgt und starteten am frühen Nachmittag ab Rathausplatz mit ihren Leezen in Richtung Heimathaus Hochmoor.

Hier hatte die CDU Senioren-Union als Ausrichter dieser Veranstaltung mit Unterstützung des Heimatvereins ein Programm mit kulinarischen Genüssen und kulturellen Angeboten vorbereitet, das keine Wünsche offen ließ. Unter schattigen Bäumen in den idyllischen Parkanlagen am Heimathaus ließen sich die Glockenstädter nieder und Fritz Leppkes an der Spitze der Senioren-Union hieß die Teilnehmer willkommen und auch Ferdinand Hölter als Stadtverbandsvorsitzender der CDU lobte die Gastfreundschaft des Heimatvereins.

Im Vorfeld war das Backteam unter Leitung von Mathilde Grösbrink nicht untätig und mit Unterstützung von Birgit Schulz, Angelika Gertz und Mechthild Schlüter warteten mit frischem Rosinenbrot aus dem Backofen den Heinz-Peter (Boris) Schulz zuvor auf Temperatur gebracht hatte Spezialitäten auf die vom Strampeln hungrigen Radler. Diese Gelegenheit nutzte Bernhard Voßkühler vom Heimatverein um den Teilnehmern die Entstehung und Entwicklung des heutigen schmucken Ortsteils und einstigem Golddorfes näher zu bringen. Im Museum im Obergeschoss des Hauses sahen sich die Parteifreude ebenfalls um und erfuhren an Hand von moortypischen Requisiten und umfangreichem Bildmaterial eine ganze Menge aus früherer Zeit und wie ein Dorf aus dem Nichts entstanden ist.

Reinhold Gertz als Vorsitzender des Heimatvereins gab einen Überblick über die Entwicklung des Heimatvereins der gerade auch in den letzten Jahren zum Vorzeigeverein im Dorf und darüber hinaus gemausert hat und immer bestrebt ist, Altes zu pflegen und zu bewahren und Kultur und Brauchtum zu fördern. Natürlich blieben bei dieser ausgiebigen Kaffeetafel auch politische Gespräche untereinander nicht außen vor und erfreut zeigten sich die Teilnehmer über drei Landtagswahlen in diesem Jahr die von der CDU gewonnen wurden. Nun hoffe man auch, das sich dieser Trend bei der Bundestagswahl fortsetzt, wie auch Johannes Röring aus Ellewick bei Vreden betonte, der vom Jubiläumsschützenfest in Estern kommend, auch seine Parteifreunde aus Gescher und Hochmoor noch einen kurzen Besuch beim Sommerfest abstatten wollte. Der CDU-MdB zeigte sich interessiert am Heimathaus mit idyllischen Parkanlagen, Backofen und vor allem auch dem Museum und ließ sich von Reinhold Gertz die Ausstattung und die Einrichtung des Hauses sowie die Aktivitäten des Vereins ausführlich erläutern.

Derweil hatte Rolf Schlüter den Nachmittag über die Gäste mit kühlen Getränken versorgt und vor der Heimfahrt wurde erst einmal noch der Grill angeworfen und leckere Würstchen warten zur Stärkung auf Abnehmer. Nach reichlich Austausch und Unterhaltung bedankten sich vor der Abreise nach Gescher Fritz Leppkes und Ferdinand Hölter bei den Organisatoren der sommerlichen Ausfahrt für die guten Vorbereitungen und beim Heimatverein für die Gastfreundschaft und exzellente Bewirtung dieser Freiluftveranstaltung. Dann schwang man sich auf die Drahtesel zur gemeinsamen Rückfahrt nach Gescher.

