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Backhaus

In einem festlichen Rahmen wurde jetzt das neue Backhaus auf dem Gelände am Heimathaus eingeweiht und damit offiziell seiner Bestimmung übergeben. Unter schattigen Lindenbäumen am Rande dieser idyllischen Parkanlage die das Haus umgibt gab es in den letzten Monaten ein reges Leben geprägt von Arbeitseinsätzen zur Errichtung eben dieses Backhauses.

Die Idee war schon vor langer Zeit im Vorstand des Heimatvereins geboren, aber gut Ding will Weile haben, denn schließlich gibt es einiges im Vorfeld abzuklären, bis so ein Startschuss gegeben werden kann. Mit dem festen Willen und dem Einsatz der Vorstandsmitglieder und weitere Helfer diese Vorhaben zu realisieren ging man an die Arbeit, nachdem die Volksbank Gescher eG signalisiert hatte, die Kosten dafür zu übernehmen. Da war die Freude natürlich groß und mit diesem enormen Rückhalt, machte ehrenamtliche Einsatz gleich noch mehr Spaß.

Damit man ganz sicher sein konnte das alles funktioniert, wurde im Vorfeld ein Probebacken durchgeführt und nun sollte die Anlage bei der Einweihung auch den Segen durch die Geistlichkeit mit Dechant Karl Döcker und Pfarre Rüdiger Jung von der evangelischen Kirche erhalten. Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz hieß dazu rund fünfzig geladene Gäste willkommen, an der Spitze die Bankvorstände Ralf Frankemölle und Jörg Porsche, sowie Linda Deflieze von der Bankfiliale Hochmoor und die Mitglieder des Aufsichtsrates mit Martin Schultewolter als Vorsitzender. Mit ausgewählten Gebetstexten und Liedern, mit der Gitarre begleitet durch Pfarrer Jung fand die Segenszeremonie statt mit der Aufforderung, Brot miteinander zu teilen und Brot ist Leben und führt Menschen zusammen, betonte der Dechant. „Die Erde hat Gott uns anvertraut und schenkt uns Früchte, die wir genießen dürfen mit der Aufforderung denen beizustehen, die unserer Hilde bedürfen,“ rief Pfarrer Jung zum Teilen auf mit denen die unserer Hilfe bedürfen.

Nachdem die ersten Brote aus dem Ofen geholt worden waren, wurde dann der Segen erteilt. Stadt-TV Gescher hatte den Werdegang in den jeweiligen Phasen mit der Videokamera festgehalten wie auch an diesem Abend mit Anton Nienhuis, Erwin Honvehlmann und Erwin Hamers. Auch erster stellvertretender Bürgermeister Günter Schültingkemper zeigte sich angetan vom großen Engagement der Helfer und Reinhold Gertz lobte dabei namentlich Klaus Klavon, Josef Schücking, Heinz-Peter (Boris) Schulz, Antonius Lütkebohmert, Detlev Tenkamp, Arnold Schulte, Ludger ven der Buß, Ewald van Eckendonk, Markus Lanfer, Albert und Udo Kerkfeld und Heinz Maumene, die sich auch über das normale Maß hinaus eingesetzt hatten.

Von der Backofenfirma Häusler aus Heiligkreuztal war Josef Heynck aus Borken als Vertreter erschienen und Werner Tenkamp als zukünftiger Haus- und Hoflieferant in Sachen Mehl überreichte davon gleich eine große Tüte gratis. Auch eine Plakette wurde von dem „Dreigestirn“ Frankemölle, Porsche und Schultewolter mit den entsprechenden Daten am Backhaus angebracht wie auch die Namen aller Mitwirkenden in einer verschlossen Flasche unter dem Backofen vor dem Aufstellen verewigt worden waren. Auch allen Ungenannten galt Dank für ihren Einsatz und dieses Areal mit Heimathaus, Backhaus, Schutzhütte und den Parkanlagen wird immer mehr zum Vorzeigeobjekt für die Gemeinde, war der einhellige Tenor an diesem Abend. Die jüngste Bereicherung geht auch zurück auf das hundertjährige Bestehen von Hochmoor und das 50-jährige Jubiläum der Volksbankfiliale im Jahre 2012 und gilt als nachträgliches Geschenk der Bank.

