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Bericht von Bernhard Voßkühler

Umfangreich war die jüngste Tagesordnung die der Vorstand des Heimatvereins abzuarbeiten hatte und dazu waren die Mitglieder fast vollzählig erschienen. Gut vorbereitet hatte sich dazu auch Vereinschef Reinhold Gertz und leitete mit Bravour und viel Fingerspitzengefühl, die auch mit lebhaften Diskussionsbeiträgen angereicherte Versammlung.

Einig war man sich, auch in diesem Jahr den St. Martinsumzug mit dem Martinimarkt des SuS Hochmoor zu verbinden, wenn auch mit kleinen Verbesserungen. Als Vertreter des Sportvereins war Abteilungsleiter und Mitorganisator Heinz-Peter (Boris) Schulz zur Sitzung eingeladen um die Neuerungen zu besprechen. Viel Zuspruch habe der Markt bei den Besuchern gefunden und versärkt wolle man sich um die Werbung für noch mehr Teilnehmer kümmern berichtete Schulz, der für sein Engagement in vielen Bereichen mit großem Applaus bedacht wurde. Auch um ein anderes Pferd für den St. Martin muß sich der Verein kümmern, da der bisherige Schimmel nicht mehr zur Verfügung steht. Hier gibt es eine Möglichkeit für Ersatz, die Ulrich Vogt vom gleichnamigen Kfz-Betrieb in Hochmoor signalisiert hat.

Am 21. April will man die Außenanlagen und den Frühjahrsputz im Heimathaus in einer Großaktion über die Bühne bringen und hofft auf alle Vorstandsmitglieder nebt Anhang und weitere Helfer. Schließlich soll die Anlage auch weiterhin mustergültig präsentiert werden und auch erste Meldungen für standesamtliche Trauungen liegen bereits vor.

In Angriff genommen wird kurzfristig das Erstellen der Wanderhütte am Heimathaus unter der Regie des Bürgerschützenvereins und bei normalem witterungsmäßigem Verlauf wird am 25. Februar das Richtfest mit allen Helfern gefeiert werden.
Über das Aufstellen der Rutsche in der Grünen Mitte wird sich die Stadt über den Bezirksausschuss zu gegebener Zeit äußern, um kurfristig zum Beginn des Frühjahres die Maßnahme zu realisieren, finanziert aus einem schon an die Stadt weitergeleiteten Spendenbetrag der RWW.

Bezüglich der Präsente durch den Heimatverein an Mitglieder mit hohen Geburtstagen will sich der Heimatverein den Regelungen der Stadt Gescher anschließen und hier bei 80, 90, 95 Jahren und dann jährlich gratulieren. Somit entsteht eine gleiche Handhabung die auch weniger zu Verwirrungen führt und in Anbetracht der steigenden Seniorenzahlen auch noch zu bewältigen ist und sich im Kostenrahmen hält.

Rolf Schlüter als gelernter Banker wird ab dem Jahre 2012 die Kasse führen und Vorstandsneuling Rüdiger Sondermann pflegt das Internet des Heimatvereins und hat hier schon kräftig Hand angelegt, was ihm großes Lob aus der Versammlung einbrachte. Neu im Vorstand wird auch Ewald van Eckendonk mitarbeiten und hat sich bereits intensiv um die Pflege der Anlage am Tortstecher gekümmert.

Am Freitag, 23. März sind alle Heimatfreunde zur Jahreshauptversammlung im Heimathaus eingeladen und als Termine wurden bereits die Pättkesfahrt am 18. August festgelegt, wo auch die Kolpingmitglieder dabei sind und am 10. November findet der Martinsumzug mit Martinimarkt statt. Der große Heimatabend mit Nikolausfeier und mehr ist dann am 6. Dezember.

„Die Jahre fliegen pfeilgeschwind.“

Liebe Mitglieder und Freunde des Heimatverein Hochmoor,

so lautet eine Zeile in Schillers „Lied von der Glocke“. Es stimmt schon, je älter wir werden, desto schneller scheint die Zeit zu vergehen. Das muss aber nichts Schlechtes bedeuten. Es gibt viele Dinge, die bleiben, auch in unserer rastlosen Zeit. Dinge, die überdies eine nachhaltige Wirkung zeigen.

Das Engagement für unseren Verein gehört zu den Dingen, die bleiben. Ich danke Ihnen herzlich dafür, dass viele sich auch in diesem Jahr wieder bereitwillig und tatkräftig für den Heimatverein eingesetzt haben. Osterfeuer, Backtage, Erntedankfest, Weihnachtsbaum in der Dorfmitte und viele andere Aktionen bieten vielen ein Stück Rückbesinnung auf Traditionelles, wie eben auch unsere schöne Weihnachtszeit.
Mögen die Jahre auch dahinfliegen: Ihre Beständigkeit setzt unserer schnelllebigen Zeit etwas entgegen. Und so behält Schiller auch recht, wenn er dichtet: „Von der Stirne heiß rinnen muss der Schweiß, soll das Werk den Meister loben. Doch der Segen kommt von oben.“

Für Hochmoor ist ihr Engagement segensreich. Dass dieser Segen aber auch auf Sie zurückfällt und Sie das ganze Jahr 2016 über begleiten möge, das wünschen ich Ihnen von Herzen.

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

Ihr Reinhold Gertz







Montagsfahrer haben Jubiläum

Ein kleines Jubiläum verbinden die Montagsfahrer im Heimatverein Hochmoor wenn sie am kommenden Montag, 18. April zur ersten Ausfahrt in diesem Jahr starten. Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren wurde diese Gruppe jung gebliebener Seniorenradfahrer aus der Taufe gehoben und hat sich seither prächtig entwickelt durch regen Zuspruch Gleichgesinnter, die seither voller Begeisterung mitradeln. Eingebrockt haben das alles den Freizeitradlern Walter Sandkühler und Günter Sicking. Sie waren die Gründer und sind bis heute Motor und Macher, kümmern sich in vorbildlicher Weise um alles rund die Montagsfahrer was zu einem guten Gelingen beitragen kann und haben immer Ideen die bei den Freizeitstramplern ankommen.

Nachdem die beiden Chefradfahrer vor zehn Jahren ein wenig bei den Montagsfahrern in Gescher „in die Lehre“ gegangen waren, machten sie sich sozusagen selbständig und gründeten vor Ort diese Gruppe. „Was in Gescher schon viel früher möglich war, muss doch auch in Hochmoor gelingen,“ sagten sich Sandkühler und Sicking voller Optimismus und luden am 15. April 2006 zur ersten Ausfahrt ein ohne zu ahnen, wer sich denn einfinden wird. Und siehe da, es kamen neben den beiden Urhebern noch Hermann Tastowe, Gertrud Terhart, Reinhold Thiede, Hugo Hölker, Udo Sidowski und Erika Linnhöfer. Die Kaffeetfal genoss man damals im Landcafe Dröningshof in Ramsdorf. Schnell machte dieses Freizeitangebot die Runde und damit erhöhten sich auch die Teilnehmerzahlen die im Laufe der Jahre an Spitzentagen bis auf sechzig Radler anstieg. Kein Fleckchen im Radius von rund dreißig Kilometern rund um Hochmoor dürfte den Heimatfreunden und Naturliebhabern dabei verborgen geblieben sein und so ganz nebenbei gaben sie durch ihr vorbildliches Verhalten und Kontaktfreudigkeit mit Bürgern aus den einzelnen Orten eine gute Visitenkarte ab und trugen so als Botschafter den Namen des einstigen Golddorfes über die Ortsgrenzen hinaus.

Das will auch der Heimatverein Hochmoor honorieren und so lud er alle Montagsfahrer nach der ersten Ausfahrt am 18. April zu Umtrunk und Imbiss im Heimathaus ein. Das übliche Kaffeetrinken unterwegs entfällt daher und gegen 17 Uhr wollen die Radler am Heimathaus eintreffen. Hier erwartet die Radler noch ein Informationsvortrag der Kreispolizei Borken über Verkehrssicherheit. Danach ist Raum für Gemütlichkeit und Geselligkeit. Die Tour beginnt wie immer um 14 Uhr vom Parkplatz Grüne Mitte und Anmeldungen sind nicht erforderlich. Alle Montagsfahrer die diese Touren nichtmehr ständig mitfahren können, sind ebenso eingeladen und sollten sich gegen 17 Uhr am Heimathaus einfinden.

Heimatverein Velen zu Gast in Hochmoor

Die Kontakte sind geknüpft zwischen den Heimatvereinen aus Velen und Hochmoor. Nachdem in den vergangenen Monaten bereits Vorstandsabordnungen zu den jeweiligen Generalversammlungen eingeladen worden waren, erfolgte nun der Besuch der Velener Heimatfreunde in Hochmoor. Mit großem Tross und rund sechzig Pedalrittern startete man an der Thesingbachhalle zur Pättkesfahrt in Richtung Hochmoor und wurden im Heimathaus vom stellvertretenden Vorsitzenden Bernhard Voßkühler willkommen geheißen.

Wenn man liebe Gäste zu Besuch hat, darf es auch an der nötigen Bewirtung nicht fehlen und da weiß Oberbäcker Heinz-Peter (Boris) Schulz immer ein Rezept. Schon rechtzeitig hatte er mit seiner Crew den Backofen am Heimathaus auf Temperatur gebracht und pünktlich zum Eintreffen der Besucher warteten über 50 frische und schmackhafte Rosinenbrote auf Abnehmer sowohl für den Verzehr bei der Kaffeetafel als auch zum Mitnehmen für daheim. Derweil war der große Saal mit der riesigen Kaffeetafel von den Heimathausbienchen festlich eingedeckt worden und bei heißem Kaffee, Rosinenstuten und auch Kaltgetränken ließen es sich die Velener bei guten Gesprächen untereinander so richtig munden. Dann ergriff Bernhard Voßkühler das Wort und informierte über die Entstehung und Entwicklung des einstiegen Golddorfes. Verbindungen nach Velen habe es bereits in den Jahren 1846 bis etwa 1866 gegeben, als die Kinder aus dem Bereich Klyer Damm die zu Hochmoor gehörten, in Velen eingeschult wurden. Das änderte sich erst im Jahre 1912, als nach der Errichtung des Torwerkes und der Arbeitersielungen 1906 schulpflichtige Kinder in die „eigene“ Schule gehen konnten und das sollte fast 50 Jahre als offiziell einklassige Volksschule so bleiben, im wesentlichen mit dem aus Velen stammenden Lehrer Heinrich Kremer der direkt neben der Schule wohnte und 33 Jahre hier als Pädagoge tätig war. Wo sich einst Fuchs und Hase gute Nacht sagten, war es ab 1906 mit der Ruhe und Idylle vorbei, als große Torfmaschinen von Firmengründer Georde Klasmann anrollten, der hier eine Existenzgrundlage sah, wie Voßkühler fortfühte. Bis vor dem zweiten Weltkrieg änderte sich an dieser Situation nur wenig, denn die kleine Torfwerkssiedlung blieb bis dahin ein Platz fast im Verborgenen, da es keinerlei Verkehrsanbindungen und ausgebaute Wege gab. Nach dem Krieg war dann der Torfabbau fast vollständig abgeschlossen, die Tiefpflüge rückten an, das Land wurde urbar gemacht und nach und nach gab es Wohn- und Firmenansiedlungen, Einkaufsmöglichkeiten und auch Vereine und öffentliche Einrichtungen brachten Leben und Bewegung in das neue Dorf.