Grillpavillon verklinkert

eine Aktion von innogy vor Ort
eine Aktion von innogy vor Ort

Das Heimathaus Hochmoor mit seinen idyllischen Parkanlagen entwickelt sich immer mehr zu einem attraktiven Treffpunkt für Vereins- und Nachbarschaftsveranstaltungen und sommerlichen Grillabenden. Erheblichen Anteil an diesem einladenden Ambiente haben nicht zuletzt die Vorstandsmitglieder, ehrenamtlichen Helfer und auch Sponsoren, die mit ihrer Muskelhypothek und dem finanziellen Einsatz das alles erst ermöglicht haben. Jetzt zu Beginn der Grillsaison stand die Überholung und Aufwertung des in die Jahre gekommenen und renovierungsbedürftigen Grillpavillons an.

Deshalb fackelte der Heimatverein nicht lange und nahm das Projekt in Angriff. Man entschied sich für eine Verklinkerung mit roten Ziegelsteinen und dazu waren die notwendigen Maurer auch schnell gefunden. Mit Klaus Klavon als handwerklichen Fachmann hatte der Vorstand des Heimatvereins in ihren Reihen einen Helfer und auch der Hochmooraner Detlev Tenkamp als gelernter Maurer sagte spontan seine Mithilfe zu. Vorsitzender Reinhold Gertz hat viele gute Verbindungen in allen Richtungen und gewann mit Josef Hermeler und Thomas Renners aus Gescher gleich noch zwei weitere Maurer. Dann musste die Theke als Ausschank- und Abstellplatz im Pavillon ebenfalls einer Renovierung unterzogen werden und um die kümmerten sich Heinz-Peter (Boris) Schulz und Josef Schücking mit Unterstützung einiger Helfer.

Viele Hände – schnelles Ende, das galt auch an diesem Samstagvormittag denn in einigen Stunden waren gut eintausend Verblender verarbeitet. Nun ist die Freizeitfläche mit dem überholten Grillpavillon wieder im Topzustand und das Beste kommt zum Schluss, denn die innogy SE in Essen unterstützte die Maßnahme mit 500 Euro. Vera Sondermann als Mitarbeiterin diese Unternehmens und Mitglied im Heimatverein bringt sich immer wieder bei Maßnahmen des Vereins ein und reichte dieses Projekt bei dem Mitarbeiterprogramm „Aktiv vor Ort“ der innogy ein und bekam dafür diese Unterstützung zugunsten des Heimatvereins und das bereits zum vierten Mal in den letzten Jahren.

Bei „Aktiv vor Ort“ handelt es sich um ein Projekt der innogy, bei dem sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für Mitmenschen und ehrenamtlichen Einsatz engagieren. Wer selbst die Ärmel aufkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, wird unterstützt, klärt Vera Sondermann das soziale Engagement und die Vorgehensweise des Unternehmens auf. „Der renovierte Grillplatz macht jetzt wieder richtig was her, sagt Vera Sondermann und wir freuen uns schon gemeinsam darauf, im Sommer hier zu grillen und gemeinsam Zeit zu verbringen, ergänzt Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz, nicht ohne ein ausdrückliches Dankeschön an die Großzügigkeit der innogy SE in Essen, an ihre tolle Mitarbeiterin Vera Sondermann und natürlich auch die Helfer die das Vorhaben am Heimathaus umgesetzt haben. Zur Erläuterung. Die innogy SE ist das führende deutsche Energieunternehmen mit einem Umsatz von rund 44 Milliarden Euro, über 40.000 Mitarbeitern und ist in 16 europäischern Ländern mit 23 Millionen Kunden aktiv.

Montagsfahrer starten!

Als Walter Sandkühler und Günter Sicking vor nunmehr zwölf Jahren zusammen mit sechs weiteren Bürgern der Gemeinde die Montagsfahrer im Heimatverein aus der Taufe hoben konnten sie nicht unbedingt ahnen welch stolze Radlergruppe sich daraus entwickeln würde. Spätestens am kommenden Dienstag, 18. April sollten alle Pedalritter und Heimatfreunde die Drahtesel überprüft und auf Vordermann gebracht haben um mit verkehrssicheren Leedzen an der ersten Ausfahrt in der neuen Saison teilzunehmen.