Zwischendurch wurden die Gäste von Josef und Marietta Vogt sowie Hermann Elbert mit kühlen Getränken versorgt und die Heimathausbienchen hatten derweil den Tisch für einen Imbiss gedeckt und zudem durfte jeder ein frisches Brot als Geschenk mit nach Hause nehmen. Mit tausend Dank vom Vorsitzenden Reinhold Gertz an alle wurde der offizielle Teil beendet und in lockerer Runde hatte man sich dann noch genügend zu erzählen.

Backteam gegründet

Reinhold Gertz ist am Ziel seiner Wünsche mit der Errichtung eines Backhauses auf dem Gelände des Heimathauses angelangt. Der Vorsitzende des Heimatvereins war jetzt sichtlich erfreut und ein wenig stolz, als die ersten frischgebackenen Brote beim Probebacken den neuen Ofen verließen.

Das durfte der Vereinschef auch sein, denn unter seiner Regie als Motor und Macher für dieses Projekt ist mit enormer Unterstützung zahlreicher Vorstandsmitglieder, Helfer und Sponsoren ein schmuckes Kleinod in den Parkanlagen des Heimathauses entstanden, das nicht nur eine Bereicherung für dieses Areal sondern auch für das einstige Golddorf darstellt. „Ich bin zuversichtlich“, sagt Mathilde Grösbrink als eine vom neuen Backteam, das es gelingen wird und gibt Mehl und Buttermilch mit diversen Zutaten nach einem Geheimrezept in die nigelnagelneue Knetmaschine, die ebenfalls zur Ausrüstung rund um den Backofen gehört wie auch andere Utensilien, die ein Bäckermeister in seinem Beruf benötigt.

Dann wird dieses schwere Gerät in Bewegung gesetzt und nach dem Rührvorgang ist bald ein großer Berg an Knetmasse vorhanden, die der Maschine entnommen wird. „Das ist jetzt schon ein erster Schritt der uns offensichtlich gelungen ist,“ meint Antonius Lütkebohmert, der sich als ehemaliger Rekener in diesem Metier ein wenig auskennt und immer wieder die Einrichtung eines Backhauses ins Spiel gebracht hat. Mit einer Bäckerschürze ausgestattet ist Lütkebohmert an diesem Spätnachmittag Feuer und Flamme bei diesem Probebacken wie auch ein Dutzend weiterer Vorstandsmitglieder und Helfer, aus denen sich das neue Backteam rekrutieren wird.

28 Brote können in einem Backvorgang gewonnen werden und diese Kapazität wurde beim Probebacken auch gleich voll ausgeschöpft. Und dann heißt es warten und warten, denn der Teig muß erst einmal Aufgehen, die Brotlaibe geformt werden und im Backofen dauert es eben seine Zeit, bis daraus ein knuspriges Brot wird. Unterdessen wurden etliche Regularien besprochen, wie zukünftig mit dem Brotbacken vorgegangen werden soll. Zunächst wurde ein Backteam gebildet als Unterabteilung des Vorstandes und hier ist künftig Heinz-Peter (Boris) Schulz der Ansprechpartner in Sachen Brotbacken und Terminplanung, den Einkauf übernimmt Mathilde Grösbrink und ist auch für das Backen zuständig. Als Hobbybäcker/innen haben sich spontan weiter zur Verfügung gestellt: Berthold Böing, Markus Lanfer, Antonius Lütkebohmert, Sigrid Beck und Birgit Schulz.

Inzwischen stieg die Spannung ob der frischen Brote, die nun dem Ofen entnommen werden sollten und siehe da, das Werk war offensichtlich gelungen und das knusprige Backgut wurde auf einem Brotständer gelagert. Nach kurzer Abkühlung konnte Vorsitzender Gertz das erste Brot unter dem Beifall der Helfer anschneiden und wurde auch gleich verkostet. Bis es soweit war, wurden schon so manche Schweißtropfen vergossen um das Gebäude zu erstellen und da sind die Stundenzettel lang für den ehrenamtlichen Einsatz von Klaus Klavon, Detlev Tenkamp, Ludger ven der Buß, Arnold Schulte, Antonius Lütkebohmert, Heinz-Peter Schulz, Josef Schücking, Walter Sandkühler. Ewald van Eckendonk, Reinhold Gertz und weiteren Helfern sowie der Volksbank Gescher als Sponsor. Die offizielle Einweihung wird im September stattfinden.