Obwohl Hochmoor politisch immer zu Gescher gehörte, waren die ersten Verbindungen nach Velen ausgerichtet, auch wegen der Entfernungen und der kirchlichen Zugehörigkeit zu Velen, das sich erst 1961 änderte. Von Anfang an bis heute ist auch der Bürgerschützenverein mit großem Aufgebot in Velen und umgekehrt, aber seit Jahren besuchen die Hochmooraner mit Abordnungen auch die Gescheraner Schützenfeste. Mit beiden Städten haben die „Vennetüten“ wie immer mal gern gescherzt wird keine Probleme, beendete der Vizechef des Heimatvereins seine Erläuterungen. An der regen Diskussion mangelte es den ganzen Nachmittag über nicht un aufgrund der jahrzehntelangen Verbindungen mit Velen gibt es hier fast nicht mehr, was in beiden Orten unbekannt ist. Mit einem Präsent bedankte sich Karl-Heinz Honerbom als Chef des Velener Heimatvereins bei den Hochmooraner für die herzliche Aufnahme und gute Bewirtung und der Gegenbesuch in Velen ist schon terminiert. Am Sonntag, 26. Juni sind alle Heimatfreunde aus Hochmoor in Velen zum Frühschoppen und mehr eingeladen.

Montagsfahrer feiern Jubiläum

Sein Versprechen eingelöst hat jetzt der Heimatverein bei den Montagsfahrern mit einer kostenlosen Bewirtung zum Abschluss der ersten Ausfahrt in diesem Jahr. Seit zehn Jahren strampeln die Pedalritter nun schon an jedem Montag durch Landschaft und Natur mit immer neuen Entdeckungen und Erlebnissen, gönnen sich unterwegs ihre Kaffeetafel und sind als gesellige Truppe inzwischen überall bekannt. Dieses kleine Jubiläum hatte der Heimatverein zum Anlass genommen, den Montagsfahrern im Heimatverein einmal Dank zu sagen bei einem geselligen Abend auch mit leiblichen Genüssen für ihre Beständigkeit und die Förderung der Brauchtumspflege.

Walter Sandkühler und Günter Sicking als Chefs der Montagsfahrer hatten damals die Idee, eine solche Gruppe aus der Taufe zu heben und haben mit ihren Helfern und Begleitpersonal in dieser Zeit einen stolzen Tross auf die Räder gebracht. Nun galt es, den Zahltag des Heimatvereins auch ausgiebig zu genießen und in Sachen Bewirtung sind Heinz-Peter (Boris) Schulz, Birgit Schulz und Mathilde Grösbrink Leute vom Fach und haben mit schmackhaften Schnittchen, heißem Kaffee und Kaltgetränken die fünfzig Gäste entsprechend verwöhnt. Stellvertretender Vorsitzender Bernhard Voßkühler lobte dabei das großen Engagement der Oberradfahrer und Helfer, die in all den Wochen an verschiedenen Orten unterwegs sind und dabei Land und Leute kennen lernen, auch als Botschafter für das Golddorf von einst und damit den Namen Hochmoor überall noch präsenter werden zu lassen. Auch Sandkühler und Sicking fanden nur lobende Anerkennung für alle Freizeitradler die in großer Zahl immer wieder dabei sind, diszipliniert und mit Umsicht am Straßenverkehr teilnehmen und bislang unbeschadet alle Touren in diesen zehn Jahren absolvieren konnten.

Damit das möglichst auch so bleibt, hatte man Wolfgang Kopp und Sandra Plewka als Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Borken gewinnen können, um auf Gefahren im Sraßenverkehr aufmerksam zu machen. Mittels Diavortrag erläuterte Kopp speziell für Radfahrer die Gefahrenpunkte und entsprechende Verhaltensregeln aufgrund von Beispielen aus der heimischen Region und wies auch auf die Veränderungen bei Radwegen, Kreisverkehren und Neuerungen bei Verkehrsschildern hin. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und seiner ansprechenden Vortragsweise konnte der Polizeibeamte so manche Tipps und Hinweise geben und damit das Wissen um das Verhalten im Straßenverkehr mit dem Rad zu festigen und zu vertiefen. Auch die rasante technische Weiterentwicklung beim Fahrrad war bei vielen Radfahrern erst einmal zu überwinden, wenn sie sich damit auf den Weg machten, erläuterte der Beamte die Nutzung dieser Räder gegenüber den gewohnten Leezen zum Abschluss seines Vortrages.

Dieser Anlass im Heimathaus blieb auch der Sparkasse Westmünsterland nicht verborgen und so nahmen an der kleinen Feierstunde auch Heiko Nienhaus und Sabastian Wenning von der Geschäftsstelle Hochmoor teil und kamen dabei nicht mit leeren Händen. Sie überreichten eine Geldspende an die Montagsfahrer und zudem noch einige Satteldecken. Dafür gab es Beifall von allen Seiten und Sandkühler und Sicking bedankten sich herzlich für die gelungene Überraschung. All das hielt Anton Nienhuis von Stadt-TV Gescher mit seiner Filmkamera fest und im Jahresrückblick für das Jahr 2016 von Stadt-TV dürfte dieses Ereignis zu sehen sein. In lockerer Rundem ließ man diesen Nachmittag ausklingen und das Angebot vom Heimatverein kam an und wurde durch die Unterstützung von Sparkasse und Polizei zu einer runden Sache, die allen gefallen haben dürfte.

Die Pflege der Kontakte mit benachbarten und befreundeten Heimatvereinen und der Austausch untereinander ist ein Anliegen, das der Heimatverein Hochmoor künftig noch stärker ausbauen möchte. Seit Jahren schon geschieht das mit dem Heimatverein Gescher bei gegenseitigen Besuchen von Vorstandsabordnungen zu den jeweiligen Generalversammlungen und auch beim jährlichen Grünkohlessen mit Programm. Diese Treffen kommen an und man fühlt sich wohl unter Gleichgesinnten, betonen unisono Elmar Rotherm und Reinhold Gertz als Vereinschefs und möchten diese Zusammenkünfte nicht mehr missen. Nun will der Heimatverein Hochmoor seine Fühler auch nach Velen ausstrecken und hatte bereits die Velener Abordnung auf der letzten Generalversammlung im Heimathaus Hochmoor zu Gast und umgekehrt war man jüngst aus gleichem Anlass auch in Velen.

Jetzt soll es ein gemeinsamer Nachmittag aller Heimatfreunde aus Velen mit den Hochmooraner Vereinsmitgliedern werden und am Samstag, 16. April reisen die Velener per Drahtesel mit großem Tross in Richtung Heimathaus Hochmoor, wo sie gegen 15 Uhr empfangen werden. Für das leibliche Wohl mit knusprigem Brot aus dem Backofen, Kaffee und Kaltgetränken ist gesorgt und vor allem auch soll der Gedankenaustausch über die Arbeit in den Heimatvereinen sowie das Kennen lernen untereinander nicht zu kurz kommen. Man ist sich ohnehin nicht fremd, aber immer kann noch etwas verbessert werden und so soll dieser Nachmittag dann auch ganz zwanglos über die Bühne gehen. Museumsführungen sind dabei ebenfalls möglich und alles Wissenswerte über das einstige Golddorf erfahren die Heimatfreunde an diesem Nachmittag. Anmeldungen dazu sind nicht erforderlich und Oberbäcker Heinz-Peter (Boris) Schulz mit seinem Team und den Heimathausbienchen werden alles daran setzen, die Heimatfreunde zufrieden zu stellen.

Frühjahrstagung der Heimatvereine

An der Frühjahrstagung der Heimatvereine des Bereichs Borken am Freitag, 15. April nehmen auch die Vorstandsabordnungen der Heimatvereine aus Gescher und Hochmoor teil. Gastgeber ist der Heimatverein Borken und Treffpunkt für alle ist zunächst auf dem Marktplatz vor dem Stadtmuseum mit Führung im neugestalteten Museum. Anschließend beginnt die Tagung gegen 18 Uhr im Kapitelshaus und hier heißen stellvertretender Kreisheimatpfleger Alois Mensing und Heike Wilde als Vorsitzende des gastgebenden Heimatvereins die Teilnehmer willkommen. Nach Berichten aus den Heimatvereinen und Informationen aus der Geschäftsstelle mit Zwischenbericht über das kulturhistorische Zentrum in Vreden folgt eine Nachlese zum Plattdeutschen Lesewettbewerb und einer Information über die Plattdeutsche Arbeitsgemeinschaft auf Kreisebene. Nach Bekanntgabe einiger Termine für die nächsten Monate endet die Veranstaltung. Die Herbsttagung veranstaltet dann der Heimatverein Burlo-Borkenwirthe.

Frühjahrsputz am Heimathaus

Die fleißigen Helfer!
Die fleißigen Helfer!

Der Heimatverein ist gut gerüstet für alle Besucher und Gäste die in der jetzt beginnenden Saison die Parkanlagen mit der Schutzhütte zum Verweilen nutzen oder auch dem T-(D)orfmuseum einen Besuch abstatten möchten. Vorstand und weitere fleißige Helfer haben jetzt zum Frühlingsbeginn die gesamte Anlage und auch das Innere des Heimathauses einer gründlichen Reinigungskur unterzogen und überall dort Hand angelegt wo der Winter mit seiner Witterung Spuren hinterlassen hat. Im Außenbereich wurde das restliche Laub entfernt, Beete und Gartenanlagen aufgehübscht, die Dachrinnen gereinigt, Vogelnistkästen inspiziert, Tische und Bänke gesäubert und all das unter die Lupe genommen was reparatur-oder ergänzungsbedürftig ist.

Fleißig mit dem Putzlappen wedelten derweil die Heimathausbienchen drinnen und versetzen die Räumlichkeiten und sanitären Anlagen auf Hochglanz und nahmen sich dabei jede Ecke vor, wo es Handlungsbedarf in Sachen Ordnung und Sauberkeit gab. Ab dem ersten Mai haben bis Ende September an jedem Samstag des Monats auch Besucher wieder die Möglichkeit, von 14.30 bis 17.30 Uhr das Heimathaus zu besuchen das dann geöffnet ist. Bei größeren Gruppen oder geplanten Führungen empfiehlt sich eine vorherige Anmeldung unter Telefon 02863/8578 (Gertz) oder Telefon 02863/1856 (Voßkühler). Auch die örtlichen Vereine und Nachbarschaften können das Ambiente nutzen. Grundsätzlich sind Führungen und Besichtigungen an allen Tagen der Woche nach vorheriger Abstimmung möglich.

Als kleine Belohnung für einen großen Arbeitseinsatz wurde den rund 15 Helfern ein schmackhaftes Menü von Alfred Achterberg serviert und Vorsitzender Reinhold Gertz sparte nicht mit Lob für seine Vorstandskollegen und Helfer.

Osterfeuer

Der Tradition folgend hat der Heimatverein auch in diesem Jahr wieder ein Osterfeuer vorbereitet, das am ersten Osterfeiertag um 18 Uhr am Heimathaus entzündet wird. Fleißige Vorstandsmitglieder haben dazu mit Unterstützung von Landwirten das Feuerholz an privater Stelle zusammengetragen und achten darauf, das keine Tiere zu Schaden kommen.

Erst kurz vorher wird das Brennmaterial aus Bäumen und Büschen zum Heimathaus gefahren, wo es dann unter hoffentlich großer Beteiligung der Bevölkerung am Ostersonntag entzündet werden soll. Auch die Kinder sind dazu eingeladen und zum Rahmenprogramm gehören auch Grillspezialitäten die angeboten werden wie auch entsprechende Getränke. Für das Abendessen ist also gesorgt. Eine gute Gelegenheit also, den Osterspaziergang mit dem Besuch am Heimathaus ausklingen zu lassen, dabei Freunde und Bekannte zu treffen und bei guten Gesprächen und leiblichen Genüssen den ersten Feiertag ausklingen zu lassen

Unser Dorf soll sauber bleiben! Jetzt mitmachen!