Noch ganz genau erinnern sich Sandkühler und Sicking an die Anfänge, nachdem sie sich zuvor bei den Montagsfahrern in Gescher kundig gemacht hatten. Die damalige Idee zur Gründung dieser Gruppe hat längst Früchte getragen, loben die beiden Oberradfahrer das Interesse und die Begeisterung der radelnden Senioren an diesem wöchentlichen Angebot vom Frühjahr bis in den späten Herbst. Mit Hermann Tastowe ist der älteste Radler von einst immer noch dabei und der heute 81-Jährige Paohlbürger freut sich auf die große radelnde Gemeinschaft die allesamt die Natur genießen wollen, interessante Ziele in den Blick nehmen und unterwegs bei einer Kafffeetafel sich austauschen können.

Nicht überlassen die verantwortlichen Radprofis dem Zufall, jede Tour ist entsprechend vorbereitet und organisiert worden und auch das notwendige Begleitpersonal steht zur Verfügung mit entsprechenden Warnwesten ausgestattet, denn al das trägt zur Verkehrssicherheit und zum eigenen Schutz der radelnden Menge bei wenn bis zu fünfzig strampelnde Männer und Frauen auf die wöchentliche Reise gehen, erläutern die Organisatoren die Wichtigkeit dieser Maßnahmen. Auch Kurse zur Verkehrssicherheit oder Erste Hilfe werden angeboten und froh ist man, keinen nennenswerten Unfall in all den Jahren zu verzeichnen.

Auch Reinhold Gertz als Vorsitzender des Heimatvereins Hochmoor lobt die Montagsfahrer als gute Botschafter des Dorfes bei ihren Besuchen rund um die Ortschaften des einstigen Golddorfes. Wer also mitfahren möchte, sollte sich am 18. April um 14 Uhr auf dem Parkplatz in der Grünen Mitte zum Start in die neue Saison einfinden und einer Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die freiwilligen Helfer bei der Arbeit...
Die freiwilligen Helfer bei der Arbeit...

Beim Frühjahrsputz...

...in die Hände gespuckt
...in die Hände gespuckt haben zahlreiche hilfreiche Helfer am Samstag.

Frühjahrsputz

Das Heimathaus nebst Parkanlagen auf Vordermann bringen wollen die Vorstandsmitglieder am kommenden Freitag 7.4. ab 18 Uhr und Samstag ab 9 Uhr und dazu sind auch weitere Helfer willkommen. Schließlich erwartet der Heimatverein mit dem Osterfeuer abbrennen am ersten Feiertag eine große Gästeschar und da will man natürlich ein Ambiente rund um das Heimathaus bieten das sich sehen lassen kann und Eindruck hinterlässt. Auch in den Räumlichkeiten des Hauses soll kräftig Hand angelegt werden um Besuchern und Hochzeitsgästen ein schmuckes Innenleben im Gebäude präsentiert zu können. Da sind alle Hände nötig um die Arbeiten zu bewerkstelligen, wirbt Vorsitzender Reinhold Gertz um eine rege Beteiligung der Helfer. Am Ende des Einsatzes am Samstagmittag winkt auch prompt die „Entlohnung“ mit einem leckeren Menü für alle Arbeiter.

Vorstandssitzung am 3. April

Am kommenden Montag, 3. April sind die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins um 19 Uhr zur Versammlung im Heimathaus eingeladen. Themen sind hier die Planungen für die Durchführung des Osterfeuers und an dieser Sitzung wird auch Hermann Dumpe als neuer Hausmeister des Heimathauses teilnehmen.

Informiert wird ferner über Notruftafeln an Bänken mit Register und über den Sachstand des Grillpavillons und dem Spendenantrag an die Innogy AG. Weiter geht es um die Namensgebung für den Rastplatz A 31 und den Förderantrag an die RWW zur Übernahme von Kosten für den Wasseranschluss der Toilettenanlage und der Toilettenanlage selbst im oder am Heimathaus.

Zum Abschluss wird der Tagesausflug 2018 besprochen. Wegen der großen Bedeutung dieser Themen hofft Vorsitzender Reinhold Gertz auf eine möglichst vollzählige Beteiligung an der Vorstandssitzung.