Backhaus bald fertig gestellt!

Backhaus

Um eine Attraktion

und damit auch um ein Schmuckstück reicher ist jetzt der Heimatverein Hochmoor mit dem neuen Backhaus. In den Parkanlagen die das Heimathaus umgeben prangt nun ein stolzes Bauwerk das auch rein optisch der Anlage eine besondere Note verleiht, insbesondere auch deshalb weil es in unmittelbarer Nähe zur Schutzhütte errichtet wurde und beide Gebäude damit auch ein wenig eine Einheit bilden.

Die Idee war schon lange geboren, wie Vorsitzender Reinhold Gertz beim jüngsten Richtfest in Erinnerung ruft und wenn gut Ding Weile haben will, dann haben sich die Überlegungen für diesen Schritt gelohnt, betonte der Vereinschef bei dieser Gelegenheit. Im Vorfeld hatte sich der gesamte Heimatvereinsvorstand und weitere Helfer eingefunden um in wochenlangen ehrenamtlichen Arbeitsstunden so schnell wie möglich zum Ziel zu kommen. Polier Klaus Klavon tat mit einigen Helfern den ersten Schritt und legte die Fundamente, immer mit der Videokamera begleitet von Anton Nienhuis vom Stadt-TV Gescher. Zeitgleich wurde der richtige Backofen durch Martin Schultewolter und einigen Mitstreitern ausgesucht und weil der aus Stuttgart beschafft werden musste, ließ Heinz-Peter (Boris) Schulz seine Beziehungen für einen günstigen Transport spielen.

Ohne Bauholz geht natürlich nichts und dafür ist Zimmerermeister Josef Schücking der Mann vom Fach. Auch Dachziegel mussten her, natürlich rustikal und dann hieß es für alle Helfer anpacken und somit konnte am gleichen Tag noch das Richtfest gefeiert gefeiert werden. Ein kurzzeitiges „Problem“ klärte sich schnell auf, als plötzlich ein Sparren zuwenig vorhanden war und auf flüssige Weise dieses „Übel“ schnell behoben wurde. Ein kleiner Richtbaum wurde noch schnell von Anton Nienhuis angebracht, „damit auch das Bild vom Richtfest auf meiner Kamera stimmt“ scherzte er.

Bei einer anschließenden kleinen Feier galt den Handwerkern und Helfern ein großes Lob für ihre zügige Arbeit wie auch der Stadt Gescher für ihre wohlwollende Begleitung des Projektes und der Firma Albert und Udo Kerkfeld für den kostenlosen Einsatz der Maschinen. Ein besonderer Dank ging auch an Martin Schultewolter der als Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Gescher eG mit Zweigstelle in Hochmoor mit dafür gesorgt hat, das die Volksbank die Kosten für die Anlage übernimmt. „Wir sind begeistert von ehrenamtlichen Engagement der Hochmooraner und die genossenschaftlichen Wurzeln tragen hier Früchte“, würdigte Bankvorstand Ralf Frankemölle die Leistungen und auch sein Vorstandskollege Jörg Porsche fand lobende Anerkennung für ein solches Projekt in Eigenleistung. Auch Geschäftsstellenleiter Bernhard Lucahsen von der Bankfiliale in Hochmoor kennt als Gescheraner Paohlbüger ehrenamtlichen Einsatz und weis das entsprechend zu würdigen, wie er betont. Als nachträgliches Geschenk zum hundertsten Ortsgeburtstag, fünfzig Jahre Volksbank Hochmoor und Heimatverein soll dieser warme Geldregen auch verstanden werden und immer wieder sind örtliche Institute, Einrichtungen, Firmen und Privatpersonen bemüht, das mit ihrer Hilfe der Glanz des einstigen Golddorfes nicht verblassen wird. Einig waren sich alle über das gelungene Werk und zu einem späteren Zeitpunkt wird zum „Für anböten“ eingeladen.

Für das leibliche Wohl sorgten die Heimathausbienchen als hauswirtschaftliche Abteilung im Vorstand des Vereins.

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