Am Samstag, 19. März lädt der Heimatverein alle freiwilligen Helfer zum großen „Frühjahrsputz“ in der Gemeinde ein. Alljährlich zu Beginn der schönen Jahreszeit soll sich auch das Dorf von seiner saubersten Seite präsentieren und da gilt es, überall dort den Unrat einzusammeln wo er nicht hingehört und von den Bürgern oftmals achtlos „entsorgt“ worden ist. Bei etwas gutem Willen ließe sich sicher so manches Müllproblem so lösen wie es sich gehört. Schließlich sollen die Besucher und Gäste die in dem Sommermonaten die örtlichen Sehenswürdigkeiten bei ihren Radtouren und Wanderungen ansteuern, ein optimales Bild vom einstigen Golddorf erhalten. Gerade auch der Heimatverein setzt federführend auf ein gutes Image des Ortes auch über die Grenzen hinaus und unternimmt alles Erdenkliche, die Gemeinde nach vorne zu bringen, wie auch der jüngst verliehene Umweltschutzpreis deutlich macht. Dankenswerterweise hat sich auch die

Jugendfeuerwehr bereit erklärt, diese Aktion zu unterstützen. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Feuerwehrgerätehaus und den fleißigen Helfern winkt nach getaner Arbeit ein leckeres Menü bei der Feuerwehr. Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz hofft, das der Aufruf nicht ungehört beziehunsgweise ungelesen verhallt und rechnet mit einer großen Helferschar.

Aus der Jahreshauptversammlung

Das Foto zeigt Elisabth Heinze und Hubert Teicher mit Moderator Reinhold Gertz in der Mitte bei der Jahreshauptversammlung des Heimtvereins Hochmoor im Heimathaus.

Am Erinnerungsvermögen mangelte es Elisabeth Heinze und Hubert Teicher nicht bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Hochmoor. Sie waren die herausragenden Personen mit ihrer Schilderung über Flucht und Vertreibung aus Schlesien und der landwirtschafttlichen Ansiedlung und Enstehung des Dorfes im Rahmen einer Videoaufnahme. Zunächst hieß Vorsitzender Reinhold Gertz im Heimathaus die Teilnehmer willkommen unter ihnen auch den ersten stellvertretenden Bürgermeister Günter Schültingkemper, Stadtarchivar Andreas Froning, vom Heimatverein Gescher Franz-Hubert Grimmelt, Willi Strotmann und Franz-Josef Melis und von Velen Karl-Heinz Honerbom mit Ehefrau Mechthild und Winfried Brockjann. Nach der Totenehrung verlas Schriftführerm Rüdiger Sondermann das umfangreiche Protokoll und dann oblag es Rolf Schlüter als Kassierer das umfangreiche Zahlenwerk zu präsentieren. Hier konnte der Bänker einen satten Überschuss und ein gesundes Finanzpolster vermelden bei 254 Mitgliedern die den Verein stützen. Josef Fromme, der mit Günter Sicking den Prüfdienst übernommen hat, bestätigte eine einwandfreie Buchführung und für Sicking prüft jetzt Walter Sandkühler.

Nicht gerade gering fiel der Jahresrückblick durch den Vorsitzenden aus, denn was der Heimatverein im abgelaufenen Jahr dank der hervorragenden Unterstützung alles Vorstandsmitglieder und auch weiterer Helfer geleistet habe ist schon eine Hausnummer, wie Gertz betonte. Eine wesentliche Aufwertung der idyllischen Parkanlagen rund um das Haus mit Insektenhotel, Wanderliege, Backhaus und neuer Heizungsanlage im Gebäude sind Investitionen die notwendig waren und ankommen. Lang war die Liste der Aktivitäten mit den einzelnen Veranstaltungen in 2015, ob Frühjahrsputz und Pflege des Areals mit Müllaktion, Osterfeuer, Montagsfahrer, Backtage auch für Schulkinder, einer Weinprobe, Pättkesfahrt zusammen mit Kolping, Glockenstadttour, Anlage Kräuterbeet, Erntedank, Martinsumzug, Aufstellen des Weihnachtsbaumes mit dem Bürgerschützenverein oder Nikolausfeier. Belohnt wurden auch die Anstrengungen durch finanzielle Unterstützungen durch RWW und RWE mit Unterstützung von Vorstandsmitgliedern und auch den jährlichen Umweltschutzpreis von eintausend Euro konnte der Heimatverein Anfang 2016 einheimsen. Regelmäßig nehmen Abordnungen des Vereins an den Frühjahrs- und Herbsttagungen der Heimatvereine teil und auch an diversen Veranstaltungen rund um den Bereich der Heimatpflege. Amtliche Trauungen und Besichtigung sind immer mehr gefragt und im letzten Jahr fanden mehr als 1.300 Besucher den Weg zum Museum im Obergeschoss des Hauses. Auch in 2016 gibt es eine Wiederholung zahlreicher bekannter Angebote aber auch Neuigkeiten sind im Terminkalender verzeichnet. Bei den Wahlen

musste sich auch Vorsitzender Gertz der Wahl stellen und hier betonte stellvertretender Vorsitzender Bernhard Voßkühler als Wahlleiter, das man ein gutes Zugpferd nicht auswechselt. Der Vize lobte das große Engagement des Vereinschefs, seine guten Kontakte zu maßgeblichen Personen und Institutionen und seine vorausschauende Art bei den Überlegungen und Planungen für zukünftig anstehende Aufgaben. Das brachte dem bisherigen und neuen Vorsitzenden eine einstimmige Wiederwahl ein und Gertz bedankte sich besonders bei seinen Vorstandskollegen aber auch bei allen, die zum Wohle des Vereins im Einsatz sind. Mit Klaus Klavon, Albert Kerkfeld, Markus Lanfer, Rolf Schlüter und Jürgen Parnow wurden auch die übrigen Vorstandsmitglieder für einstimmig für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.

Dann folgte der Auftritt von Heinze und Teicher den Anton Nienhuis und Rudolf Vesper von Stadt-TV Gescher mit der Videokamera fetshielten. Die Bauersleute schilderten eindrucksvoll und medienreif unter der Moderation von Reinhold Gertz die Flucht und Vertreibung von ihren Höfen und die Odysse bis zur Ankunft in den Westen. „In diesen Tagen sind es 70 Jahre her, als wir mit unseren Familien unsere Heimat verlassen mussten,“schildert die 88-Jährige Elisabeth Heinze und zeigt dabei ein wenig Parallelen auf zur heutigen Flüchtlingssituation in Europa. Nach verschiedenen Zwischenstationen im Westen und auf der Suche nach Existenzmöglichkeiten und einer festen Bleibe sei ihre Familie erst 1963 in Hochmoor gelandet nach einer festen Zusage, hier einen Bauernhof zu bekommen. Nicht viel anders erging es der Familie Teicher, wie der heute 83-jährige Senior erzählt, der ebenfalls auf Umwegen und immer mit dem Ziel, irgendwie die Landwirtschaft fortführen zu können, bereits einige Jahre vorher in Hochmoor angekommen ist. Mucksmauschen still wurde es während dieser Schilderungen im Heimathaus, denn es war einfach zu spannend, all das von Zeitzeugen und unmittelbar Betroffenen übermittelt zu bekommen, wenn ganze Bauernhöfe kriegsbedingt mit Mehrgenerationen-Familien verlassen werden müssen um in der Fremde Existenz und Heimat zu finden. Heute sind sie natürlich längst anerkannte und geschätzte Bürger im Kreise landwirtschaftlicher Kollegen in Hochmoor und erfreuen sich auch wegen ihres großen Einsatzes am Dorfgeschehen großer Beliebtheit, wenngleich sie nicht ganz vergessen können, was sie alles in ihrem langen Leben auch an Mühsal und Entbehrungen erfahren haben.

Jahreshauptversammlung 2016

Das Heimathaus dürfte aus allen Nähten platzen, wenn am Freitag, 4. März alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung um 20 Uhr eingeladen sind. Nicht nur die üblichen Regularien wie Jahresrückblick und Kassenbericht, der äußerst positiv ausfallen wird wie schon durchgesickert ist, dürften von Interesse sein, denn mit Elisabeth Heinze und Hubert Teicher als bekannte Hochmooraner Bürger und erfahrene Landwirte berichte zwei kompetente Personen über die ersten Ansiedlungen und die Entstehung des Dorfes aus ihrer Sicht.

Die beiden 88 und 83-Jährigen werden dabei viel zu erzählen haben und das alles wird Anton Nienhuis vom Stadt-TV Gescher für die Nachwelt festhalten und auch Stadtarchivar Andreas Froning wird mit von der Partie sein. Wahlen zum Vorstand stehen ebenfalls an und reine Formsache dabei dürfte die Wiederwahl des engagierten ersten Vorsitzenden Reinhold Gertz sein, der sich mit großem persönlichen Einsatz mit Unterstützung seiner Vorstandskollegen um das Wohl und Wehe des Traditionsvereins gekümmert hat.

Über geplante Aktivitäten und Zukunftsperspektiven wird ebenfalls informiert und da kann es für die Heimatfreunde am 4. März nur heißen, auf zur Jahreshauptversammlung.

Albert Kerkfeld feierte 75. Geburtstag

Mit Albert Kerkfeld vollendete am 4. Februar ein Hochmooraner Paohlbürger, Urgestein, Heimatfreund und Förderer des Vereinswesens sein 75. Lebensjahr. In Hochmoor als Sohn eines Landwirtes auf einem der ältesten Höfe in der Gemeinde geboren, war dem Jubilar schon manches in die Wiege gelegt, was er später dann von seinem Vater Josef und dessen Bruder August übernahm. So war das Geburtstagskind wie sein Vater im Jahre 1966 Mitbegründer des Bürgerschützenvereins Hochmoor, nachdem er bereits einige Jahre zuvor als Offizier bei der St. Andreas-Schützenbruderschaft Velen fungierte. In nunmehr fünfzig Jahren durchlief er im Bürgerschützenverein die komplette Offizierslaufbahn bis hin zum Ehrengeneral. Im Jahre 1977 übernahm Albert Kerkfeld den Vorsitz im Heimatverein, der 1962 von seinem Vater mitbegründet wurde und blieb bis 1986 an der Spitze. In diese Zeit fiel auch die Auszeichnung für Hochmoor als Golddorf auf Landesebene und Bronze auf Bundesebene und daran war auch das Geburtstagskind maßgeblich und mit hohem personellen und materiellem Einsatz beteiligt.

Ein großes Anliegen war ihm auch die Gründung des Angelvereins Hochmoor im Jahre 1998, nachdem er auf seinem Gelände am Rande des Ortes das idyllisch gelegene Angelparadies mit zahlreichen Teichen anlegte und einem vorbildlich und fachgerecht angelegten Heide- und Moorgarten als Anziehungspunkt für Natur- und Heimatfreunde. Vom Beginn an ist er bis heute Vorsitzender dieses Angelvereins und kümmerte sich fortan um den Ausbau der Anlage. Gleichzeitig wurde er Präsident der Nachbarschaft Ächterhook und gehört des Naturschutz- und Fördervereins Gescher/Hochmoor an und ist hier mit Rat und Tat gefragt. Mit großem Engagement brachte sich bei der Aufstellung des Torfstechers zum 100-jährigen Ortsjubiläum und der Errichtung der Gedenkstätte an die Zwangsarbeiter in Hochmoor ein. Im großen Vereinswesen der Gemeinde schwingt immer wieder der Name Kerkfeld als Unterstützer und Förderer mit.