Archivteam startet

Bis in die Anfänge der über hundertjährigen Ortsgeschichte von Hochmoor zurückgehen will jetzt ein Archivteam im Heimatverein um all das aufzuarbeiten und zu dokumentieren was bislang noch im Verborgenen schlummert. In zahlreichen Aktenordnern die sich teilweise auch in Privatbesitz befinden ist in Jahrzehnten einiges zusammengetragen und abgeheftet worden über Werdegang und Entwicklung einer Gemeinde die praktisch mit Null begann, ohne dass dazu die notwenigen Erläuterungen und Ergänzungen zum besseren Verständnis für die Nachwelt vorgenommen wurden.

Das möchte das neugebildete Archivteam aktualisieren auch mit Hilfe von noch vorhandenen Zeitzeugen aus den entsprechenden Jahren und auch mit Unterstützung der Bevölkerung soweit sie dazu noch nicht bekannte Beiträge liefern kann. „Hochmoor ist zwar noch jung, aber wenn wir jetzt nicht damit anfangen, gibt es später niemanden mehr der sich noch erinnern kann“, betont Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz die Notwendigkeit des Handelns. Jüngste Beispiel dafür ist die Erstellung einer DVD durch den Landschaftsverband unter anderem auch über Torfabbau, wo die fast 85-jährige Hochmooranerin Hedwig Hanke geborene Lammering wertvolle Angaben aus dieser Zeit auch von ihrem Vater her liefern konnte und auf dieser DVD zu sehen und zu hören ist.

Zwei große Säulen in der Entwicklung des Ortes waren unter anderem auch die Familien Josef und August Kerkfeld als „Ureinwohner“ des Dorfes mit Gespür und Einsatz für die Entwicklung des Ortes und des Vereinswesens. Sie haben ebenfalls Material zusammengetragen das teilweise bei Albert Kerfeld lagert und ebenfalls gesichtet und aufgearbeitet werden soll. Er lud jetzt dieses Gremium in die Teichütte des Angelparadieses ein und dort wurde die Vorgehensweise für die Arbeiten diskutiert. Vor allem geht es auch darum all das aufzugreifen und festzuhalten, was bislang eher stiefmütterlich dokumentiert und berarbeitet worden ist. Ein Teil der Akten, vorwiegend Zeitungsartikel konnten bereits Stadtarchivar Andreas Froning übergeben werden der mit großem Einsatz chronologisch hier eine Übersicht verschafft hat. Wer das Archivteam mit Unterlagen aus vergangener Zeit oder auch mit Hinweisen und Anregungen unterstützen kann, ist hier willkommen. Zum Abschluss dieser Sitzung lud Albert Kerkfeld das Team zum Fisch essen ein und das nächste Treffen ist am 24. April um 19 Uhr im Heimathaus.

Abfallsammelaktion des Heimatverein

Das Foto zeigt die ehrenamtlichen Helfer
Das Foto zeigt die ehrenamtlichen Helfer nach der Dorfreinigungsaktion vor dem Müllcontainer auf dem Feuerwehrplatz am Gerätehaus in Hochmoor mit dem ersten stellvertretenden Bürgermeister Günter Schültingkemper (rechts) und dem Heimatvereinsvorsitzenden Reinhold Gertz(daneben).