1970 legte der jetzige Seniorchef der Kerkfeld Straßen-, Tief- und Rohrleitungsbau GmbH vor der Handwerkskammer in Köln seine Meisterprüfung im Straßenbauer-Handwerk ab und ist immer noch im Unternehmen mit eingebunden und seinem Sohn Udo als Geschäftsführer ein wichtiger Ratgeber. Seine nette und zuvorkommende Art und sein freundliches Wesen haben ihn auch über die Ortsgrenzen hinaus zu einem geschätzten Bürger gemacht. Neben all dem bleibt aber immer noch Zeit für seine Ehefrau Renate, seine Kinder und Enkel und für seine Hobbys Jagen, Angeln, Kegeln und Golfen.

Korbflechter Josef Tastowe

Foto: Andreas Sicking
Foto: Andreas Sicking Das Foto zeigt von links: Josef Tastowe, Annette Griep, Velen, Josef Bödder, Ramsdorf, Rudolf Klocke, Velen und Josef Knuf aus Weseke. Nicht im Bild: Anton Liesner aus Ramsdorf.

Jedes Jahr zur Winterszeit fröhnt Josef Tastowe aus Hochmoor einem heute nicht mehr alltäglichen Hobby, dem Körbe flechten. Dann ist an jedem Dienstagnachmittag in der Werkraum in seinem Hause sein Domizil und hier verarbeitet er die Weiden, die er an dem Lärmschutzwall seines Grundstückes gepflanzt hat zu Körben in allen Variationen und Größen. Durch eine besondere Situation kam er vor über dreißig Jahren zu dieser Freizeitbeschäftigung und als „Lehrmeister“ fand er keinen Geringeren als das inzwischen verstorbene Gescheraner Original Hans Rieken, der nicht nur mit seinem Akkordeon bestens vertraut war, sondern auch die Technik eines Korbmachers beherrschte und in dem „gelehrigen Schüler“ Josef Tastowe einen Mitstreiter für dieses Hobby fand.

Wenn der erste Frost vorbei ist, beginnt für den früheren Hausmeister Tastowe von der örtlichen Grundschule die Erntezeit und dann leuchten die bis zu zwei Meter hohen Triebe in goldbrauner Farbe und genau die ist richtig, um dem gesamten Flechtwerk an ansprechendes farbliches Outfit zu verleihen, erläutert der Hobbyflechter. Schon längst ist er mit dieser Freizeitbeschäftigung nicht mehr im Verborgenen geblieben, denn auch auf Märkten und Ausstellungen im kleinen Rahmen ist er gefragt und dadurch auch über die Ortsgrenzen hinaus bekannt geworden, auch bei Schulen. Heimatvereinen und weiteren Einrichtungen. Doch allein macht auch das schönste Hobby nicht immer Spaß und so gesellten sich schon seit Jahren immer wieder Mitstreiter dazu, um in Gemeinschaft das Flechten auszuüben.

Zunächst wird beim Korb das Gerippe erstellt, klärt Flechtmeister Tastowe bei einem Besuch auf er Haselnuss und eventuell auch einige andere Holzarten die biegsam sind. Unerlässlich ist dabei ein scharfes Messer und als Zutaten werden auch kleine Nägel zum Befestigen der übereinander liegenden Bügel verwandt wie auch Rosendraht. Wenn das Korbgerippe dann steht, ist schon mal eine wichtige Arbeit beendet, klären auch seine Mitstreiter auf und dann kann das eigentliche Flechten beginnen. Korbkreationen der unterschiedlichsten Art lassen sich mit den Weiden herstellen und da sind den Ideen eigentlich keine Grenzen gesetzt, betonen die erfahrenen Flechter bei der Ausführung ihres Hobbys im Hause Tastowe. Zwar erfüllten die Korbwaren früher als notwendige Gebrauchsgegenstände eher einen anderen Zweck als heute, doch für die Aufbewahrung von Kaminholz und zu andren Gelegenheiten sind die Körbe mehr denn je als Verschönerung in der Wohnung als Blumenkörbe oder Dekorationszwecke gefragt.

Die selten gewordenen Kiepenkerle trugen dieses Produkt in Großformat und zogen damit gefüllt mit den notwendigsten Lebensmitteln von Haus zu Haus. Geselligkeit steht bei dieser Gruppe neben dem Flechten obenan, sagt Rudolf Klocke aus Velen als humoriger Unterhalter und jeder bringt hier nicht nur seine Fähigkeiten sondern auch seinen Humor mit ein, sodass es immer viel zu lachen gibt, heißt es aus den Reihen der Hobbykünstler. Da hilft auch schon mal der Hausherr mit einem kühlen Tropfen nach und ein heißer Kaffee ist meist auch nicht weit. Foto: Andreas Sicking. Das Foto zeigt von links: Josef Tastowe, Annette Griep, Velen, Josef Bödder, Ramsdorf, Rudolf Klocke, Velen und Josef Knuf aus Weseke. Nicht im Bild: Anton Liesner aus Ramsdorf.

Aus der Vorstandssitzung

Ein arbeitsreiches Jahr steht den Vorstandsmitgliedern des Heimatvereins auch für 2016 bevor, wie jetzt auf der ersten Vorstandssitzung im neuen Jahr deutlich wurde. Zum Auftakt der Veranstaltungen reisen die Heimatfreunde am 26. Februar nach Gescher um auf der Grünpatenparty den Umweltpreis von eintausend Euro in Empfang zu nehmen. Am 28. Februar ist auch der Heimatverein mit dem Backteam dabei, wenn in den Räumen des Palacio Crespello an der von-Braunstraße der Frühlingsmarkt mit über 30 Ausstellern und Marktbeschickern erstmals stattfindet.
Den Termin 4. März sollten sich die Mitglieder für die Teilnahme an der Generalversammlung freihalten und am 19. März sind alle zur Unterstützung bei der Durchführung der großen Müllaktion willkommen. Das Osterfeuer wird am 27. März am Heimathaus entzündet.

Viele weitere und teils auch bekannte Veranstaltungen folgen im Laufe des Jahres und werden jeweils rechtzeitig bekannt gegeben. Erstmals besuchen auch die benachbarten und befreundeten Velener Heimatfreunde das Heimathaus und auch der Gegenbesuch in Velen ist bereits geplant. Auch die Montagsfahrer im Heimatverein sind nach Abschluss ihrer ersten Ausfahrt am 18. April Gäste des Heimatvereins und werden am Heimathaus bewirtet. Zahlreiche Führungen im Museum des Hauses stehen auch 2016 wieder an und nicht vergessen werden auch die Vereinsmitglieder bei hohen Geburtstagen und Goldhochzeiten. Dafür wurden auf der jüngsten Sitzung bereits die Gratulanten eingeteilt und ebenso der Dienstplan erstellt für die Museumsbesuche an jedem Samstag von Mai bis September.

Eine Vielzahl an Terminen und Aufgaben kommt immer auch im Laufe des Jahres hinzu die bedient werden wollen und mit rund zwanzig Vorstandsmitglieder die alle motiviert und engagiert sind, werden die Aufgaben gemeistert, lobt Vorsitzender Reinhold Gertz die Begeisterung seiner Vorstandskollegen die immer zur Stelle sind. Mit all den Aktionen und einer Vielfalt an Untersützungen bei örtlichen Belangen und Wohle des Dorfes möchte der Heimtverein damit auch ein Aushängeschild für Besucher und Gäste sein sein, die sich in Hochmoor wohlfühlen sollen, betont der Vereinschef. Bereits über 30.000 Mal wurde im Internet die Website des Heimatverein Hochmoor angeklickt und wer mehr wissen möchte, kann sich hier über alles schlau machen.

Vorstandssitzung

Die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins sind am Montag, 11. Januar um 19 Uhr zur ersten Sitzung im neuen Jahr im Heimathaus eingeladen. Hier wartet ein voller Terminkalender auf den engagierten Vorstand der an diesem Abend abgearbeitet werden muss. Neben der Vorbereitung der Generalversammlung am 4. März wartet auf die Vorstandsmitglieder die Planung und Durchführung der Müllaktion am 19. März und die Vorüberlegung für das Osterfeuer.
Rund zwanzig bis heute bekannte Termine weist der Kalender des Heimatvereins für dieses Jahr bereits aus und die wollen alle vorbereitet und organisiert werden. Schließlich möchte der Heimatverein nicht nur allen Bürgern der Gemeinde sondern auch den Besuchern und Gästen ein Ambiente im und um das Heimathaus mit seinen Parkanlagen bieten, das keine Wünsche offen lässt und allen gefallen soll. Für Ideen und Anregungen dazu ist der Vorstand immer offen und auch die über 250 Mitglieder bezeugen durch ihren Beitrag, das sie hier gut aufgehoben sind. Vorsitzender Reinhold Gertz hofft auf eine große Beteiligung an der Sitzung.

Wanderausstellung

Mit von der Partie ist auch der Heimatverein Hochmoor wenn das Museumsamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) von Mai 2016 bis Oktober 2017 eine Wanderausstellung plant mit der Überschrift: „Mein grünes Land, Kulturlandschaften des Westmünsterlandes.“ Es handelt sich dabei um eine Ausstellung mit der das LWL-Museumsamt die Regionale 2016 im Westmünsterland  begleitet.
Ziel ist die Weiterentwicklung der Münsterländer Parklandschaft vor dem Hintergrund konkurrierender Raumnutzungen und der historischen Prägungen der Landschaft. Die Ausstellung wird im Regionale-Gebiet an acht Stationen (nicht nur Museen, ach Biologische Stationen und eine VHS) gezeigt. Eine bereits im Frühjahr durchgeführte Recherche ergab, das leider nur wenige dreidimensionale Objekte zu den Themenbereichen Wald, Moor, Heide, Flüsse, Landschaft und Stadtentwicklung vorhanden sind, teilte der LWL mit und auch das eigene Naturkundemuseum verfügte nicht wie erhofft über nennenswerte Bestände zu diesem Thema. Nicht zuletzt aus diesem Grund wandte sich der Landschaftsverband auch an das Torfmuseum in Hochmoor mit der Bitte als Leihgabe für diese Zeit Exponate, die die Entwicklung und Nutzung der Moore im Münsterland veranschaulichen, zur Verfügung zu stellen. Gesucht waren hier Torfsoden und typische Werkzeuge, wie Spaten etc. und andere Requisiten.
Aus diesem Grund weilte kürzlich Dr.Ulrike Gilhaus, Amtsleiterin des LWL-Museumsamtes in Münster im Heimathaus in Hochmoor um gemeinsam mit dem Heimatvereinsvorsitzenden Reinhold Gertz und seinem Stellvertreter Bernhard Voßkühler eine Auswahl zu treffen, welche Leihgaben für diese Zeit entbehrlich sind, ohne den Wert der Besichtigung des Museums auch nur vorübergehend zu schmälern.
Zu den acht Stationen in unmittelbarer Nähe wird auch Burg Ramsdorf gehören und nähere Einzelheiten dazu werden je nach Fortschritt der Vorbereitungen rechtzeitig mitgeteilt. Ganz herzlich bedankte sich Frau Dr. Gilhaus bei den beiden Vertretern des Heimatvereins Hochmoor für die Unterstützung der geplanten Wanderausstellung.

Adventsfenster

Gut angenommen wurden von der Bevölkerung die Adventsfenster-Aktionen in der Zeit vom 2. bis 18. Dezember an Häusern von Privatpersonen und auch an öffentlichen Gebäuden wie dem Sportheim, Pfarrheim oder zum Abschluss jetzt am Heimathaus. Die Idee dazu wurde vor einigen Jahren geboren und dabei erklären sich Bürger und auch Vereine bereit, ein Fenster an dem jeweiligen Gebäude an einem Abend adventlich zu dekorieren, um dann draußen vor diesem erleuchteten Fenster mit den Teilnehmern zum gemeinsamen Beten und Singen zu verweilen.