Wenn auch keine spektakulären Funde bei der jüngsten Dorfreinigungsaktion zu verzeichnen waren gab es dennoch so viel Müll, das der bereitgestellte Container die Menge kaum fassen konnte. Zu Beginn des Frühjahres will der Heimat mit seinen Vorstandsmitgliedern und weiteren Helfern dafür sorgen, das in der ganzen Gemeinde der oft achtlos in der Natur entsorgte Unrat eingesammelt wird um auch für Besucher und Gäste ein ansprechendes Ortsbild zu präsentieren. Wenn alles wieder wächst und blüht passt es gar nicht ins Bild, wenn Anlagen, Beete, Straßenränder und weitere öffentliche Flächen mit Müll verschandelt werden, meint auch Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz und appelliert bei dieser Gelegenheit an alle Bürger des einstigen Golddorfes, hier etwas mehr Sorgfalt walten zu lassen. Absicht steckt am wenigsten dahinter, wenn der Hausmüll überall herumliegt, es ist einfach die Unachtsamkeit, den Abfall eben in die aufgestellten Behälter zu bringen oder auch mal mit nach Hause zu nehmen, sind sich die Sammler einig. Scheibe runter am Auto, Pommesschale in den Straßengraben, das geht auch anders und niemand muss später aufsammeln, hieß es.

Erfreut zeigte sich Vereinschef Gertz über die Teilnahme der Jugendfeuerwehr Hochmoor die sich für diese Arbeit ebenfalls bereitwillig einspannen ließ. Wetterfeste Männer scheuen auch keine Regen, der sich an diesem Morgen eingestellt hatte und die Arbeit ein stückweit unangenehm werden ließ. Bis in die Außenbereiche und das Gewerbegebiet waren die Sammler unterwegs und haben versucht alles einzusammeln, was in der freien Natur nichts zu suchen hat.

Über zwanzig motivierte Sammler waren flächendeckend ehrenamtlich unterwegs und wurden am Mittag nach getaner Arbeit mit einem schmackhaften Menü belohnt, das vom Stadtmarketing Gescher organisiert worden war und vom Dorfmetzger ausgeliefert wurde. Dazu bot sich der Schulungsraum der Feuerwehr Hochmoor bestens an und einen kühlen Tropfen gab es obendrein für diese schweißtreibende Arbeit. Dafür dankte Vorsitzender Gertz dem Löschzugführer Dirk Lütkenhaus mit seiner Jugendtruppe ganz herzlich und auch erster stellvertretender Bürgermeister Günter Schültingkemper ließ es sich nicht nehmen, eigens nach Hochmoor zu fahren und zollte allen Helfern ein dickes Lob bei der Dorfverschönerung und unisono galt der Appell von Schültingkemper und Gertz, etwas mehr auf die richtige Müllentsorgung zu achten.

Neue Satzung beschlossen

Unter Dach und Fach gebracht wurde auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Heimatvereins Hochmoor die neue Satzung und damit auf den aktuell gültigen Stand gebracht, da sich einige Vorschriften und Bestimmungen im Laufe der Jahre geändert haben und mit der Anpassung auch im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit der Verein hier weiterhin auf der sicheren Seite ist. In siebzehn Paragraphen wurde all das festgelegt was hier nach dem gültigen Stand zu beachten ist und Heimat und Brauchtum, Landschaftspflege und Naturschutz sind hier Zweck, Aufgabe und Grundsätze des Vereins.

Da erfahrungsgemäß auf der ersten Mitgliederversammlung einige Wochen zuvor eine erforderliche Zweidrittelmehrheit aller Mitglieder nicht zustande kam, segneten jetzt die Anwesenden mit einfacher Mehrheit das Satzungswerk ab. Viel Arbeit wartet auf alle Vorstandsmitglieder in der kommenden Saison und die gesamte Anlage in Schuss halten um sie für Besucher und Gäste in einem ansprechenden Zustand zu präsentieren ist eine der Aufgaben. Darüber hinaus wollen Vereine, Nachbarn, Gruppen und weitere Gäste die Anlage für ihre Zwecke nutzen, Museumsbesucher erwarten fachkundige Führungen und Brautpaare für die standesamtliche Trauung ein schickes Ambiente. Da ist es nur von Vorteil wenn der Verein mit den Heimathausbienchen seit einigen Jahren eine Frauenriege zur Seite hat, die sich im Wesentlichen um das Innenleben im Gebäude kümmert, eine Aufgabe die eher weniger die Männerdomäne anspricht. Bereiche wie Pflege des Torfstecherareals, Einteilung zum Museumsdienst und Einteilung der Gratulanten zu Hochzeitsjubiläen und hohen und runden Geburtstagen der Mitglieder sind weitere Aufgaben die durch die erledigt werden müssen und auch überörtlich ist der Heimatverein dort präsent, wo es um Informationen, Fortbildungen, Tagungen und Kontakte mit Institutionen rund um Belange des Heimatvereinswesens geht.