Zum letzten Abend schmückte treffend die Zahl 18 mit einer Lichterkette versehen den Eingangsbereich des Heimathauses und Vorsitzender Reinhold Gertz hieß die Teilnehmer willkommen. Mechthild Schlüter hatte ausgewählte Lieder und bekannte Gebetstexte parat, die kräftig mitgesungen und –gebetet wurden. Zum Abschluss bedankte sich der Heimatvereinschef bei allen Teilnehmern und Akteuren an dieser Aktion und auch den Initiatoren und Besuchern aller Adventsfenster gebührt Anerkennung für ihre Bereitschaft. Voller Optimismus und hochmotiviert geht der Heimatverein dank der Unterstützung auch der gesamten Bevölkerung in das neue Jahr und präsentiert den Bürgern ein Vielzahl an Möglichkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wirbt Gertz zum Abschluss um rege Beteiligungen.

Nikolausfeier 2015

Nikolausfeier 2015

Nikolaustag auf einen Sonntag, das ist ein gutes Datum nicht nur für manche Familien und Nachbarschaften, auch der Heimatverein hat mit seiner großen Veranstaltung immer auf Nikolaus von diesem günstigen Termin profitiert, wie die Teilnehmerzahlen belegen. Und in weiser Voraussicht das die Räumlichkeiten im Heimathaus die Besucher und Heimatfreunde nicht fassen könnte, hatte man das Forum der Grundschule gewählt, das diese dankenswerter Weise dafür zur Verfügung stellte.

Schließlich waren 110 Erwachsene und Kinder der Einladung gefolgt und hatten die Möglichkeit, bequem in Gruppen an den zahlreichen Tischen Platz zu nehmen. „Mit einem so großen Zuspruch habe ich wirklich nicht gerechnet,“ lobte Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz in seiner Begrüßung das große Interesse der Bevölkerung an dieser Veranstaltung, sicher auch wegen der zentralen Lage gerade für die älteren Besucher und nicht in der abendlichen Dunkelheit. Damit hatte der Heimatverein nicht zuletzt aufgrund dieser günstigen Gegebenheiten einen Volltreffer gelandet und auf den Gesichtern der Teilnehmer war eine große Zufriedenheit abzulesen, wunschgemäß mit Bekannten sich zu treffen. „Das ist ein guter und zentraler Ort für solche Veranstaltungen,“ betonte der Heimatvereinschef und mit Abordnungen der Heimatvereine aus Gescher und Velen hatten auch geladene Gäste den Weg hierher gefunden wie auch die zweite stellvertretende Bürgermeisterin Beate Heimann und der Bürgermeisterpensionär Hubert Effkemann aus Gescher.

Als Einstieg in den Nachmittag trug Mathilde Grösbrink eine Weihnachtsgeschichte vor und dann übernahm der Männerchor Hochmoor unter Leitung von Hartmut Krause den gesanglichen Part mit einer ganzen Reihe Lieder zur Weihnachtszeit und weitere Melodien. Kein Nikolaustag ohne Nikolaus und der trat als Überraschungsgast herein mit seinem finsteren Gesellen als Begleitung und nicht ohne das traditionelle Lied „Nikolaus komm in unser Haus“ als musikalischen Empfang von allen kräftig gesungen. Ganz stolz zeigte sich der sechsjährige Noah, der den Bischofsstab des heiligen Mannes festhalten durfte, während der Himmelsbote aus dem Goldenen Buch vortrug. Da waren zunächst die Kinder verzeichnet, die ja immer brav sind und mit einer großen Tüte Süßigkeiten von St. Nikolaus belohnt wurden.

Lob zollte der heilige Mann auch den Aktivisten vom Heimatverein mit den Heimathaus-Bienchen, die einmal mehr für eine ansprechende Kaffeetafel und Getränke gesorgt hatten. Einen Beitrag zum kommenden Weihnachtsfest lieferte auch Reinhold Gertz mit seinem Vortrag und im Anschluss war genügend Zeit gegeben für gute Gespräche untereinander, die durch wechseln der Plätze auch reichlich genutzt wurden. Alles in allem ein tolles Angebot mit guter Beteiligung und zufriedenen Besuchern, resümierte der Vereinschef zum Schluss und bedankte sich bei allen, die zum guten Gelingen beigetragen hatten.

Weihnachtsbaumaktion "Grüne Mitte"

Weihnachtsbaum "Grüne Mitte"

Der Bürgerschützenverein und der Heimatverein laden alle Bürger am Freitag, 27. November um 18 Uhr zur Aufstellung eines überdimensionalen Weihnachtsbaumes in der Grünen Mitte ein. Diese Gemeinschaftsveranstaltung gibt es seit einigen Jahren und soll auch der Aufwertung des Ortskerns in der Vorweihnachtszeit dienen, wenn überall Tannenbäume, Lichterketten und weihnachtliche Dekorationen angebracht und aufgestellt werden und für eine festliche Illumination sorgen.

Mit dem weichen Licht der Grünen Mitte in der Dunkelheit und dem strahlenden Tannenbaum erfährt

das Zentrum der Gemeinde für einige Wochen eine Aufwertung die der Jahreszeit entspricht. Auch die Kindergartenkinder sind eingebunden und haben mit den Erzieherinnen den Baumschmuck gebastelt, mit dem sie an diesem Abend den großen Baum schmücken werden.
Dazu ist ein kleines Programm vorbereitet mit einigen ausgewählten Liedern. Im Vorfeld kümmern sich Abordnungen beider Vereine um das Aufstellen mit den Vorbereitungen zu dieser Aktion. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Das ganze Dorf ist zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Laubaktion am Heimathaus

Laubaktion am Heimathaus

Den Laubmengen zu Leibe rücken will der Heimatverein am kommenden Samstag, 14. November ab 9 Uhr rund um das Heimathaus und dazu sind neben den Vorstandsmitgliedern auch weitere ehrenamtliche Helfer zum Großeinsatz willkommen.

Auch die idyllischen Parkanlagen brauchen ihre Pflege und dazu gehören im Herbst das Laub entfernen, die Dachrinnen am Heimathaus reinigen, Busch- und Strauchwerk beschneiden, Vogelhäuschen kontrollieren, Rollläden reinigen und kleinere Reparaturen durchführen, kurzum eben alles auf Vordermann bringen. Derweil kümmern sich die „Heimathausbienchen“ um das Innenleben des Gebäudes mit Fenster putzen, Räume säubern und mehr.

Als kleine Belohnung gibt es für alle nach getaner Arbeit ein leckeres Mittagessen. Zwei Tage später, am Montag 16. November sind die Vorstandsmitglieder um 19 Uhr zur fünften Sitzung in diesem Jahr im Heimathaus eingeladen. Hier geht es vorrangig um die Vorbereitungen für die Nikolausfeier am 6. Dezember im Forum der Grundschule und auch die Generalversammlung im nächsten Frühjahr soll bereits in den Blick genommen werden. Eine möglichst große Beteiligung bei beiden Veranstaltungen erhofft sich Vorsitzender Reinhold Gertz.

Neue Hinweisschilder

Immer auf der Suche nach Aufwertungen und Verschönerungen rund um das Heimathaus und auch im Ortsbereich ist der Heimatverein in seinem Bemühen, das einstige Golddorf auch nach außen bekannter zu machen.

Jüngstes Beispiel war jetzt eine neue Beschilderung an markanten Stellen rund um das Dorf mit Hinweis auf das Heimathaus, die von Besuchern und Touristen noch leichter zu erkennen sind. Dafür war Günter Petrasch der richtige Mann und Heimatfreund der aufgrund seiner handwerklichen Kenntnisse sechs neue Hinweisschilder aus Eichenholz angefertigt und als Besonderheit in jedem Schild einen von ihm gefertigten Torftaler anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Gemeinde im Jahre 2012 gleich mit eingearbeitet hatte. „Damit jeder weiß wo`s lang geht,“ lobte Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz den engagierten Künstler als früheren Mitarbeiter der Firma Glockengießerei Petit & Gebrüder Edelbrock in Gescher, der in seiner Freizeit auch Spuren seiner künstlerischen Tätigkeit im Dorf hinterlassen hat.

Mit wetterfester Farbe wurden die Großbuchstaben in schwarzer Schrift aufgetragen und gegen die vorhandenen Schilder ausgetauscht, die jetzt von Petrasch aufgearbeitet werden sollen und als Ersatz dienen. Wie es der Zufall will just am 72. Geburtstag des Künstlers erfolgte die Austauschaktion und da galten ihm zunächst die Glückwünsche einiger Kollegen.

Mit großem Aufgebot rückte jetzt der Vorstand des Heimatvereins an um die Parkanlagen und auch das Heimathaus winterfest zu machen, derweil die „Heimathausbienchen“ den Innendient übernahmen. Hierbei wurde das Gehölz und Strauchwerk beschnitten, die Beetanlagen auf Vordermann gebracht, Vogelnistkästen gereinigt und kontrolliert, die Laubmengen zusammengetragen, Dachrinnen gesäubert und die ein oder andere Reparatur- und Ausbesserungsarbeit vorgenommen – kurzum all das was zu Unterhaltungsarbeiten von Gebäuden und Gelände dazugehört.

Derweil befasste sich das Frauenteam mit dem Innendienst wie Fenster putzen, Rolladen reinigen, wischen und aufräumen, Schränke kontrollieren und wo etwas fehlt den Hausstand ergänzen. Schließlich will der Heimatverein auch im kommenden Jahr den Besuchern und Gästen draußen wie drinnen ein Ambiente zum Wohlfühlen präsentieren, das auch die Besucher von nah und fern immer wieder gerne ansteuern, wie die Gästezahlen belegen. Das wissen auch Schulklassen, Vereine und Nachbarschaften für die Durchführung ihrer Veranstaltungen zu schätzen, wie immer wieder nachgefragt wird, nicht zuletzt auch wegen der erheblichen Aufwertung durch Schutzhütte, Backhaus, Insektenhotel, Kräuterhochbeet und Wanderliege.

Als Belohnung für diese schweißtreibende Reinigungs- und Aufräumarbeit winkte den rund zwanzig Helfern ein verdientes und leckeres Menü als kleine Anerkennung für großen Einsatz. Voll des Lobes war zum Abschluss auch Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz über das große Engagement seiner Vorstandskollegen und –kolleginnen bei einem kleinen Umtrunk nach getaner Arbeit. Foto: Rüdiger Sondermann. Das Foto zeigt die Helfer und Helferinnen des Heimatvereins Hochmoor nach der Laubaktion und mehr am Heimathaus.

St. Martinsumzug in Hochmoor

St. Martinsumzug

Der St. Martinsumzug für die Kinder der Gemeinde gehört mit zum Höhepunkt der jährlichen Veranstaltungen die der Heimatverein durchführt. Bei den milden Temperaturen war es nicht verwunderlich, das sich auf dem Kirchplatz rund 600 Kinder und Eltern mit bunten Laternen einfanden, um in großer Gemeinschaft am Umzug durch einige Straßen des Ortes teilzunehmen.

Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz hieß die riesige Schar willkommen und neben den Kindern und Eltern auch St. Martin hoch zu Ross (in diese Rolle war Vanessa Vogt geschlüpft) mit Bettler (Rabea Roohnikan) und der Jungendfeuerwehr aus Gescher und Hochmoor, die mit brennenden Fackeln als Zugbegleitung für eine festliche Illumination im dunklen Abendhimmel sorgte. Musikalisch wie immer sind das Jugendblasorchester mit Dirigent Martin Kappert und der Spielmannszug mit Heike Emmerich an der Spitze dabei und lassen die Martinslieder erklingen die von Klein und Groß kräftig mitgesungen werden. Auch die Polizei und das Deutsche Rote Kreuz sorgen für sicheres Geleit und sind stehen für Notfälle zur Verfügung wie auch die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins, die sich mit großem Einsatz um die Vorbereitungen und Abwicklung dieses Mammutprogramms gekümmert haben.

Dank zollte Vorsitzender Gertz auch den örtlichen Geldinstituten wie Volksbank Gescher und Sparkasse Westmünsterland sowie der Firma Trapo AG für ihre finanzielle Unterstützung des St. Martinsumzuges. In einer Bischofsrobe gehüllt ritt St. Martins dem Zug voran und im Sportpark Weißes Venn erfolgte unter Flutlicht die eindrucksvolle Mantelteilung mit der Geschichte des Heiligen, der später Bischof von Tours in Frankreich wurde und sich vor 1700 Jahren für Arme und Bedürftige eingesetzt hatte, wie die Legende erzählt.

Als kleine Belohnung für die Kinder hielt der Heimatverein für alle Kinder Schokoladen und Apfelsinen bereit als kleine Belohnung für ihre Beteiligung. Dann löste sich der Lindwurm des Frohsinns auf in das Geschehen des Martinimarktes und gemeinsam wurde der Abend für alle noch lang und auch gemütlich.

Martinimarkt Hochmoor

Die Wahl zwischen Glühwein und/oder Gerstensaft oblag den Besuchern des Martinimarktes am vergangenen Wochenende im Sportpark Weißes Venn bei der Wahl ihrer Getränke angesichts der milden Temperaturen. Die günstige Witterung nutzten viele aus dem nahen Umfeld noch aufs Rad zu steigen und unterwegs das herbstlich-bunte Flair der Natur zu genießen. In vorweihnachtliche Stimmung versetzt wurden sie dann wie alle beim Eintauchen in das Marktgeschehen mit einer reichen Auswahl an Möglichkeiten.

Marktmeister Heinz-Peter (Boris) Schulz mit Andrea Tenhumberg vom SuS Hochmoor als Veranstalter hatten an der Spitze eines engagierten Helferteams einmal mehr ganze Arbeit geleistet, um diese Mammutveranstaltung auf die Beine zu stellen und das mit Erfolg, wie sich am Ende zeigte. Die Angebotsvielfalt wurde beim Rundgang deutlich und an den 15 Verkaufsständen gab es durchweg nur zufriedene Gesichter der Marktbeschicker wie Christel Radzuweit aus Gelsenkirchen mit ihren Dekobildern als Kostbarkeiten die zum zweiten Mal zufrieden dabei ist.

Auch Hermann Krampe aus Dorsten bietet wie im vergangenen Jahr Holzarbeiten als Kinderspielzeug an und lobt die gute Organisation des Martinimarktes. Maria Kellermann-Drees aus Stevede ist mit ihren Schmuckartikeln zum ersten Mal dabei und ebenfalls zufrieden. In mehreren größeren Zelten waren weitere Anbieter untergebracht und auch Hochmooraner Eigengewächse mit künstlerischen Ambitionen auf den unterschiedlichsten Ebenen konnten sich mit ihren Angeboten durchaus sehen lassen wie Holzarbeiten der etwas anderen Art, hausgemachte Marmeladen der Spitzenklasse, Kerzen vom Benediktushof in Reken, Lammfelle, frisches Brot und Stutenkerle und auch das JuCa mit Anatolij Saimak als Leiter mit dem Teamei-Team präsentierten an drei Marktständen Spiele, Zuckerwatte und Verlosung auf diesem Kunst- und Handwerkermarkt. Korbflechter Josef Tastowe als Urgestein und Mann vom Fach führte in die Kunst des Weidenflechtens ein und bei der Sportartikelbörse waren Schnäppchen möglich.

Antonius Dönnebrink freute sich über eine Reihe von Typisierungen die durchgeführt werden konnten, um damit kranken Menschen zu helfen und der Förderverein der Grundschule engagierte sich mit seinem Reibekuchenstand ehrenamtlich zum Wohle dieses Vereins. Weiterhin präsentierte sich die Bürgerstiftung Gescher, der örtliche Heimatverein mit einer Tagesfahrt im nächsten Jahr und auch die Karnevalisten aus Velen warben um Unterstützung. Auch die Kinder kamen nicht zu kurz mit Hüpfburg, Tanz und Kinderflohmarkt und im tollen weihnachtlichen Ambiente fiel es DJ Thiemo Wolf nicht schwer, beim Après-Ski für Stimmung pur zu sorgen und selbst Liah Marleen mit ihren zwei Jahren wippte kräftig mit. Die Lichterillumination tat eine Übriges um das Marktgeschehen in einem besonderen Glansz erstrahlen zu lassen und die heimische Küche konnte an beiden Tagen kalt bleiben.

Eine willkommene Aufwertung erfuhr der Markt dann noch mit dem St. Martinsumzug des Heimatvereins, der sich nach Beendigung des Umzuges im Martinimarkt auflöste. Allen Helfern und Sponsoren die zum Gelingen beigetragen haben, zollt der SuS ein dickes Dankeschön.

Grundschule Hochmoor besucht Insektenhotel

Das „Hotel“ in den Parkanlagen am Heimathaus ist inzwischen fertiggestellt und die rund 50 „Zimmer“ wurden jetzt durch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hochmoor mit dem nötigen „Inventar“ ausgestattet. Die Rede ist vom Insektenhotel das der Heimatverein als Bereicherung und Aufwertung des idyllischen Areals vor einigen Wochen errichtet hatte und damit eine Bleibe für die Artenvielfalt von Wildbienen und anderem schützenswerten Getier vor allem für die Wintermonate errichten ließ. Nun waren die Grundschüler gefragt, im Rahmen eines einmal etwas anderen Sachunterrichts vor Ort diese Aufgabe einen ganzen Vormittag lang zu übernehmen.

Zusammen mit dem Lehrerkollegium und Heinz-Peter (Boris Schulz) Franz Welzel und Angelika Gertz machten sie sich an die Arbeit und erwiesen sich bald als wahre Profis im Umgang mit Bohrmaschine unter Anleitung, Lehmarbeiten und dem Befüllen der unterschiedlichsten Baumaterialien für die kommenden Bewohner. Dabei galt es, Torf Drainagerohre, Kastanien, Heu, Totholz, Lehmziegel, Stroh, Steine, Eicheln, Nüsse und mehr fachgerecht in die einzelnen Fächer einzuordnen und das hat richtig Spaß gemacht, meint auch Sarah Vogeshaus von der Klasse 3, die emsig bei der Sache war. Besonderen Spaß hatte Noah von Klasse eins die Bohrmaschine bereitet, um damit Löcher als Unterkunft für die Insekten in das Holz zu bohren. Wildbienen stechen (eigentlich) nicht. Jeder hat sicher schon unangenehme Erfahrungen mit Honigbienen oder Wespen gemacht, aber Wildbienen haben zwar einen Giftstachel mit dem sie ihre Beute lähmen aber zu schwach, um durch die menschliche Haut zu dringen. Wer sonst noch hier einzieht sind bei uns beheimatete Insektenarten, die durch intensive Flächennutzung, radikale Schädlingsbekämpfung und Monokulturen kaum noch artgerechte Lebensräume finden. Zugleich bilden diese Behausungen einen wichtigen Teil im Natur- und Bestandsschutz, unterstützen das ökologische Gleichgewicht und ermöglichen  den Betrachtern interessante Einblicke in die Lebensweise unterschiedlicher Insekten.
Wer sich ein Insektenhotel näher betrachtet wird über die Artenvielfalt der friedlich nebeneinander lebenden Bewohner staunen. Nicht nur Hummeln und Wildbienen, Schlupf-, Grab-, Weg- und Brackwespen kann man demnächst hier beobachten. Auch Blumenwanzen, Flor- und Schwebfliegen, Raub- und Marienkäfer, Ohrwürmer, Glühwürmchen und Schmetterlinge nehmen ein solches Habitat gern an. Sie alle leisten nicht nur einen großen Beitrag zur Bestäubung und Befruchtung von Blumen und Obstgehölzen. Diese Insekten und ihre Larven vertilgen außerdem täglich zum Teil ein Vielfaches ihres eigenen Körpergewichtes an saugenden und nagenden Schädlingen und sichert den Bestand der bei uns heimische Singvögel, deren Junge auf proteinreiches Insektenfutter angewiesen sind, sagen die Fachleute. Mauerbiene, Löchterbiene, Scherenbiene, Blattschneiderbiene und Maskenbienen sind eine Auswahl der zukünftigen Bewohner im „Hotel zur wilden Biene“.
Derweil machte Angelika Gertz wie ein Profi die wissbegierigen Grundschüler mit dem Kräuterbeet vertraut und hier gab es schon etwas zu ernten, das auch von einigen Kinder probiert wurde. Schließlich sind in dem Musterbeet Salbei, Currykraut, Rosmarin, Olivenkraut, Kapuziner Kresse, Zitronen-Thymian, Heckenzwiebel, Lavendel, Walderdbeere, Blutampfer, Marok-Minze, Estragon, Zitronenmelisse und Ringelblume angepflanzt worden auch nach dem Motto: „Blumen und Kräuter sind das Lächeln der Erde“. Rund herum war diese „Lehrstunde“ ein äußerst gelungenes Angebot, freute sich auch Ute Kaulfuss mit ihren Kolleginnen neben all den Kindern, die sich hier mit großem Engagement eingebracht hatten.

Dem Helferteam, allen voran Heinz-Peter (Boris) Schulz der sich um die Materialbeschaffung und mehr gekümmert hatte, zollten die Schüler und der Heimatverein ein dickes Lob für großartiges Engagement. Foto: Bernhard Kaulfuss.

Montagsfahrer

Zehn Jahre sind bereits vergangen seitdem sich die Montagsfahrer im Heimatverein Hochmoor auf die Drahtesel schwingen, die Natur erkunden, Sehenswürdigkeiten in den Blick nehmen und bei einer ansprechenden Kaffeetafel an wechselnden Orten auch die Gespräche untereinander pflegen und dabei das Gemeinschaftsgefühl stärken.

Am kommenden Montag, 16. November wird mit der letzten Ausfahrt in diesem Jahr auch gleichzeitig ein kleines Jubiläum gefeiert. Dazu treffen sich die Pedalritter wie gewohnt um 14 Uhr in der Grünen Mitte zum Start und durchfahren dann auf einer verkürzten Route die herbstliche Natur um gegen 15.30 Uhr in Haus Wübbeling eine ansprechende Kaffeetafel und mehr zu genießen. „Eingebrockt“ haben den Radlern damals Walter Sandkühler und Günter Sicking diese Idee einer festen Einrichtung als radelnde Gruppe nach dem Vorbild der Montagsfahrer in Gescher und spontan war man gleich Feuer und Flamme für dieses Angebot einer willkommenem Freizeitgestaltung unter Gleichgesinnten.