„Es wird nie langweilig und trotz aller Aufgaben soll Gemeinschaftsarbeit unter Gleichgesinnten auch noch Spaß machen,“ lobt Vorsitzender Reinhold Gertz seine motivierte Truppe und an guten Gesprächen und hin und wieder einen kühlen Tropfen mangelt es dabei nicht.  Neue Mitglieder und interessierte Helfer sind immer willkommen und können einfach bei den entsprechenden Veranstaltungen dazu stoßen.

Neuer stellv. Vorsitzender

Heinz-Peter (Boris) Schulz
Heinz-Peter (Boris) Schulz ist neuer stellv. Vorsitzender des Heimatverein Hochmoor e. V. Reinhold Gertz bedankt sich bei Bernhard Voßkühler für dessen langjährige Vorstandsarbeit.

Dank an Bernhard Voßkühler

Aus der Jahreshauptversammlung

Der Aufwärtstrend im Heimatverein Hochmoor ist seit einigen Jahren deutlich spürbar und hält an, wie Mitglieder- und Besucherzahlen, breit aufgestellte Programmangebote und Anerkennung auch von überörtlichen Institutionen belegen. Das wurde jetzt auf der Jahreshauptversammlung im Heimathaus in eindrucksvoller Weise deutlich und vom Vorsitzenden Reinhold Gertz mit Zahlen und Fakten untermauert.

Reinhold Gertz hieß die Teilnehmer willkommen, unter ihnen auch mit Franz Hubert Grimmelt den Vertreter des Heimatvereins Gescher und vom Heimatverein Velen waren Vorsitzender Karl-Heinz Honerbom und sein Kollege Winfried Brockjann der Einladung gefolgt. Nach der Totenehrung verlas Schriftführer Rüdiger Sondermann das profimäßig geführte Protokoll in einer präzisen Ausführlichkeit das keine Wünsche offen ließ und ihm ein dickes Lob aus der Versammlung bescherte.

Danach oblag es dem Vereinsvorsitzenden das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und das war nicht gerade wenig, was der Verein alles in den letzten 12 Monaten zu Wege gebracht hatte. Mit 260 Mitgliedern und Heimatfreunden im Rücken und einer motivierten Vorstandsmannschaft lässt sich einfach eine Menge bewerkstelligen, lobte der Vereinschef alle, die zu diesen Erfolgen beigetragen hatten. Da ist die große Unterstützung zur Gestaltung und Verschönerung der Parkanlagen am Heimathaus durch die RWE Companius zu nenen, die durch Mitarbeiterin Vera Sondermann als Mitglied im Heimatverein auf den Weg gebracht wurde oder auch die Verleihung des Klimaschutzpreises. Ein strammes Jahresprogramm musste bewältigt werden mit Laub- und Säuberungsaktionen am Heimathaus und in der Gemeinde und auch ein Osterfeuer wurde entzündet. Backtage zu besonderen Anlässen gehöre ebenso zum Angebot wie das Kinderschützenfest am Heimathaus, Erntedankfest, Weihnachtsbaum aufstellen oder Nikolausfeier. Gefragt ist das Areal mit Gebäude auch für Vereins- und Nachbarschaftsveranstaltungen und gern schließen hier Paare den Bund fürs Leben – hier liegen für 2017 bereits fünf Termine vor.