Das sind jetzt zehn Jahre her und soll auch so weitergehen, betonen Sandkühler und Sicking an der Spitze, die es immer wieder verstehen mit ausgewählten Touren die Teilnehmer zu begeistern und mit technisch modern ausgestatteten Leedzen trauen sich auch die Radler bis ins hohe Alter, hier mitzufahren. „Das Klima ist prima unter den Pedalrittern,“ bestätigen die beiden Oberradfahrer die es immer wieder verstehen, mit Unterstützung von Helfern jede Tour zu meistern und das bis heute ohne nennenswerte Zwischenfälle. Diese Einrichtung ist schon längst über die Ortsgrenzen bekannt denn durch ihre Besuche in anderen Gemeinden werden auch Kontakte geknüpft, die das einstige Golddorf auch auf diese Weise bekannt werden lassen. Nach der Kaffeetafel bei Wübbeling wartet ein interessantes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf die Teilnehmer und am Abend wird es rustikal, wenn aus der Küche des Hauses Buchweizenpfannkuchen nach einem besonderen Rezept von Maria Wübbeling auf Abnehmer warten.

Wer die Tour nicht mitfahren kann, ist ab 15.30 Uhr direkt in Haus Wübbeling willkommen. Zum vormerken: im neuen Jahr findet die erste Ausfahrt am Montag, 18. April 2016 um 14 Uhr statt.

St. Martinsumzug

Am kommenden Samstag, 7.11., veranstaltet der Heimatverein wieder seinen traditionellen St. Martinsumzug mit Start um 17.30 Uhr auf dem Kirchplatz. Dann sind alle Kinder der Gemeinde bis einschließlich Grundschulalter zusammen mit ihren Eltern und mit bunten Fackeln zum Festumzug eingeladen.

Hoch zur Ross führt St. Martin in seiner Bischofsrobe den Zug durch einige Straßen des Ortes an, musikalisch begleitet mit passenden St. Martinsliedern durch das Jugendblasorchester unter Leitung von Dirigent Martin Kappert und dem Spielmannszug mit Heike Emmerich an der Spitze.
Unterwegs erfolgt  dann die eindruckvolle Mantelteilung mit der Geschichte des heiligen Bischofs Martin, der gerade die Armen und Bedürftigen unterstützte. Hierzu trifft die Freiwillige Feuerwehr die notwendigen Vorbereitungen auch mit der Ausleuchtung des Platzes, damit den Kindern diese Szene besonders vermittelt werden kann. Im Marktgeschehen des Martinimarktes löst sich dann der Umzug auf, nachdem die Kinder am Ende eine süße Belohnung durch den Heimatverein erhalten haben.
Danach ist für alle Marktbesuch angesagt und der auch der Förderverein der Grundschule wartet mit einem Marktstand auf reichlich Besuch denn der Erlös dient der Unterstützung für schulische Angelegenheiten, die sonst nicht finanziert werden. Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz hofft auf eine große Beteiligung.

Jacobs-Pilgerweg

Wer den kompletten Jacobs-Pilgerweg bis ins spanische Santiago im Blick hat, der kommt auch an einem kleinen Teilstück das durch Hochmoor führt nicht vorbei. Viel ist in jüngster Zeit vom Jakobspilgerweg die Rede und für den Bereich der Seelsorgeeinheit Ramsdorf-Velen-Hochmoor gibt es inzwischen auch einen Flyer, der auf diese drei Kirchen am Rande des Pilgerweges mit ihren Sehenswürdigkeiten hinweist.

Von Coesfeld kommend führt der Pilgerweg über Goxel und Stevede am Hünsberg vorbei in Richtung Kuhlenvenn und von dort vorbei am Gehöft von Klemens Hörnemann entlang dem Naturschutzgebiet Fürstenkuhle und dann über die L 608 in die Pappelallee bis zum Haus Wübbeling. Dann geht es über den Farnweg in die Kardinal-von-Galen-Straße und in der Filiale der Bäckerei Mensing befindet sich die Stempelstelle. Zurück über die Landsbergstraße gehtes dann an der Pfarrkirche St. Stephanus vorbei in die Pappelallee über die L 581 in den Wacholderweg mit einem Fußweg in den Fichtenweg bis zum Gehöft Meis und verlässt danach über die Vennestegge in Richtung Velen das Hochmooraner Gebiet.

Die Pilger haben dabei gute Möglichkeiten, neben der Kirche mit wenigen Schritten auch den Torfstecher in der Grünen Mitte und das Backhaus mit Insektenhotel und Kräuterbeet zu besuchen oder auch ein wenig zu verweilen. In der Pfarrkirche selbst befindet sich eine Madonna aus dem 16. Jahrhundert und der Korpus auf einem Kreuz aus dem 17. Jahrhundert und die einzelnen Altarblöcke die aus Mooreiche zusammengehalten werden. All das und noch einiges mehr auch an Naturidylle vermittelt der Pilgerweg mit seinem näheren Umfeld und die Pilger und Wanderer sind gut beraten, sich das alles dabei nicht entgehen zu lassen.

Erntedankfest 2015

Weit vor Sonnenaufgang machte sich Oberbäcker Heinz-Peter (Boris) Schulz vom Vorstand des Heimatvereins auf den Weg, um noch in der Dunkelheit der Nacht den Backofen auf Temperatur zu bringen, denn schließlich sollten rechtzeitig zum Erntedankfest am vergangenen Sonntag zwischen 150 bis 200 Brote Absatz finden und da heißt es eben früh aus den Federn wie das in Bäckereien üblich ist.

Auch für einige Frauen vom Backteam war diese Nacht kurz, sie waren damit beschäftigt die großen Teigmengen für die unterschiedlichsten Brotsorten anzusetzen, damit am Vormittag des Erntedankfestes bereits das erste frische und schmackhafte Brot erworben werden konnte. Begonnen hatte das Erntedankfest für alle Bürger mit einem Gottesdienst in St. Stephanus und dazu war die Pfarrkirche mit Erntegaben zu diesem Anlass geschmückt. Pfarrer Markus Thomalla betonte in seiner eindrucksvollen Predigt die Notwendigkeit des Dankens für die Fülle an Nahrungsmittel die hier den Bürgern zur Verfügung stehen und vergaß dabei auch nicht darauf hinzuweisen, mit den Hungernden angesichts der Flüchtlingsströme zu teilen.

Im Anschluss an den Gottesdienst machten sich zahlreiche Bürger auf den Weg in Richtung Heimathaus und ließen sich in den wunderschönen Parkanlagen nieder, umgeben von einem sehenswerten Kräuterhochbeet, dem großen Bienenhotel und zum Relaxen wurde die Wanderliege bei strahlendem Sonnenschein reichlich genutzt. Ob in der Wanderhütte oder auf den Bänken in den Parkanlagen, überall verteilten sich die Besucher und genossen neben der Herbstsonne die kulinarischen Angebote mit Reibekuchen, Pumpernickel und Apfelmus, serviert vom engagierten Kolping-Küchenteam und einen ansprechende Kaffeetafel mit einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und frischen Waffeln.

Die heimische Küche konnte an diesem Tag durchaus kalt bleiben und die Kinder tummelten sich den ganzen Tag über in der freien Natur und hatten ihren Spaß. Das gefiel auch Bernhard Wenning, mit fast 88 Jahren ältester Teilnehmer, der es nicht versäumt bei derlei Veranstaltungen dabei zu sein. Ebenfalls mischten sich Besucher aus der Umgebung unter das Volk und suchten die Kontakte mit den Hochmooranern wie Michael Borgmann aus Velen, der den Gottesdienst als Organist musikalisch begleitet hatte.

Großen Zuspruch fanden auch die ausgestellten Holzarbeiten und im Heimathaus wo sich das Küchenteam mit den Vorbereitungen niedergelassen hatte, konnten auch Fotos und Auszeichnungen aus früheren Jahren bestaunt werden. Lauter zufriedene Gesichter den ganzen Tag über und rege Gespräche untereinander ist das Fazit von Alexander Thiede vom Vorstand der Kolpingsfamilie und Reinhold Gertz als Vorsitzender des Heimatvereins über die äußerst gelungene Gemeinschaftsveranstaltung der beiden Vereine, die sich bereits seit einigen Jahren bewährt hat.

Neues aus dem Vorstand

Den Blick auf die Aktivitäten der kommenden Monate richtete der Heimatverein auf seiner jüngsten Vorstandssitzung im Heimathaus. Nach einem Rückblick auf die Pättkesfahrt und dem Radwandertag wandten sich die Teilnehmer der Vorbereitung des St. Martinsumzuges zu, der am 7.11. stattfindet und der Besetzung eines Informationsstandes am 8.11. im Rahmen des Martinimarktes des SuS Hochmoor. Hier werden auch Anmeldungen für den Ausflug des Heimatvereins im Jahre 2016 nach Essen entgegen genommen.

Die Nikolausfeier für alle ist am Sonntag, 6. Dezember im Forum der Grundschule mit Beginn um 14 Uhr, auch für Kindergarten- und Schulkinder. Es werden dazu einheitliche Nikolaustüten verteilt und Annahmeschluss für Bestellungen ist der 29.11. bei Rolf Schlüter.

Eine umfangreiche Jahresplanung der Termine für 2016 mit fast zwanzig Angeboten für alle Altersschichten konnte verabschiedet werden und neu dabei sind gemeinsame Veranstaltungen mit dem Heimatverein Velen, um auch hier neben dem Heimatverein Gescher gute Kontakte zu pflegen. Wie geschmiert läuft es beim Backteam, wie Heinz-Peter Schulz höchst zufrieden betonte und Reinhold Gertz informierte über den Imagefilm über den Heimatverein, der jüngst gedreht worden war.

Herbsttagung Heimatvereine des Bereichs Borken

Eingeladen sind die Vorstände der Heimatvereine des Bereichs Borken zur Herbsttagung am Donnerstag, 15. Oktober in Gemen und mit dabei sind auch die Abordnungen der Heimatvereine aus Gescher und Hochmoor. Treffpunkt ist um 17 Uhr vor dem Alten Kloster/Marienkirche in der Freiheit in Gemen. Dort wird Vorsitzender Albert Rentmeister als Gastgeber die Teilnehmer willkommen heißen und zu Beginn erfolgt eine kurze Besichtigung mit Rundgang durch die Marienkirche und Erläuterungen von Hubert Gehling.

Die eigentliche Tagung beginnt dann um 18 Uhr im Saal des Alten Klosters (EingangTorbogen). Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Kreisheimatpfleger Alois Mensing aus Ramsdorf folgen Neuigkeiten und Interessantes aus den 15 Heimatvereinen und Informationen aus der Geschäftsstelle der Kreisheimatpflege mit Zwischenbericht über das Kulturhistorische Zentrum in Vreden durch Corinna Endlich und aktuelle Planungen zum Richtfest wie Eröffnung und Konzeption der Dauerausstellung.

Ein Thema bei dieser Tagung ist immer auch der Plattdeutsche Lesewettbewerb mit stärkerer Einbindung der Heimatvereine. Unterstützung wünscht sich die Kreisheimatpflege mit Beiträgen für den Heimatbrief auch über Sitten und Gebräuche, die dann veröffentlicht werden sollen. Zum Abschluss werden die nächsten Termine bis zum Jahresende für alle Heimatfreunde bekannt gegeben.

Neue Fotos vom Vorstand

Neues Insektenhotel am Heimathaus

Ein umfangreiches Programm galt es auf der jüngsten Vorstandssitzung des Heimatvereins abzuarbeiten und dazu war der Vorstand im Heimathaus fast vollzählig erschienen. Die gemeinsame Pättkesfahrt mit der Kolpingsfamilie findet am Samstag, 15. August statt und Vorsitzender Reinhold Gertz hieß zu diesem Tagesordnungspunkt auch Alexander Thiede vom Vorstand der Kolpingsfamilie willkommen. Der genaue Ablauf wurde festgelegt und beide Vereine hoffen auf eine große Beteiligung. Als erfolgreich bezeichnete man das Projekt RWE-Companius, dank es großen Engagements von Vera Sondermann für ein Kräuterbeet in den Parkanlagen am Heimathaus.