Ungebrochen ist auch das Interesse an Museumsführungen und im vergangenen Jahr waren es 1410 Besucher. Hier sind auch die Montagsfahrer im Heimatverein mit Walter Sandkühler und Günter Sicking an der Spitze seit über zehn Jahren wertvolle Botschafter die durch ihre Kontakte über die Ortsgrenzen hinaus den Heimatverein populär machen. Auf Kreisebene und darüber hinaus ist eine Abordnung bei den entsprechenden Veranstaltungen präsent, informiert sich ausführlich und hält damit Kontakt zu übergeordneten Gremien rund um die Heimatpflege. In großem Umfang liefert der Heimatverein auch Publikationen für die Tagespresse und Verbandsorgane. Außerdem sorgt Rüdiger Sondermann für eine vorbildliche Internetpflege wo es sich lohnt, immer wieder anzuklicken.

Seit einigen Jahren gehört auch eine Frauenriege als fleißige Heimathausbienchen zur Vorstandsmannschaft, die sich vor allem um den Hauswirtschaftsdienst, die Pflege des Hochbeetes und der Blumen sowie als Unterstützung bei entsprechenden Anlässen einspannen lassen. Den Kassenbericht präsentierte Rolf Schlüter mit einem satten Überschuss als auch mit einem guten Polster das auch notwendig ist, wenn im nächsten Jahr schon längst notwendige bauliche Verbesserungsmaßnahmen im Küchen- und Sanitärbereich getätigt werden müssen, dämpfte der Vorsitzende etwaige Begehrlichkeiten. Da war der Prüfbericht von Walter Sandkühler der mit Josef Fromme diese Aufgabe übernommen hatte, reine Formsache. Für Fromme prüft jetzt Hubert Hoffboll.

Auch im Vorstand gab es Veränderungen. Nach vierzigjähriger Vorstandstätigkeit und als langjähriger stellvertretender Vorsitzender gab Bernhard Voßkühler dieses Amt an Heinz-Peter (Boris) Schulz ab und ist zukünftig als Pressewart verantwortlich. Er wurde mit Dank und einem Präsent aus seiner bisherigen Funktion verabschiedet. Wiedergewählt in ihrem Ämtern wurden die beiden Vorstandsmitglieder Ludger ven der Buß und Heinz Lütkenhaus.

Die neue Satzung konnte wegen der fehlenden Zweidrittel-Mehrheit noch nicht verabschiedet werden. Das wird auf der Mitgliederversammlung am 10. März über die Bühne gehen. Einen Überblick der bereits feststehenden Termine für das laufende Jahr präsentierte der Vorsitzende den Anwesenden und zollte den Vorstandsmitgliedern, Helfern und Sponsoren auf breiter Front großen Dank für alle Hilfe und Unterstützung für den Traditionsverein der Gemeinde, der sich auch weiterhin für die Pflege von Kultur und Brauchtum einsetzen will. Zum Abschluss folgte ein Filmbeitrag vom Lanschaftsverband Westfalen Lippe in dem auch der Torfstich mit einem Kommentar der Hochmooraner Paohlbürgerin Hedwig Hanke geborene Lammering zu sehen war.

Korbflechterabitur

Jede Jahreszeit hat ihre Reize und das gilt auch für die unterschiedlichsten Hobbys die von den Bürgern gern in ihrer Freizeit ausgeübt werden. Seit nunmehr über dreißig Jahren frönt Josef Tastowe aus Hochmoor einer heute nicht mehr alltäglichen Freizeitbeschäftigung, dem Körbe flechten.

Dann zieht er sich in den Wintermonaten an jedem Dienstagnachmittag in den Werkraum seines Hauses an der Pappelallee zurück und verarbeitet hier die Weiden die er am Lärmschutzwall seines Grundstücks angepflanzt hat zu Körben und Kiepen in allen Variationen und Größen. Nun will auch das Freizeithandwerk gelernt sein und vor nunmehr über dreißig Jahren traf er durch einen besonderen Umstand auf das inzwischen verstorbene Gescheraner Original Hans Rieken, der als Akkordeonspieler und Korbmacher bekannt war und in Tastowe einen „gelehrigen Schüler“ fand. Fortan wurde das Hobby für beide während der Winterszeit zu einer festen Einrichtung im Hause Tastowe und nach und nach gesellten sich auch weitere Natur- und Heimatfreunde hinzu um unter Anleitung das „Korbflechterabitur“ zu erlangen.