Der Radwandertag Gescher am 6.9. war ein weiteres Thema und hier will sich der Heimatverein ebenfalls einbringen mit einer Station am Heimathaus. Zur Einstellung in das Internet war mit dieser Sitzung auch ein Fototermin verbunden und wer hier mehr wissen und sehen möchte, sollte einfach anklicken. Ebenso ist hier jetzt ein Imagefilm über den Heimatverein zu sehen, der erst jüngst gedreht wurde. Hier macht der Heimatverein an einem Wettbewerb Gescher erleben mit. Der Tagesausflug am Pfingstsamstag nächsten Jahres steht.

Ein tolles Programm mit Besuch der Zeche Zollverein, Mittagessen am Baldeney-See sind die Höhepunkte und Anmeldungen werden auf dem Martinimarkt am Stand des Heimatvereins entgegen genommen. Die Nikolausfeier für alle findet am 6. Dezember im Forum der Grundschule statt wegen der besseren räumlichen Möglichkeiten und zwar bereits nachmittags mit Kaffeetafel.

Ein umfangreiches Programm galt es auf der jüngsten Vorstandssitzung des Heimatvereins abzuarbeiten und dazu war der Vorstand im Heimathaus fast vollzählig erschienen. Die gemeinsame Pättkesfahrt mit der Kolpingsfamilie findet am Samstag, 15. August statt und Vorsitzender Reinhold Gertz hieß zu diesem Tagesordnungspunkt auch Alexander Thiede vom Vorstand der Kolpingsfamilie willkommen. Der genaue Ablauf wurde festgelegt und beide Vereine hoffen auf eine große Beteiligung. Als erfolgreich bezeichnete man das Projekt RWE-Companius, dank es großen Engagements von Vera Sondermann für ein Kräuterbeet in den Parkanlagen am Heimathaus.

Der Radwandertag Gescher am 6.9. war ein weiteres Thema und hier will sich der Heimatverein ebenfalls einbringen mit einer Station am Heimathaus. Zur Einstellung in das Internet war mit dieser Sitzung auch ein Fototermin verbunden und wer hier mehr wissen und sehen möchte, sollte einfach anklicken. Ebenso ist hier jetzt ein Imagefilm über den Heimatverein zu sehen, der erst jüngst gedreht wurde. Hier macht der Heimatverein an einem Wettbewerb Gescher erleben mit.

Der Tagesausflug am Pfingstsamstag nächsten Jahres steht. Ein tolles Programm mit Besuch der Zeche Zollverein, Mittagessen am Baldeney-See sind die Höhepunkte und Anmeldungen werden auf dem Martinimarkt am Stand des Heimatvereins entgegen genommen. Die Nikolausfeier für alle findet am 6. Dezember im Forum der Grundschule statt wegen der besseren räumlichen Möglichkeiten und zwar bereits nachmittags mit Kaffeetafel. Dank galt auch Rüdiger Sondermann für die perfekte Internetpflege mit über zweitausend Klicks. Hier können Heimatfreunde und weitere Interessenten pfündig werden und sich über alles informieren, lobte Gertz seinen Vorstandskollegen.   

Neues Kräuterhochbeet am Heimathaus

Durch eine Spende der RWE Companius
Durch eine Spende der RWE Companius konnte am Heimathaus ein Kräuterhochbeet errichtet werden. Das Backteam freut sich ganz besonders!

Eine Augenweide  und willkommene Aufwertung zugleich ist das neue Kräuterbeet in den Parkanlagen des Heimathauses, das jetzt als Hochbeet von engagierten Vorstandsmitgliedern und weiteren Helfern angelegt wurde.

Möglich wurde diese sehenswerte Anlage vor allem auch durch Intervention von Vera Sondermann aus Hochmoor, einer Mitarbeiterin der RWE-Companius, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihre Mitarbeiter bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit für einen Verein diesen zu unterstützen. So flossen jetzt bereits zum zweiten Mal 500 Euro an den Heimatverein zur Mitfinanzierung dieses Vorzeigeobjektes und so machten sich Klaus Klavon, Heinz-Peter (Boris) Schulz, Heinrich Grösbrink, Reinhold Gertz und Ewald van Eckendonk vom Vorstand des Heimatvereins an die Arbeit, dieses Kunstwerk zu errichten. Eingefasst in roten Gitterziegeln entstand schnell der äußere Rahmen auch mit Hilfe von Franz Grösbrink, der für die Erdarbeiten seinen Traktor kotenlos zur Verfügung gestellt hatte.

Nach dem Einfüllen von Mutterboden ging es an die Bepflanzung und da bewiesen die Heimathausbienchen ein kreatives Händchen bei der Auswahl der Gewächse, die allesamt mit einem kleinen Steintäfelchen versehen die Namen dieser besonderen Pfanzen angeben. So gedeihen hier Thymian, Schnittknoblauch, Zitronenmelisse, Salbei Trikolore, Extragon, Marok Minze, Blutampfer, Petersilie, Walderdbeere, Schnittlauch, Lavendel, Heckenzwiebel, Currykraut, Kapuzinerkresse, Olivenkraut und weitere exotische Gewächse.

Eingerahmt durch das Kräuterbeet ist eine kleine Ruhebank und wer hier Platz nimmt, fühlt sich umgeben von einem wahren Pflanzenparadies und hat den Blick frei auf eine mustergültige und idyllische Parkanlage, die durch diese Aufwertungen inzwischen immer mehr Besucher als Natur- und Heimatfreunde anlockt. Angelika Gertz wird hier die Patenschaft (Pflege) für dieses Hochbeet übernehmen und Vorsitzender Reinhold Gertz dankte Vera Sondermann und der RWE-Companius für den warmen Geldregen wie auch allen Helfern für ihren Einsatz.

Kinderhilfe Tschernobyl

Untrennbar mit dem Namen „Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld“ verbunden ist der Name Thomas Bücking. Zusammen mit seiner Ehefrau Maria und natürlich einigen Helfern organisieren sie seit nunmehr 23 Jahren Erholungsfreizeiten für Kinder von 7 bis 16 Jahren aus den verstrahlten Gebieten rund um Tschernobyl mit der Partnerschule Svensk.

Jetzt waren die knapp 50 Kinder mit Betreuern und Dolmetschern zu Gast beim Heimatverein und nutzten ausgiebig das idyllische Ambiente in den Parkanlagen und besuchten dabei auch das D(T)-orfmuseum im Obergeschoss des Hauses. Zur Gestaltung des Nachmittages hatte sich der Heimatverein einiges einfallen lassen an Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten für die jungen Gäste auf der großen Rasenfläche und auch für das leibliche Wohl war gesorgt, unter anderem auch durch das Backteam mit Oberbäcker Heinz-Peter (Boris) Schulz und Mathilde Grösbrink an der Spitze. Dabei konnten die Kinder den Knetvorgang für das Brotbacken ebenso verfolgen wie auch das Bestreichen der Backbleche mit Mehl bis hin zum Einschieben der Teiglinge in den großen Backofen.

Selbstverständlich durfte später auch das frische Brot genossen werden und ansonsten kümmerte sich der Heimatverein als Gastgeber um das leibliche Wohl für alle. Während des vierwöchigen Aufenthaltes in Coesfeld wohnen alle in der ehemaligen Sirksfelder Schule und an zwei Wochenenden bei Gastfamilien. „Haben mit dem Heimatverein einmal mehr jemand gefunden, der uns unterstützt“, lobt Thomas Bücking das Entgegenkommen und die Gastfreundschaft des Vereins für diese Kinder.

Dabei erläutert der Vermessungstechniker bei der Bezirksregierung in Münster auch Ziele dieser Kinderhilfe mit der Linderung der Folgen diese Katastrophe, allgemeine humanitäre Hilfe und der Förderung der Völkerfreundschaft. „Kleine Brücken müssen gebaut werden,“ weiß Bücking aus seiner über zwanzigjährigen Tätigkeit in diesem Ehrenamt und hat sich seitdem auch vor Ort kundig gemacht, wo man ihn längst als guten Freund und Helfer kennt. Und Bücking nennt Beispiele, wie mit kleinem Geld große Erfolge erzielt werden können, da sich dort der Lebensstandard noch deutlich unterscheidet als im Westen. Da sind Kleinbauern noch auf simpelste Weise mit ihrer Arbeit befasst und auch der Standard in Schulen und anderen Einrichtungen hinkt weit den unsrigen hinterher, sprudelt es dem leidenschaftlichen Erzähler mit fast weltweiter Erfahrung nur so heraus und man merkt ihm dabei an, das er mit Leidenschaft hinter seiner Sache steht. „Solche Menschen braucht das Land,“ attestierten ihm die Heimatfreunde und waren natürlich gerne bereit ihre Freizeit für diesen gemeinsamen Nachmittag zum Wohle der Kinder zu opfern.

Wer die Kinderhilfe unterstützen möchte, kann sich an Thomas und Maria Bücking wenden. Hier sind Geld- und Sachspenden immer willkommen und Einzelheiten dazu können erfragt werden. Mit einem Abschiedslied und dem Dankeschön an die Gastgeber ging die Reise per Drahtesel wieder in Richtung Sirksfeld. 

Neue Liege durch Spende der RWW

Zu einer Oase der Ruhe und Entspannung dienen immer mehr die idyllischen Parkanlagen die das Heimathaus umgeben und unter schattigen Bäumen  lässt es sich hier unter schattigen Bäumen für Wanderer und Besucher gut verweilen. Als jüngste Bereicherung und auch als optische Aufwertung der mustergültigen Anlage wurde jetzt eine Wanderliege aufgestellt, gesponsert von der RWW, dem Wasserlieferanten des Dorfes. Aufgrund guter Kontakte zu diesem Wasserwerk kam diese großzügige Spenden zustande, für die sich der Heimatverein ganz herzlich bedankt und die Firma Jürgen Duesmann aus Gronau, die sich unter anderem auch hierauf spezialisiert hat, wurde mit der Lieferung beauftragt und hat inzwischen das Schmuckstück aus besonderem Holz aufgestellt.

Zur Einweihung war jetzt eine Abordnung des Vorstandes mit dem Vorsitzenden Reinhold Gertz an der Spitze erschienen, nicht ohne Probeliegen einiger Damen aus dem Vorstand. So fanden Angelika Gertz, Birgit Schulz und Mathilde Grösbrink diese Ruhemöglichkeit ganz hervorragend und laden alle ein, bei einem Spaziergang hier eine Pause einzulegen und die Beine ein wenig lang zu machen.

Spende RWE Companius

Fleiß kann auch belohnt werden, das gilt auch für den Heimatverein Hochmoor und seine tüchtigen Mitarbeiter. Eine davon ist Vera Sondermann. Sie bekam jetzt just an ihrem 50. Geburtstag von ihrem Arbeitgeber der RWE-Companius eine Spende von 500 Euro für „ihren“ Verein bewilligt, die der Heimatverein nun für die Anlage eines Kräuterbeetes in den Parkanlagen zur optischen Aufwertung und als Attraktion für die Besucher verwenden will.

Immer wieder gibt es Unternehmen, die den ehrenamtlichen Fleiß ihrer Mitarbeiter in ihrer Freizeit für Vereine und Verbände auf unterschiedlichste Weise unterstützen und fördern, um damit auch in den einzelnen Orten mit diesem Einsatz zu einem funktionierenden Gemeinwesen in Dörfern oder Städten beitragen. Vera Sondermann ist eine engagierte Mitarbeiterin im Heimatverein und hatte diesen warmen Geldregen ihres Arbeitgebers ermöglicht zum Wohle der Allgemeinheit.

Dafür dankte ihr und der RWE-Companius Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz recht herzlich bei der Übergabe der Bewilligung.