Wenn der erste Frost vorüber ist, beginnt für den früheren Schul-Hausmeister Tastowe die Erntezeit. Dann leuchten die bis zu zwei Meter hohen Triebe in goldbrauner Farbe und das ist genau richtig, um dem gesamten Flechtwerk die gewünschte Optik zu verleihen, erläutert der Hobbyflechter. Das konnte natürlich nicht verborgen bleiben denn schon längst ist er auf Märkten und Ausstellungen im kleinen Rahmen mit sein er Handwerkskunst gefragt, auch bei Schulen, Heimatvereinen und ähnlichen Einrichtungen. Doch allein macht auch das schönste Hobby nicht immer Spaß und so gesellen sich schon seit Jahren auch aus den umliegenden Orten Mitstreiter dazu, um in Gemeinschaft der Flechtkunst nachzugehen.

Hierbei gibt es bestimmte Arbeitsschritte, um so ein Flechtwerk zu erstellen, erläutert Tastowe die Details. Zunächst muß für einen Korb das Gerippe erstellt werden und zwar aus Haselnuss oder anderen ähnlich biegsamen Holzarten. Unerlässlich sei dabei ein scharfes Messer, kleine Nägel zum Befestigen der übereinander liegenden Bügel sowie Rosendraht. Wenn das Korbgerippe dann steht, ist schon mal ein wichtiger Teil der Arbeit geschafft, klären bei einem Besuch im Werkraum auch die Mitstreiter auf die mit Begeisterung bei der Sache sind, nicht ohne das Dorfgeschehen bei ihrer Unterhaltung zu beleuchten oder auch humorige Beiträge zum Besten zu geben und hier hat besonders Rudolf Klocke die Lacher schnell auf seiner Seite. Wenn mit dem eigentlichen Flechten dann die jeweiligen Korbkreationen deutlich werden wir schnell klar, das hier den Ideen keine Grenzen gesetzt sind, versichert die Flechter-Runde im Hause Tastowe und mit Annette Griep aus Velen ist sogar eine Frau dabei, die sich bei dieser Beschäftigung in der Männerrunde richtig wohl fühlt und mit Begeisterung die Weiden einsetzt.

Früher waren die Korbwaren klassische Gebrauchsgegenstände. Die inzwischen selten gewordenen Kiepenkerle trugen dieses Produkt in Großformat auf dem Rücken und zogen damit, sozusagen als Tante Emma-Laden zu Fuß, gefüllt mit den notwendigsten Lebensmitteln von Haus zu Haus um ihre Waren anzubieten. Heute dienen die Korbkreationen eher der Aufbewahrung von Kaminholz oder der Verschönerung von Wohnungen wie auch als Geschenkartikel. Was immer seltener wird ist oft immer mehr gefragt und so waren in der Vergangenheit die Flechtgruppe Tastowe beim Mühlenfest in Weseke dabei wie auch beim Lichterfest in Dingden, beim Kürbis- und Kartoffelfest auf Hof wigger in Lette,  ferner beim Frühlingsfest in Weseke und Hochmoor, Kaolle Karmis in Velen oder auch zum 25-jährigen Jubiläum der Doskerkerls in Velen.

„Eine tolle Truppe,“ lobt auch August Liemann aus Velen von den Doskerkerls die Hobbyflechter, der diesen ab und an bei der Arbeit über die Schulter schaut. Geselligkeit steht bei dieser Gruppe neben dem Flechten obenan und jeder bringt hier neben seinen kreativen Fähigkeiten auch seinen Humor mit ein, sodass es immer viel zu lachen gibt, ist Hausherr Tastowe mehr als zufrieden über seine geselligen Mitstreiter. Da hilft er gern auch mal nach mit einem kühlen Tropfen oder einem heißen Kaffee. Wer hier Näheres über das Korbflechten erfahren möchte, kann sich an Josef Tastowe wenden.

Backtermine

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